Kleine Regenwald-Biotope

BELEUCHTUNG





Ich teile hier meine Erfahrungen, und Messungen die ich selbst
in Zusammenarbeit mit Fachleuten überprüft oder erlesen habe.

Da dieses Hobby nun mal nicht durch Froschverkäufe finanziert werden kann,
sollte man sich doch mal mit den Kosten und Leistungen verschiedener Leuchtmittel auseinandersetzen.




 







T8 Leuchtstoffröhren mit konventionellen Vorschaltgeräten verbrauchen je nach Hersteller, Ausführung und Lampenleistung weitere 20-200% der Lampenleistung (AKERET 2008:SAUER etal.2004) für eine 18W starke 60cm lange Leuchtstoffröhre sind das je nach Modell zwischen 3,6 und 36W die im wahrsten Sinne des Wortes verbraten werden.



Die Vorschaltgeräte werden nach ein paar Stunden Betriebsdauer so heiß, das man sich leicht die Hände daran verbrennen kann, was dann in den Sommermonaten im Froschraum wiederum zu Hitzeproblemen führen kann.




T8 Leuchtstoffröhren elektronisch geregelt. Der schonende Betrieb der Lampen durch die digitale Soft-Start Technologie ermöglicht eine wesentlich längere Lampenlebensdauer als bei einem konventionellen Starterbetrieb bis zu 20.000 Betriebsstunden sind möglich. Der Hochfrequenzbetrieb erlaubt einen höheren Lampenwirkungsgrad. Die Lampen wandeln zwischen 7 % und 11 % mehr Energie in Licht um.


Elektronische Vorschaltgeräte arbeiten zusätzlich wesentlich wirtschaftlicher als magnetische Geräte. Geringere Wärmeentwicklung bewirkt eine geringere Leuchtentemperatur und damit einen besseren Wirkungsgrad der Lampe. Die gesamte Leistungseinsparung hängt naturgemäß auch von der jeweiligen Lampe ab. Die Energieeinsparung durch den Betrieb der Lampen durch EVG gegenüber konventionellen Vorschaltgeräten beträgt bis zu 30 %.



T5 Leuchtstoffröhren
Neben dem Vorteil, daß man bei T5 mehr Licht bei vergleichbarer Länge bekommt (T5-Lampen sind üblicherweise 5 cm kürzer, z.B. T8 36 Watt: 120 cm, T5 54 Watt: 115 cm), besitzen T5-Lampen ein zu höheren Temperaturen verschobenes Lichtstrommaximum. Sie erreichen die höchste Lichtausbeute bei 35 °C Umgebungstemperatur, T8-Lampen schon bei 25 °C. Darüber fallen die Lampen wieder ab. In den in der Terraristik üblichen Leuchten werden jedoch unter dem reflektor leicht 35 °C erreicht, nicht selten sogar darüber. T5 ist also hier im Vorteil.




Zudem erlaubt der geringere Durchmesser der T5-Lampen die Konstruktion besserer Reflektoren. Die Lampe selber ist dem Licht nicht mehr so im Weg, weil sie dünner ist. Dieser Vorteil wird allerdings von manchen Herstellern wieder verschenkt, weil sie die Lampen in ihren Leuchten zu dicht aufeinander staffeln, was auch wegen der Temperatur nicht vorteilhaft ist. T5 LSR werden generell an EVG (elektronischen Vorschaltgeräten) betrieben sind also von vorne herein sparsamer und die Hitzeentwicklung ist auch geringer.

Bei der Auswahl an Lichtspektren ist man sowohl bei T8 und T5 gut versorgt, die Industrie hält für den Terrarianer alles bereit was das Herz begehrt. Selbst UV Anteile von 5%UVB und höher sind im Sortiment enthalten.


    
LED Eigenbau
Da ich ein kleiner Tüftler bin, versuchte ich mich sehr früh in der LED Technik. Im Elektrofachhandel 2004  noch keine Hochleistungs LED Stripes erhältlich, also versuchte ich es zuerst mit standard LED Stripes und RGB-LED Stripes dessen Leistung und Lichtfarbe mich noch nicht wirklich begeisterte.



 

Ich mischte also kaltweiße Dioden mit warmweiß und kam auf ein Licht das den Pflanzen völlig ausreichte. Als dann High-Power LED Leisten (auch "LED Streifen" oder "LED stripes") auf den Markt kamen versuchte ich mich mit dieser Technik.

 High-Power LED Stripes gehören zu den hellsten Produkten im Bereich der LED Stripes müssen jedoch meist gekühlt werden und sind daher schwieriger zu verarbeiten als MultiBar LED´s.  High-Power sollen über 100lm/W leisten und einen Gesamtlichtstrom von über 4000lm pro Meter erreichen. Ich baute diese Stripes in alte Giesemann Alugehäuse ein, die ich aus meiner Aquaristikzeit noch im Keller liegen hatte und in denen zuvor vier T5 Röhren beherbergt waren, kühlte das ganze mit kleinen 6cm PC Lüftern. Die Wärmeentwicklung ging im Vergleich zur vorherigen Beleuchtung deutlich herunter und das Pflanzenwachstum steigerte sich.


Allerdings hatte ich noch das Problem, daß ich im vorderen Bereich des Beckens mit LED nicht voll bis zum Boden ausleuchten konnte, deshalb fuhr ich zweigleisig und beleuchtete vorne weiter mit T5 oder Exo Terra Repti Glo 2.0 Compact Vollspektrumlampen unter verchromten Edelstahl Reflektoren von Elstein.





LED Balken in der Aquaristik mitlerweile schon standard, tat sich die Industrie aber erstmal schwer Lichtspektren für die Terraristik auf den Markt zu bringen.


Nun sind im Handel mittlerweile Leuchtbalken mit LED Technik verfügbar zum Beispiel Repti SUN LED, die Terrarien wunderbar ausleuchten und eine versprochene Lebenserwartung von 20.000 Betriebsstunden haben.

Selbst für die UV Bestrahlung wird gesorgt, wenn man die Repti SUN LED 5.0 UV-B kauft, allerdings wird dann eine Kombination aus LED und einer UV Leuchtstoffröhre geliefert. Die Ausleuchtung mit diesen Lampen war hervorragend ich habe das Ergebnis auf Becken mit den Maßen 100x50x100 und 80x50x80 gesehen und war begeistert. Und eine Nachtlichtumschaltung gibt es auch.

Meine ernüchternde Erfahrung bei 14 Stunden Tagesbeleuchtungszeit, versagte die Elektronik der einen Lampe nach 4Monaten bei der anderen Lampe nach brannte sie im wahrsten Sinne des Wortes nach 6 Monaten durch. Die Elektronik schmorte und brannte!












 

Eine weitere Variante, die mich auf der Reptilienbörse in Offenburg auf viele Arten überzeugt hat, ist die Bionic Sun quad. Dieser LED Balken leuchtet nicht nur hohe Terarien sehr gut aus, sondern hat eine ultraflache Bauweise.

Ich werde mir bei meinem Kollegen im Shop mal eine Lampe kaufen um sie in einem meiner lichthungrigen Becken zu testen und meine Erfahrungen hier zum Besten geben. Denn ein Umstieg komplett auf LED ist für mich aus vielen Gründen unumgänglich, zumal ich den UV Bedarf der Tiere ohnenin anderweitig abdecke und zusätzliche Wärmequellen überhaupt nicht benötige.

Ich war im Jahr 2015 schon durch viel LED Technik in der glücklichen Lage einer derjenigen zu sein, die auch an den sehr heißen Sommertagen volle Beleuchtung fahren zu konne, wärend andere ihre Beleuchtung komplett herunterfahren mußten.


Leider kann ich nun doch nicht selbst über meinen Erfahrungen mit dieser Lampe berichten, da die Maße der Lampen für meine Zwecke nicht geeignet waren.

Im Shop meiner Freunde zeigen sie sich aber mit einem unglaublichen Lichtspektrum und eine überaus gute Ausleuchtung.

Auch im Langzeit-Einsatz zeigten die Lampen keine schwächen und ich bin immer wieder überrascht welch gute Ausleuchtung Jürgen Eckert
doch selbst in seinen ganz großen Schau-Terrarien erziehlt.

Der einzige Wehrmutstropfen für mich, sobald die Lampen mit UV- kombiniert;
oder
um das Pflanzenwachstum anzukurbeln, mit blau und roten Lichtreihen versehen sind,
gefällt mit die Lichtfarbe nicht mehr.
Dies allerdings ist reine Geschmackssache.

Die Tageslichtvariante begeisterte mich
allerdings sehr,
aber egal wie ich es auch drehe und wende,
es passte einfach nicht in meinen Lichtkasten.

www.tropenundexoten.de/

Einfach mal auf den Plan klicken und 3D simuliert durch das Ladengeschäft schlendern.
















 

Entgültiger Umstieg auf LED Technik meine Wahl LED Fluter und LED Balken
Ein befreundeter Elektriker, den ich zu mir holte um mir eine saubere Lösung für mein Stecker und Kabelwirrwar zu unterbreiten, brachte mich dann auf die Idee, die Sparbirnen und T5 Röhren, die unter dem Reflektor immer wieder mal vorzeitig den Hitzetot starben, gegen  LED Fluter auszutauschen. Die Elektroinstallation mit großem ZentralenTrafo für die LED Technik und integrierter Zeitschaltuhr wurde also noch ein bisschen aufgeschoben um erst die optimale Lichtlösung für alle Becken zu finden.

Da man ja auf meiner Seite sehen kann, das ich auf seltene tropische Pflanzen sehr viel Wert lege, wollte ich zuerst nur in einem Terrarium einen Testlauf starten, und die Reaktion meiner Pflanzen auf das veränderte Lichtspektrum beobachten.


Siehe da, Bodendecker die in vier Jahren nicht ein mal nur einen Blütenstand hatten, fingen plötzlich an zu blühen. Orchideen, die ein bis zwei mal Jährlich geblüht hatten, stehen ab sofort ganzjährig in voller Blüte.

Die Fluter die eine relativ flache Bauweise haben und mit Kühlrippen versehen sind, werden nur handwarm. Das Lichtspektrum liegt bei einem Fluter mit 14W bei 6500K und 1250 Lumen. Die Lichtfarbe ist Tageslicht im leicht bläulichen Bereich, welches Tiere wie Pflanzen dankbar annehmen. Die Becken mit 70 und 80cm Höhe sind voll ausgeleuchtet und das mit ungefähr halber Wattleistung als zuvor mit den Exo Terra Repti Glo 2.0 Compact Vollspektrumlampen die mit 26W ordendlich heiß wurden und unter den Edelstahl Reflektoren, die ursprünglich für Elstein Wärmestrahler entwickelt wurden meist nach 6 Monaten das Zeitliche segneten.

Leider war diese Lösung aufgrund der Lichtkastenmaße nicht für alle Terrarien geeignet, dafür waren die Gehäusemaße der Strahler einfach zu groß.




6500K Kalt weiß 14W 1250lm

6500K Kaltweiß 20W 1800lm

6500K Kaltweiß 20W 1800lm




Entgültiger Umstieg auf LED Technik meine Wahl LED Leisten in kombination mit oben erwähnten LED-Flutern. Aber auch allein mit TOP Ausleuchtungswerten, selbst bei 80cm hohen Becken.

MEIN GEHEIMTIPP, DER SICH BEI MIR UND VIELEN FREUNDEN AUCH DURCH DIE LICHTLEISTUNG KLAR ETABLIERT HAT
BARI LED UNIVERSALLEUCHTE 60cm lang
900Lumen Lichtleistung
10W VERBRAUCH (gemessener echter Verbrauch)
Lichtfarbe 6500 Kevin Kaltweiß Sonnenlichtspektrum leicht bläulich.
Einbauhöhe 4,5cm

Erfahrungswerte bereits zwei Monate nach der Installation, viel bessere Ausfärbung der Bromelien.

Enormer Pflanzenwuchs, ob im Bodenbereich oder in Lichtnähe.

Siehe da, Bodendecker die in vier Jahren nicht ein mal nur einen Blütenstand hatten, fingen plötzlich an zu blühen.

Orchideen, die ein bis zwei mal Jährlich geblüht hatten, stehen ab sofort ganzjährig in voller Blüte.

Die Frösche sind nicht Verhaltensauffällig, weiterhin zu ihren festen Zeiten unterwegs.

Die Anzahl der Gelege hat sich sogar vermehrt, was aber auch mit dem Alter der Tiere zusammenhängen kann.

Also im Großen und Ganzen ist die Beleuchtung eine Bereicherung für die Anlage.








Eine eher unscheinbare Unterbauleuchte, die auf den ersten Blick nicht auf die Leistung schließen läßt.


Würde man sie so anschließen, hätte man zwar eine Leistungsstarke Lampe


doch wenn man mit Werkzeugen die Endkappen entfernt..........


.....indem man die Plastikkappe mit den aus den Verankerungen hebelt......


..........bis man sie entnehmen kann


.....und die Milchglas-Abdeckung seitlich wegschieben kann...


und somit die LED´s freiliegen.


hat man die Abdeckung entfernt,......


löst man die zweite Endkappe


.......und dreht sie um. Somit hat man die Möglichkeit die Lampe auf die Glasabdeckung des Terrariums zu legen und hat automatisch 3mm Abstand zum Glas,


Dann klappt man die Lysterklemme nach außen....


Und schließt das zweiadrige Stromkabel (nicht im Lieferumfang enthalten) an die LED an.

ACHTUNG!!!!!
Blau ist der Neutralleiter (N), der stromrückführende Leiter. Über diese Ader fließt der Strom vom Verbraucher zurück zur Stromquelle.
Schwarz ist Phase (L) der stromführende Leiter, auch Außenleiter genannt. Dieser Außenleiter steht unter Spannung und versorgt den Verbraucher mit Strom.

Diese zwei Phasen sollten nicht vertauscht werden.

Auch sollten die 2 Adrigen Stromkabel die aus feinen Kupferfasern bestehen noch mit Ader-Endhülsen versehen werden.



Dann zuklappen und anschließen.

Wegen der vielen Anfragen zu den LED Balken von Bari.
Diese wird man im internet wohl nicht so finden.
Bei den Bari Leuchten handelt es sich um Importware aus Asien.
Diese Lampen werden in unterschiedlichen Leistungen und unterschiedlichen Lichspektren geliefert.
Alle Leuchten mit 60cm haben sowohl identische Artikelnummer wie auch EAN-Codes bei komplett unterschiedlicher Spezifikation.
Ich war in unendlich vielen Baumärkten bis ich meinen Bedarf an Leuchten gedeckt hatte.
Der Anteil an 6500K und 900Lumen liegt bei wohl nicht mehr als 3%.
60% decken 6000K und 800Lumen ab, dieses Licht enthält zu viel Rotanteil, dieser verfälscht die Farben unserer Tiere und Pflanzen.
Bromelien verlieren an Farbpigmenten und werden grün und das schlimmste, es fehlt ihm fehlt an Leistung .
Im Bereich der 1m langen Bari LED-Balken sieht es jedoch besser aus, da ist im Lichtspektrum 6500K Tageslicht und
1800Lumen, doch noch im ganzen Bundesgebiet was zu finden.
Es ist also Glückssache oder Fleissarbeit bis man alles zusammen hat, doch man spart eine Unmenge Geld zu vergleichbaren Produkten.



Entdeckt in diversen Baumärkten
RITOS  LED 6500K Lichtfarbe und 850Lumen Lichtleistung



Auch erhältlich in Bauhaus Märkten im hohen Norden
danke Jens






 
Hier auch gut zu sehen, eine Lieferung zweierlei Leistungsstärken einmal 2200 und einmal 1700 Lumen. Das sind letztendlich im Terrarium Welten, wenn es um Ausleuchtung geht.
 


Ausleuchtung eines Beckens 80x60x80 BxTxH mit 4x10W

Man beachte die optimale Ausleuchtung bis zum Boden aus 80cm Höhe

Ausleuchtung TERRARIUM 80x60cm Grundfläche und 120cm Höhe

 
 
Auch nach zwei Jahren schwöre noch auf die günstigen Bari und RITOS Leuchbalken und jeder der sie sich zugelegt hat, wundert sich plötzlich über die prächtigen Farben seiner Bromelien und das plötzliche Wachstum der Pflanzen.

Keine Ausfälle, welche man bei einer Lampe im 10€ Segment aus Asien eigentlich erwartet, statt dessen überzeugt die Leuchte mit absoluter Zuverlässigkeit.



Ich erfreue mich weiterhin meiner 10W Ein- und Ausgangsleistung sowie der 90Lumen pro Watt bei einem Farbsprektrum von 6500K Sonnenlicht.
Naturgetreue Farben meiner Tiere und Pflanzen keine roten und blauen LED´s die alle natürlichen Farben verfälschen.

 Sonnenauf und Untergänge simuliere ich, indem ich mit einer zweiten Zeitschaltuhr die hälfte meines Lichtes zeitversetzt morgens dazu und abends abschalte.

Sparen kann so einfach sein.
Effektive Beleuchtung so unglaublich günstig.


Ich konnte meinen Stromverbrauch von 14 Terrarien durch Umstellung auf diese LED-Leisten um 1590€ im Jahr reduzieren.

Natürlich mangelt es mittlerweile auch nicht mehr an Alternativen,
eine davon
ist die
Skylight LED Serie die von
befreundeten Froschhaltern verbaut
und für gut befunden wurde.




Die SKYLIGHT PRO RP Lampe wurde für mittelgroße bis große Terrarien entwickelt, um ein intensiveres rotes Lichtspektrum zu erhalten. Eine LED ist geeignet für Terrarien bis zu einer Größe von 50x50x70cm (LxTxH). Das erzeugte Licht fördert den Prozess der Photosynthese und ist somit für anspruchsvollere Pflanzenarten geeignet. Diese Lampe kann auch in Kombination mit Pro RH  verwendet werden, um die Rottöne z.b. von Bromelien zu verstärken. ( 450 und 660 nm )


sie zeichnet sich aus durch eine extrem flache Bauweise 

-hohe Lichtausbeute

-geringe Wärmeentwicklung

-lange Lebensdauer

-stufenlos dimmbarkeit

und einen 90° Abstrahlwinkel

Die Skylight Pro RP kann sowohl auf dem Becken stehen oder durch einen leichten Umbau an der Decke im inneren eines Terrariums befestigt werden. Dazu einfach die vorhandenen Standfüße umdrehen und an der Decke mit einer M 3 Schraube befestigen.

Verbrauch: 12 W 

Lumen: 1200 lm

Farbtemperatur: 8000 K

CRI: Typ 78

Volt: 24 V



 

Die Skylight Basic R ist eine kostengünstige Lösung mit einem geringen Energieverbrauch für kleine und mittelgroße Terrarien.  Eine einzelne LED erzeugt ausreichend Licht für ein Becken im Format 35x35x45 cm. Mit einem Satz von 2 oder 3 Lampen kann man auch größere Becken bis 100 cm Länge beleuchten. Bei der Skylight Basic R treffen hochwertige Qualität und perfektes Licht für Ihr Regenwald- oder Wüstenterrarium aufeinander.
Strom: 500 mA


Die Skylight Basic R kann sowohl auf dem Becken stehen oder durch einen leichten Umbau an der Decke im inneren eines Terrariums befestigt werden. Dazu einfach die vorhandenen Standfüße umdrehen und an der Decke mit einer M 3 Schraube befestigen.  

 



1x LED: 35x35x45 cm LxTxH

2x LED: 70x40x50 cm LxTxH

3x LED: 100x40x60 cm LxTxH 



Verbrauch: 9 W 

Lumen: 950 lm

Farbtemperatur: 5000 K 

CRI: Typ 95

Volt: 18 V

Strom: 300 mA

 

Die Skylight TINY RH / RV Lampen wurden für Vivarien mit einer Glasplatte entwickelt. Das von diesen Lampen ausgestrahlte Lichtspektrum ist für den Photosyntheseprozess geeignet, so dass diese Produkte auch für die anspruchsvollsten Pflanzenarten geeignet sind. Skylight TINY RH / RV werden als Set mit 1 bis 8 unabhängigen Lampen angeboten und sind je nach Einrichtung für mehrere kleinere Vivarien oder ein größeres Gehäuse mit einer Breite von bis zu 150 cm und einer Höhe von bis zu 100 cm geeignet.




Verbrauch: 12 W 

Lumen: 1360 lm

Farbtemperatur: 6000 K 

CRI: Typ 89

Volt: 12 V

Strom: 500 mA


Becken aus der Anlage von Manuel Müller

Terrarium 50 x 60 x 60cm 
Breite x Tiefe x Höhe

hinten skylight Pro RH [1500lm 6500K] 
vorne Ritos 120cm 20w [1700lm 6500K]

Nachdem ich nun mehrere Anlagen
mit Skylight Beleuchtung gesehen habe bin ich von
den
Pro RH und Pro RP Serien
immer mehr fasziniert.
Gerade die RP mit ihren 8000K
leuchtet selbst große Terrarien unglaublich aus.

Skylight Pro RP2 mit vier meiner Ritos
oder doch besser e
ine Pro RH/RP Kombi
in Verbindung mit vier RITOS.
wäre auch für meine Becken überlegenswert.






kleine Rechnung bisher 7x Ritos 10W 6500K 900Lumen
= 70W Verbrauch bei 6300Lumen

 Skylight Pro
RH/RP 24W 6500/8000K 2700 Lumen [112Lumen pro Watt]

4
x Ritos 10W 6500K 900Lumen
=  64 W Verbrauch bei 6300 Lumen

Gleiche Lichtstärke weniger Verbrauch
und dank 8000K Lichtfarbe deutlich heller.


alternativ möchte ich die

Chihiros Serie-A 601 - 60 cm

testen

High Lumen Aquarium LED-Aufsatzleuchte für Aquarien mit 60 cm Länge

Die Chihiros Serie A Leuchten sind eigens für stark bepflanzte, offen betriebene Süßwasseraquarien entwickelt worden.
Das Spektrum der LEDs liegt bei etwa 8.000 Kelvin und mit insgesamt 5.800 Lumen sorgt die Leuchte für einen hervorragenden und dichten Pflanzenwuchs.

39 W Verbrauch 8.000K Lichtfarbe 5.800 Lumen [148,72 Lumen pro Watt]

In Kombination mit den Ritos bestimmt ordentlich Power.








***




Eine weitere Beleuchtungs-Variante, welche ich nicht unerwähnt lassen möchte
sind die so genannten LED-GrowLights eigentliche Pflanzen Wachstumslampen, die in Gärtnereien bereits etabliert sind und auch in einigen Terrarien bereits Einzug erhalten haben.

Warum die LED Pflanzenlampe die bisher bei Gärtnern bevorzugte HID-Lampe zukünftig vollkommen ersetzen wird, hat sie nicht zuletzt ihrer Energieersparnis zu verdanken. Denn auch, wenn die Anschaffungskosten gegenüber anderen Leuchtmitteln etwas höher ausfällt: Nach rund 2-3 Monaten haben sich diese aufgrund des geringen Stromverbrauchs amortisiert. Professionellen Züchtern bringt sie schon einmal eine bis zu 50-prozentige Energieersparnis. Denn während HIDs (also beispielsweise Natriumdampflampen) bis zu 95 % ihrer Energie in die Entwicklung von Wärme stecken, strahlt die LED Pflanzenlampe mit einer minimalen Abwärme. Das heißt übrigens auch, dass man die Beleuchtung nur 30–45cm (statt der bei HID üblichen 60-90cm) über der Pflanze zu platzieren braucht. 

Der Kostenfaktor ist auf lange Sicht der Vorteil schlechthin. Aber nicht nur in der Erhaltung ist das LED das günstigste Pflanzenlicht. Man erspart sich in vielen Fällen einen eigenen Lüfter, da die LED ohnehin nur wenig Wärme abgibt. Auch der Kauf von Vorschaltgeräten ist bei der Nutzung einer LED Pflanzenlampe unnötig.

Aber nicht nur in Gewächshäusern etabliert sich diese Art der Beleuchtung mehr und mehr.

Auch in Orchideen-Terrarien oder in großen Pflanzenterrarien und Palludarien finden sie immer mehr Zuspruch.

Es gibt zahlreiche Modelle und Bauweisen solcher Lampen. Für viele Zwecke reichen bereits kleinere Ausführungen.

Wenn jemand die Zucht seiner Lieblingspflanzen ernst meint, investiert er in ein komplettes Panel mit einer höhenverstellbaren Aufhängung. Solche Panels verfügen über viele einzelne LEDs, die unterschiedlich zugeschaltet werden können. Am häufigsten sind gesonderte Einstellungsmöglichkeiten für die Wachstums- und die Blütephase.



Meins ist es nicht, auch all die Hardware die selbst Gewitter und Sonnen auf- und Untergänge simulieren kann, sich sogar via Internet mit dem jeweiligen Land connecten um das Wetter in den Tropen 1:1
im Terrarium 9000Km entfernt zu simulieren.

Brauche ich das?
Vor allem, brauche ich diese unnatürliche Lichtfarbe?

  Um einfach mal zu demonstrieren welch optischen Einfluss
eine Grow LED-Lampe auch auf das Terrarium hat.


In Kombination mit blau, rot und UV entsteht eine Lichtfarbe welche mit natürlicher Beleuchtung nichts mehr gemein hat.

Weder Tiere noch Pflanzen haben hier eine natürliche Farbgebung.



Ich möchte meine Tiere und auch meine Pflanzen in natürlichen Farben genießen, aber über die Wirkung der Lichtfarben auf Pflanzen möchte ich nicht einfach hinweggehen, denn diese kann man auch in kurzen Intervallen auf die Pflanzen einwirken lassen.





 

Rotes Licht (630-790nm)

Unsere Pflanzen im Terrarium reagieren besonders auf Rot-Anteile um 630-790nm im Lichtspektrum. Dies liegt daran, dass die Pflanzen über einen Photorezeptor für rotes Licht verfügen. Dabei handelt es sich um ein Rezeptor, das Phytochrom genannt wird und im Plasma der Pflanzenzellen enthalten ist. Rotes Licht wirkt sich in verschiedenster Weise auf die Entwicklung unserer Terrarienpflanzen aus. Wird viel Rotlicht aufgenommen, so wird die Produktion des pflanzlichen Hormons Metatopolin angeregt, wodurch die Pflanzen grün bleiben um Sonnenenergie in Zucker umzuwandeln. Die Blütephase kann einfach verlängert werden, indem man die Pflanzen eine Stunde vor der Dunkelphase Licht mit hohem Rotanteil aussetzt. Ich verwende dazu rote Leuchtdioden, die über eine Zeitschaltuhr gesteuert werden. Diese verbrauchen enorm wenig Strom und sind sehr langlebig.

 


Blaues Licht (420-480nm)

Außer rotem Licht nehmen die Pflanzen auch blaues Licht um 420-480nm verstärkt wahr. Der Rezeptor für blaues Licht wird Cryptochrom genannt. Viel blaues Licht fördert das Streckungswachstum der Pflanzen. Dadurch werden mehr Seitentriebe gebildet und die Pflanzen bleiben relativ klein und gedrungen. Mit anderen Worten: Viel Blaulicht sorgt für einen erhöhten Stoffwechsel der Pflanzen und fördert die Entwicklung und Formgebung. Meine verwendete Hauptbeleuchtung basiert auf hell weiß und Blautönen die ich in der LED Beleuchtung von BARI mit 6500K nach langem Experimentieren als am Besten für meine Becken empfunden habe.

Besonders Sonnenauf- und Sonnenuntergang lassen sich durch getrennt gesteuerte Lichtfarben sehr gut nachahmen.

Ich schalte morgens meine Hauptbeleuchtung in zwei Intervallen über eine Zeitspanne von 30 Minuten hoch. In meinen großen Becken sind es zunächst zwei von sieben Lampen mit 900Lumen auf 10W und 6500K Lichtfarbe, bis letztendlich nach 30Minuten vollends die Sonne auf geht.
Dann wirken 6300Lumen für 10 Stunden auf die 120cm hohen Becken ein.

Bei 6500 Kelvin Lichtfarbe bewegen wir uns im Tageslichtspektrum im leicht bläulichen Bereich und all meine Planzen zeigten mir, dass ich mit dieser Lichtfarbe am besten fahre.

Ich habe keinerlei Verfälschung der Farben, wie es bei diesen fürchterlich rot und blau leuchtenden Pflanzen LED´s der Fall ist.

Die gewaltige Leistung durch meine LED´s die mit 7 Leisten nur 70W Gesamtverbrauch ganze 6300 Lumen in jedes Becken bekommen ist immens.

Wenn ich dazu noch Vergleiche ziehe, welch schauriges Licht dagegen vier T5
Daylight Sun-Röhren á 24W bei deutlich mehr Verbrauch abgeben haben und meine Pflanzen nicht einmal annähernd so prächtige Farben hatten, liege ich mit meiner heutigen Wahl genau richtig.

S O N N E N U N T E R G A N G
Abends reduziert sich das Licht über eine Zeitspanne von 120 Minuten.
Bereits eine Stunde vor der Verdunklung wird eine rote LED hinzu geschalten um einen Sonnenuntergang zu simulieren.


Reduziertes Licht 20W 6500K Tageslicht weiß/blau
nur noch 1800Lumen von 6300Lumen pro Becken geschalten.
Für 60Minuten werden nun
bereits überschneidend rote LED mit einer Gesamtleistung von 200Lumen über beide Becken zugeschaltet.



Voller Sonnenuntergang 60Minuten.
Nur noch
rote LED's mit einer Gesamtleistung von 200Lumen.

Überschneidend laufen jetzt drei 12V Lüfter je Becken.
Kühlen die Terrarien herunter,-
entziehen dem Becken für 30Minuten verbrauchte Luft.

Jetzt ist aber bis zum entgültigen Erlöschen des Lichtes
noch mal richtig Konzert im Terrarium.



Um die benötigte Luftfeuchte für die Nacht
brauche ich mir keinerlei Gedanken zu machen.

In jedem Terrarium läuft auch nachts ein Rinnsal,
welches für ausreichend Wasserverdunstung sorgt.

***

 

Bringt man auch tagsüber, durch abschalten der Hauptbeleuchtung, eine einstündige Dunkelphase mit ein, fördert man die Gesundheit der Pflanzen.

 In dieser Zeit können die Pflanzen gefährliche Sauerstoffradikale abbauen. In der Natur sind es die Regenwolken die gelegentlich den Himmel verdunkeln. Auch der Verlauf der Sonne sorgt zumindest zeitweise für Schatten. Pflanzen benötigen sicherlich viel Licht aber keine permanente Dauerbestrahlung.

 

UV-Licht (100 nm - 380 nm)

Ich weiß nicht wer irgend wann einmal dieses Gerücht aufkommenlassen hat, Pfeilgiftfrösche würden eine dauerhafte Beleuchtung mit UV-Anteilen benötigen.
Es hält sich aber wirklich standhaft.

T5 Leuchtmittel mit UV A/B Anteil sind für Reptilien unverzichtbar im Einsatz. Diese benötigen auch UV  um deren Stoffwechsel und sich selbst auf Temperatur zu bringen.

Doch wir halten Amphiben, welche sich auch im Habitat in einer Laubschicht am Boden eines Regenwaldes,..abgeschattet von hohen Bäumen aufhalten. Tiere die einen dauerhafte Bestrahlung durch UV Strahlen nicht vertragen.

 
Jeder der schon einmal beim Sonnenbaden eingeschlafen ist, wird es besser wissen.

Hallooooooooo !?

Wir reden über 12 Stunden dauerhafter UV-Bestrahlung. 
Das brennt nicht nur auf der Haut, sondern alleine der Gedanke daran
im Hirn!


Amphibienhaut ist gegenüber Reptilienhaut sehr dünn und reagiert entsprechend empfindlich auf UV Licht.

Es handelt sich bei unseren Pfleglingen um Regenwaldbewohner und nicht um Wüstentiere, die sich im Laufe der Evolution an solche Lichtverhältnisse angepasst haben.

Zudem halten sich Dedrobaten [Baumsteiger] meist im oberen Drittel des Terrariums auf, ungeachtet dessen, dass sie sich dann näher an die UV-Quelle bewegen. Sie sind selbst nicht in der Lage die Gefahr zu erkennen, bis es zu Verbrennungen kommt und dann ziehen sie sich irgendwo unten zurück.

Meist verendet das Tier dann dort, wenn es nicht zufällig entdeckt wird und behandelt werden kann.

Also ziehen wir folgenden Schluß aus dieser Erkenntnis:

Amphibien benötigen keine dauerhafte UV Bestrahlung.

Wenn da nicht ein kleines "Aber" wäre

Selbst in den Habitaten genießen die Amphibien ab und zu einmal ein kleines Sonnenbad.

Nicht nur Excidobates mysteriosus, die nun wirklich an einem sonnigen Felshang leben, bei denen selbst das Wasser in den Bromelientrichtern bei gemessenen 35°C bei Tag und 16°C bei Nacht liegen.

Nein auch Tinctorius wurden beim Sonnenbaden bei gemessenen 32°C dokumentiert und fotografiert. [gemessen mit Laser-Thermometer]

Deshalb halte ich, und eigentlich alle erfahrenen Froschhalter ein wöchentlich für 15-20 Minuten angebotenes UV-Sonnenbad als gesundheitsfördernd, sogar unverzichtbar.

Aber warum dies so ist, darauf gehe ich gleich in der folgenden Rubrik UV ein.

Zuvor möchte ich erwähnen, dass die Abgabe von Tieren die unter Anhang B der EU-ArtSchVO(EG) gelistet werden nur erfolgen darf, wenn der Verkäufer den Käufer über die Unterbringung, Ausrüstung und die erforderlichen Praktiken für eine sorgsame Behandlung des Veräußerten Individuums ausreichend unterrichtet hat.

Wie soll sich ein Anfänger richtig verhalten, wenn selbst der Verkäufer falsche Informationen weitergibt.

Und wenn ich das fundierte Halbwissen in manchen Foren und Facebook-Gruppen manchmal lese und verfolge, stellen sich bei mir die Haare.

Da werden von blutigen Anfängern im sogenannten "Schwarmwissen" Tips gegeben, da kann man nur hoffen dass der hilfesuchende Leser noch andere Quellen zu Rate zieht. Ich halte mich mittlerweile sehr bedeckt und eher im Hintergrund, kommentiere und dementiere nichts. Ich leiste meinen Beitrag zur gesunden Haltung von Dendrobaten hier auf dieser Homepage.

Ich hoffe ich konnte meinerseits nun einige Mißverständnisse ausräumen und habe im voraus größeren Schaden von Euren Tieren abwenden können.

Aber ich empfehle auch jedem bereits bevor man mit der Einrichtung eines Beckens beginnt, sich geeigneter Fachliteratur zu widmen.
Deren gibt es wirklich genug.

https://www.froschmichl.de/Fachb.ue.cher.htm



Egal ob ich nun auf weiße Hautstellen, Häutungsproblemen bei Amphibien oder verbrannte Pflanzen im Terrarium angesprochen wurde.

Die Ursache oder der Fehler war bald gefunden.
Kontinuierliche UV-A und UV-A Beleuchtung mit
T5 Reptilienröhren als Tagesbeleuchtung auf dem Dendrobaten Terrarium.

Gleichbedeutend 12 Stunden Solarium, durch zum Glück durch das Floatglas etwas gefiltert wurden, doch immer noch brandgefährlich.

Um dies alles auch Wissenschaftlich zu Untermauern:

DIE WELT
Artikel vom 05.03.1998
US-Forscher untersuchten Folgen des Ozonlochs

Einen Zusammenhang zwischen ultravioletter Strahlung und Artensterben bei Amphibien haben jetzt Forscher der amerikanischen Yale-Universität in einem Feldversuch dokumentiert. Damit bestätigt sich der schon länger vermutete Auswirkung des Ozonlochs, das zu erhöhter UV-Einstrahlung am Erdboden führt und damit die Fortpflanzungs- und Mißbildungsrate besonders lichtexponierter Lebewesen beeinflußt. Die Experimente wurden 1997 in den Cascade Mountains (US-Bundesstaat Oregon) durchgeführt. Dort hatten die Wissenschaftler mit Filterfolien Teile eines Feuchtgebiets vom Einfluß ultravioletter Strahlung ausgeschlossen. Das Interesse galt dabei insbesondere einer örtlich verbreiteten langzehigen Salamanderart. Da Amphibien ihren Laich meist nahe der Wasseroberfläche ablegen, wo er dem Licht lange ausgesetzt ist, wird dieser von Veränderungen im Lichtspektrum besonders stark betroffen.Im dem Bereich, der vor Strahlung geschützt war, entwickelten sich 95 Prozent der beobachteten Embryos zu ausgewachsenen Tieren. Ohne Strahlungsschutz waren es nur 14,5 Prozent. Noch drastischer waren die Unterschiede bei der Zahl von Mißbildungen. Lag deren Rate bei den geschützt aufgewachsenen Salamandern nur bei rund einem halben Prozent, belief sie sich in der Vergleichsgruppe auf über 90 Prozent. Vor allem bei Fröschen und Kröten war auch zu beobachten, daß durch Strahlungseinfluß die Empfindlichkeit gegen Pilzerkrankungen und Parasitenbefall zunahm. Einige Arten verfügen dagegen über funktionsfähige natürliche Reparaturmechanismen bei Gendefekten, wie sie von ultraviolettem Licht verursacht werden. Sie haben im Versuchsgebiet eine stabile Verbreitung. Die Forscher wollen nun klären, ob der schädigende Lichteinfluß möglicherweise durch Wasserverschmutzung oder andere Umweltschadstoffe noch verstärkt wird.

mehr:
https://www.spektrum.de/magazin/das-raetsel-des-weltweiten-amphibiensterbens/822345




Dieses Thema ist alles in einem sehr verwirrend,
zu viel UV ist schlecht, ohne UV geht es auch nicht.
Es ist aber im Grunde wie mit allem, was gesund ist, in Maßen genossen ist es förderlich, übertriebener Konsum kann aber auch schädliche Konsequenzen haben. Bei Menschen und Vitaminpräperaten verhält es sich nicht anders, manch ein Präperat kann man getrost überdosieren, Überschüsse werden dann vom Körper einfach wieder ausgeschieden, andere wiederum sind schädlich.

Sonnenlicht ist auch für Menschen von ganz hoher Wichtigkeit, auch wir benötigen Vitamin D3, manch einer kann es aber leider aus Sonnenlicht gar nicht einlagern, muss es sogar in Tropfen oder Tablettenform einnehmen.

Manch einer übertreibt das Sonnenbaden und wird mit mehrgradigen Verbrennungen bestraft....
hier können wir einfach ableiten, dass man mit Vitaminpräperaten in Pulverform oder auch mit der Verabreichung von Ultravioleten Strahlen einen gesundheitsfördernden Beitrag zum Wachstum und der Entwicklung unserer Pfleglinge leisten kann, wenn man es nicht übertreibt.

Deshalb nicht auf UV verzichten, sondern mit Bedacht dosiert verabreichen und so haben wir den Übergang zum nächsten Thema auch geschafft.


ZUSÄTZLICHE UV - BELEUCHTUNG

AUCH BEI DENDROBATEN UNBEDINGT ERFORDERLICH !!!!!!

Eine Installation von UV Röhren außerhalb des Beckens ist dann möglich, wenn eine ausreichend große Gazefläche im Terrariendeckel vorhanden ist. Ohne Gazefläche wäre die UV-Bestrahlung sinnlos, weil Glas bekanntlich UV-Strahlen herausfiltert. Alternativ können Abdeckscheiben aus UV-durchlässigem Acrylglas verwendet werden.
Von einer kontinuierlichen UV-Bestrahlung sollte jedoch Abstand genommen werden.

Flach- / Floatglas UV Absorbierung
Zunächst besteht jede Scheibe aus Flach- bzw. Floatglas. Dieses trägt seinen Namen, weil das Glas im Herstellungsprozess auf einer Schicht aus flüssigem Zinn gleitet. Es ist das Ausgangsprodukt für verschiedene Glasarten und wird bereits seit über 50 Jahren auf diese Weise hergestellt.Flachglas besitzt in seiner ursprünglichen Form eine hohe UV-Transmission für langwellige Lichtstrahlen, ist also besonders durchlässig für UVA-Strahlung, während UVB weitestgehend absorbiert wird.

genau wie im IR-Bereich kann man UV in 3 verschiedene Klassen einteilen:

UV-A, UV-B und UV-C.

Hauptunterschied ist die Wellenlänge:

UV-A von 380 - 315 nm

UV-B von 315 - 280 nm

UV-C von 280 - 10 nm.

 



OSRAM Ultravitalux 300W

ULTRA-VITALUX Hochdruck-Ultraviolettstrahler 300W mit Sockel E27, für die Abdeckung des UV Bedarfs der Frösche. Einmal die Woche wird jedes Terrarium 25 Minuten lang bei entfernter Frontscheibe mit UV bstrahlt.


Der Abstand vom Becken sollte 80cm betragen um keinen Schaden bei den Tieren zu verursachen.

Selbst Jungtiere und Quappen werden im gleichen Zyklus bestrahlt, um Rachitis vorzubeugen und den Vitamin D Bedarf zu decken.

Alle meine Frösche nehmen das Sonnenbad gerne an, legen sich zum Teil flach mit ausgebreiteten Extremitäten mitten in den Lichtstrahl und genießen. Andere sind etwas weniger Sonnenanbeter und nehmen eher leicht durch eine große Pflanze geschützt, das UV Licht auf. Noch bei keinem Tier konnte ich beobachten, das es sich der Strahlung komplett entzieht.

Ich kann jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen, das die UV Bestrahlung allein dafür zuständig ist, doch ist es auffällig, das sich bei meinen Tieren der für Dendrobaten typische Dendrobatenbuckel nicht so ausgeprägt abzeichnet wie bei Tieren die nicht von klein auf mit UV bestrahlt wurden.







 


Das wohl meist diskutierte Thema ist die UV-Beleuchtung.
Benötigen unsere Tiere nun UV oder nicht?!

Ich bin der Überzeugung sie benötigen bereits in der Entwicklungsphase als Quappe eine wöchentliche Dosis UV.

Ich habe Tiere gesehen die körperlich jenseits von gut und böse waren.

Die Tiere bekamen weder Vitaminzusätze mit dem Futter verabreicht,
noch wurden sie mit UV bestrahlt.

Meist Tiere aus großen Zuchtanlagen, in welchen Quantität über Qualität steht.

Gerade im Wachstum haben die Tiere einen irrsinns Stoffwechsel und brauchen Vitamine, eine Drosophila aus dem verbrauchten Fliegenbrei ernährt ist nichts als eine leere Hülle und trägt null zur Entwichlung des Tieres bei.

Durch Anfütterung der Drosos mit Vitaminbrei, kurz vor der Verfütterung erfüllt man schon ein gutes Stück Verantwortung gegenüber dem Schützling.

Wenn man dann einmal die Woche nach meinen Anweisungen mit UV bestrahlt, beugt man Fehlbildungen im Skelettsystem der Tiere vor.

um es aus Medizinischer sicht darzustellen:

Rachitis (Metabolic Bone Disease)

Metabolische Knochenerkrankung, Osteomalazie, Renale Osteodystrophie, Sekundärer Hyperparathyreoidismus.
Verschiedene Faktoren können den Kalziumstoffwechsel stören und so zu einer Mineralisierungsstörung des Skelettsystems führen. Dabei kommt es durch Veränderungen der Knochenzusammensetzung zu einer verminderten Knochendichte. Diese Störung tritt sehr häufig bei in gefangenschaft aufwachsenden Jungtieren auf, schnell wachsenden Reptilien und Tiere während der Gravidität.


Metabolische Stoffwechselstörungen entstehen vor allem durch Vitamin D3-Mangel, Kalzium-Unterversorgung und Nahrung mit ungünstigem Kalzium-Phosphor-Verhältnis. Aufgrund eines hohen Vitamin- und Mineralstoffbedarfs sind Jungtiere und Tiere im Wachstum besonders gefährdet. Hier spricht man von Rachitis. Erkranken adulte Tiere, spricht man von Osteomalazie. Als sekundärer Hyperparathyreoidismus wird eine durch Fehlernährung oder Nierenerkrankung hervorgerufene reaktive Überfunktion der Nebenschilddrüse bezeichnet, die eine Entmineralisierung der Knochen und erhöhte Freisetzung von Kalzium nach sich zieht.

Vitamin D3-Mangel
Vitamin D3 erfüllt eine wichtige Funktion beim Einbau von Kalzium in den Knochen. Der Organismus kann es selbst bilden, benötigt dazu jedoch UVB-Strahlung, die von natürlichem Sonnenlicht oder geeigneten UV-Lampen emittiert wird. Bei ungenügender UVB-Bestrahlung entsteht ein Vitamin D3-Mangel. Dieser hat zur Folge, dass dem Skelettsystem zu wenig Kalzium zugeführt wird. Dadurch verlieren die Knochen an Stabilität, werden weich und biegsam. So entstehen an besonders beanspruchten Stellen wie Unterkiefer, Oberschenkel, Rückgrat oder Panzer rachitische Verformungen und Missbildungen.




Vorsorge

Bei Terrarienhaltung: Verwendung geeigneter UVB-Lampen in Kurzzeit-Anwendung.

Regelmäßiger und maßvoller Einsatz von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten

Pflanzenfresser: artgerechte Ernährung mit geeignetem Kalzium-Phosphor-Verhältnis

Ausreichende Flüssigkeitsversorgung


Hierzu zu lesen in folgenden Rubriken:

https://www.froschmichl.de/Futter.htm
https://www.froschmichl.de/Quappenaufzucht.htm





Aber nun zur bereits über 30 Jahre bewährten Variante.

Bereits in den 80er Jahren verabreichte Prof. Dr. Peter Weygoldt seinen in der Umgebung von Serra do Navio im Zentrum des brasilianischen Bundesstaates Amapá entdeckten [abgesammelt und nach Deutschland importierten] Tieren sowie deren Nachzuchten UV.

Fütterte wann immer es ging Wiesenplankton, das Resultat aus dieser Vitaminreichen Kombination waren unglaublich große und gesund entwickelte Tiere.


Bis heute hat sich diese Art Amphibien durch wöchentliche UV-Bestrahlung mit Vitamin D3 zu versorgen, bei verantwortungsvollen Züchtern durchgesetzt und gehalten.

Natürlich mit ausreichender Mineral Versorgung und guten und abwechslungsreichen Futtertieren!


Ohne UV keine gesunden Frösche. 

Calcium kann ohne UV leider nicht
ausreichend in die Knochen eingelagert werden.

Vitamin D Supplementierung ist dafür nicht ausreichend, bzw. in zu hohen Dosen sogar Leber schädigend.

Es gibt nachweislich Röntgenaufnahmen von
Tinctorius Morphen mit Rachitis.

Also kommt meine Empfehlung nicht ohne Grund.

Nun aber zu der beliebtesten Technik:


Da ich durchgehende Frontscheiben habe, die sich mit wenigen Handgriffen entfernen lassen


In dem man einfach die obere Halterung nach oben klappt


Ist es kein großer Aufwand .........


die Scheibe zu entfernen........


zur Seite zu stellen .........


von Hand zu sprühen.............


oder den wöchentlichen UV-Bedarf der Tiere zu decken.










Bei meinem Stativ setze ich auf Qualität und großen Verstellbereich.
Dies ist nun mein dritter Eigenbau, nun bin ich absolut zufrieden

Ich kann sowohl die unteren Becken in 60cm über dem Boden,
wie auch die oberen Becken in einer Höhe von 170cm vom Boden ausleuchten.
Dies ist jeweils das Maß mitte Terrarium.










170cm Höhe bis Mitte Terrarium und 60-80cm Abstand zum Terrarium, so ist alles gut ausgeleuchtet




Hier 60cm Höhe mitte Becken und 60-80cm Abstand, nur mit Top Stativen ist eine solch ein Höhenunterschied zu bewältigen.




obwohl sich die Dendrobates tinctorius black suriname aufgrund ihrer überwiedend schwarzen färbung sicherlich gut aufheizen, suchen sie das UV Licht.
Keinerlei Fluchtreflex erkennbar.



Vitamin D aufgetankt und gleich spielen die Hormone verrückt.
Die Dame am tätscheln und er am blasen.



und ab durch die Mitte Gelege produzieren und befruchten. Dabei kann ich im Moment gar keinen Nachwuchs mehr gebrauchen.

 

Meine Amphibien sind absolute Sonnenanbeter legen sich meist
für einige Minuten voll in den UV Strahl.
Dieser ist selbst bei 80cm Abstand von Lampe zum Terrarium alles andere als kühl.

Doch sie scheinen es wirklich für einige Zeit zu genießen.

Natürlich gibt den ein oder anderen Sonnenmuffel,
den man aber gut mit Futter aus dem Versteck locken kann.
Sind ja auch nur kleine verfressene Frösche

Gekkos werden geradezu von dem Strahl angelockt und suchen sich einen Platz in sicherer Fluchtdistanz.

Da ich die Bestrahlung jede Woche Donnerstag zur gleichen Zeit, direkt vor der Fütterung mache- sind bei mir die Jungs und Mädels eigentlich alle da.




Doch es ist nicht der Fresstrieb, der sie hält. Amphibien erkennen ultraviolette Strahlung und verspüren auch die angenehme Wärme.  


Hier ein in der Sonne verweilender Ameerega trivittata.
Die sonst eigentlich eher lichtscheuen Tiere nehmen gerne mal ein Sonnenbad.

Verweildauer in voller "Sonne" ca 8-10 Minuten, dann wird wieder ein schattiger Platz aufgesucht.

Bei diesen Tieren, wie auch den Leucomela habe ich die Lampen
oft bis zu 30Minuten vor den Becken.
Denn die Schattenliebenden Tiere tauchen erst nach einer Vorlaufszeit
von 10 bis 15 Minuten auf.

Wahrscheinlich angelockt durch die Wärme
oder weil es eben
Ultraviolettes Licht ist.
Sie kommen in die "Sonne" obwohl sie grundsätzlich grelles Licht meiden, doch sie lieben Wärme und scheinbar auch UV.

Ultraviolettes Licht ist für das menschliche Auge unsichtbar. Viele Tiere, darunter Vögel, Fische, Amphibien, Reptilien und viele Insekten besitzen hingegen Sinneszellen, die für UV-Licht empfindlich sind
und können so UV-Muster erkennen.




Anders verhält es sich bei meinen Azureus, hier muss ich steuern.
Die fast Handzahmen Tiere nehmen das
Sonnenbad gerne an und sind von der ersten Minute direkt im Lichtstrahl
verweilen dort wirklich gerne.

Mehr als 15 Minuten, halte ich dann doch nicht für notwendig, zumal sie auch noch die Nähe des Lichtes suchen und sich nicht in der Mitte der 60cm tiefen Terras aufhalten.

Also lasse ich die Lampe nach ca. 15 Minuten erlöschen.


Sonnenbad Azureus Weibchen macht sich breit
und genießt die Vitamin D3 Zufuhr.




Tinctorius Robertus beim Sonnenbad.


Mein Pärchen ist, egal wo auch immer es sich zuvor auch aufgehalten hat- sofort präsent wenn die UV Lampe in Betrieb genommen wird.

Erst machen sie sich breit und verharren genießend die Vitamin D3 Zufuhr und wenn die Zeit gekommen ist, gehen sie ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, dem Fressen.

Es wird allerdings kein schattiger Bereich aufgesucht, das Futtern findet auch unter voller "Sonne" statt.

Daher muss ich auch hier die Zeit genau im Auge behalten.




Auch meine Quappen bekommen eine Dosis UV
Abstand zu den Dosen ca 1m
Beleuchtungsintervall 5 Minuten.




Meine Quappen entwickeln sich prächtig,
die Größe der Quappen ist im Vergleich überdurchschnittlich




Streichholzbeine, Rachitis oder andere Fehlbildungen
kenne ich nur aus Büchern oder dem world wide web.




06.10.2019

an der Anlage hat sich einiges geändert
an der Wöchentlichen UV-Verabreichung halte ich weiter fest.



Wöchentliches zurückschneiden


gleichzeitiges UV-Bestrahlen











Mit meinem Stativ bis in die oberen Bereiche möglich











Auch die unteren Bereiche 60cm über dem Boden
mit dem gleichen Stativ erreichbar







Meine Tinctorius Patricia beim Sonnenbad










Tinctorius La Fumèe in voller Sonne











ich habe zwar keine web Smileys die ihr klicken könntet,
aber ich wäre Euch dankbar für ein Feedback.

 


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Nur durch engen Kontakt mit Gleichgesinnten, Gesprächen auf Börsen und Treffen auch durch viele lange Telefonate mit mittlerweile ganz engen Freunden in ganz Deutschland, Schweiz und Österreich konnte diese Homepage so umfangreich werden.

 Ich kann von meiner Warte aus nicht beurteilen welchen Informationsstand
der einzelne Besucher meiner Seite hat.

Nur durch das Äußern von Wünschen Eurerseits welche Thematik ich noch abhandeln soll, oder auf welches Thema ich noch tiefer eingehen müsste kann ich diese Page optimieren.

Eines vorweg, das Thema Krankheiten von Amphibien werde ich nicht aufnehmen, dieses habe ich verlinkt auf zwei tolle Pages meiner Froschkollegen, mehr braucht's im world wide Web nicht.

Eine Selbstdiagnose oder Medikation wäre ohnehin grob fahrlässig.

Hier sollte man immer einen Veterinär konsultieren.




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