Kleine Regenwald-Biotope

Blüh&Blattpflanzen




An was, außer den natürlichen Habitaten unserer Pfleglinge will man sich bei der Einrichtung eines Regenwaldterrariums orientieren?

Ich versuche die kleinen Biotope möglichst naturnah einzurichten. Sicherlich in erster Linie um für mich selbst den Eindruck eines kleinen natürlichen Regenwaldesbiotopes zu erhalten, oder vielleicht auch um meinen Perfektionismus zu befriedigen.

Nein, ich möchte mir sicher sein, den Tieren ein möglichst perfektes Dasein zu ermöglichen und somit mein Gewissen beruhigen sie Ihrer Freiheit beraubt zu haben.

Nicht alle meiner Tiere haben ihr natürliches Biotop jemals gesehen. Der Großteil sind
Understory Enterprises -Tiere F1 Nachzuchten, also bereits in einem künstlichen Biotop herangewachsen. Doch sage ich mir, in einem Umfeld in dem sich Wildtiere einleben und wohlfühlen, fühlt sich sicher auch eine Nachzucht wohl.

Nicht nur die Maße meiner Terrarien sind ein Vielfaches größer gewählt, als das es die empfohlene Haltungsbedingung vorgibt, genauso wenig wird man in meinen Terrarien jemals einen Blumentopf oder Xaxim Pflanztopf vorfinden.

Entweder sind die Pflanzen an der Natur orientiert, epiphytisch auf Wurzeln aufgesetzt oder in einem, dem Regenwaldboden ähnlichen Pflanzsubstrat eingepflanzt.

Loses Erdsubstrat würde bei mir niemals Einzug erhalten.
Diese würden an den Zungen meiner Amphibien kleben und im schlimmsten Fall zu Verstopfungen und Darmvorfällen führen.

Ich nutze nur grobe Substrate, entweder Pinienrinde oder aus Fasern bestehende Nährstoff-Substrate wie Sphagnum, Torf und Kokosfasern.





Petrocosmea rosettifolia
gehört der Familie der Gesneriengewächse (Gesneriaceae) an.
 


Auch wenn sie bei einem für seine Phantasienamen bekannten Händler auch mal kurz zu einer Chirita Blue Wonder wird

Sie wurde definitiv botanisch als
Petrocosmea rosettifolia erfasst.

Natürliches Vorkommen im Südwesten Chinas
in der Provinz Yunnan, im Kreis Jingdong
in hügeligem Gelände in felsigen Gebieten.

Eine blühstarke Pflanze die auch im Halbschatten
auf gut abtrocknenden Böden gut gedeiht.
Ist der Boden zu feucht, wirft sie Blätter ab.




Petrocosmea rosettifolia ist eine krautige, ausdauernde Pflanze.
Die Blätter sitzen in dichten Rosetten an bis zu 4 cm langen, fein behaarten Blattstielen.

Die wenig behaarte
Blattspreite (Blattfläche) ist etwa 0,5 bis 4 cm lang
und 0,4 bis 3 cm breit,
breit-eiförmig oder breit-elliptisch bis kreisförmig
und hat eine runde bis breit zugespitzte Basis.

Die Blüten stehen einzeln an bis zu 6 cm langen, behaarten Stielen.

Die Tragblätter sind länglich-lanzettlich bis stark zugespitzt und 1 bis 3 mm lang.

Der Blütenkelch ist fünfzählig radiärsymmetrisch,
die Kelchblätter sind etwa 5 mm lang und auf der Außenseite dicht behaart.

Die Farben der Blüten variieren je nach species
von weiß, über violett bis königsblau.


Petrocosmea rosettifolia







Chirita tamiana, Primulina tamiana, oder Deinostigma tamiana,
wie das aus Vietnam stammende Gesneriengewächs derzeit gerade mal heißt,
ist nahe mit den Usambaraveilchen verwandt.
Im klassischen Pflanzenhandel ist die Art selten zu finden,
sie kann jedoch bei Terraristikversendern bezogen werden.

Bei ausreichend Licht und Wärme, zeigt sie ihre Blüten ganzjährig.
Zudem benötigt Chirita tamiana nicht viel Platz,
sie wird inclusive Blütenstand nur ungefähr 15 Zentimeter hoch.

Daher findet sie auch in Flaschengärten Verwendung.



Die Anordnung des Blattwerkes ist wahrllos
und nicht wie bei der
Petrocosmea rosettenförmig angeordnet.

Die etwa 2cm großen, weiß-lila gefärbten Blüten setzen schöne Farbakzente.



Chirita tamiana




Gloxinia erinoides [Panama]
 [süden Costa Ricas, Bolivien bis Brasilien]


Gloxinia erinoides [Panama]
 [über den süden Costa Ricas, Bolivien bis Brasilien]
Diese Schönheit hat matt grüne, leicht behaarte Blätter
die mal mehr, mal weniger mit silbernen Punkten besetzt sind.

Gloxinia erinoides ist ein Laubabwerfer,
bitte nicht erschrecken.

Während sie zur Hauptsaison lange Ausleger
durch das Terrarium verbreitet, säht sie sich aus.

In der Ruhephase
wirft sie über mehrere Monate alles Laub ab
und verschwindet restlos,
zur Saison treibt sie an vielen neuen Stellen wieder aus.



Gloxinia erinoides [Panama]
 



Gloxinia erinoides [Panama]
 [süden Costa Ricas, Bolivien bis Brasilien]


Gloxinia erinoides [Panama]
 [süden Costa Ricas, Bolivien bis Brasilien]


Gloxinia erinoides [Panama]
 [süden Costa Ricas, Bolivien bis Brasilien]




Gloxinia erinoides [Panama]
 [süden Costa Ricas, Bolivien bis Brasilien]




Gloxinia erinoides [Panama]
 [süden Costa Ricas, Bolivien bis Brasilien]

Ich bin einer ganz weniger, der die Pflanze in Europa Pflegen.
Im Handel ist sie nicht erhältlich.
in Costa Rica, Panama und Brasilien
wächst sie an verkrauteten auch mal trockenen Hängen.

Panama Expedition 2017 ©Wolfgang Wisser


Triolena Domingo [Ecuador]


Triolena Domingo [Ecuador]

MELASTOMATACEAE

 [Río Palenque Biological Station.]
ca. 56Km von Quevedo -Santo Domingo entfernt
auf Höhenlagen von
150-220 Metern

eine mittelgroße Pflanze,
die bis zu 40cm Höhe erreichen kann
Sie wächst auf nassen Felsen an Felswänden

Das Blattwerk ist dicht behaart
Der Blütenstand weiß und ebenfalls behaart.
Kelchblätter rosa bis violet.


 - Saures Milieu mag sie nicht! -
deshalb sollte auf Torf
und zu viel Humminsäuren verzichtet werden.

Obwohl Standort und Umgebung alle Parameter erfüllen
zeigt sich meine Planze nicht sehr wuchsfreudig.

Wunderschön und gesund,
doch aufgrund ihrer Endgröße
habe ich ein schnelleres Wachstum erwartet..




Triolena Domingo [
Ecuador]



Triolena Domingo [Ecuador]
In den Halbschatten und zwischen Kalkhaltige Steine
entwickelt sie sich viel besser.



Triolena Domingo [
Ecuador]



Triolena Domingo Blüte



Triolena Domingo Blüte



Triolena Domingo Blüte


Triolena Domingo Blüte



Triolena Domingo Blüte


Triolena Domingo


Triolena Domingo




Triolena Domingo






Sonerila griffithii tuber (C.B.Clarke)
Gunung Ledang, Johore, Malaysia



Sonerila
griffithii tuber
Eine wirklich schmucke Pflanze
die in dieser Größe wirklich potential hat
bei mir alt zu werden.





Sonerila griffithii, tubers
Knollen, Wurzeln und einjährige Triebe auf Granit-Substrat.
Gunung Ledang, Johore, Malaysia











Sonerila griffithii tuber
entwickelt sich bestens, blüht dauerhaft und treibt neu aus.

Sonerila griffithii tuber
Sonerila griffithii tuber


Begonia prismatocarpa

ein wunderschön blühender Bodendecker


Begonia prismatocarpa

auch wenn ich nun nicht unbedingt ein Begonien Liebhaber bin,
dieses kleinbleibende Exemplar

aus dem westlichen Zentral- und Westafrika hat es mir angetan.

Die wechselständigen, langgestielten Blätter sind nur 2,5 bis 5 Zentimeter lang
und 1,25 bis 2,5 Zentimeter breit

dies macht diese Pflanze zu einem filigranen
und schönen Bodendecker im Terrarium.

Sie wächst in der Natur in Höhenlagen
von bis zu 1200 Meter
auf Granitfelsen in tiefschattigem Primärwald

Deshalb kommt sie auch gut
mit den klimatischen Bedingungen im Terrarium zurecht
wenn sie nicht allzu hell steht.


Begonia prismatocarpa



Begonia prismatocarpa



Sinningia muscicola
(Rio das Pedras) Brasil

 eine winzig kleine Knollenart der Gattung Sinningia
gehört zur Familie der Blütenpflanzen Gesneriaceae.

Die Pflanzen produzieren kleine, weiße oder helle Lavendelblüten
und haben ovale gezackte Blätter mit dunkelgrüner Färbung um die Adern.


Sie eignet sich ideal zur Terrarienbegrünung
kann aber auch gut in einem Flaschengarten gehalten werden.



Sinningia muscicola (Rio das Pedras) Brasil


Aussaat von Sinningia muscicola (Rio das Pedras) Brasil


Aussaat von Sinningia muscicola (Rio das Pedras) Brasil



Aussaat von Sinningia muscicola (Rio das Pedras) Brasil



Sinningia pusilla [Brasil]
 
Sinningia pusilla [Brasil]

eine winzig kleine Knollenart der Gattung Sinningia
gehört ebenfalls zur Familie der Blütenpflanzen Gesneriaceae.

Im Gegensatz zur
muscicola produziert die pusilla
ausschließlich dunkle Lavendelblüten
 
die pusilla hat zarte kleine ovale, leicht gewellte
Blätter mit dunkelgrüner Färbung um die Adern.
Nochmals deutlich filigraner als die musicola.
Sie säht sich zwar aus,
ist aber nicht so produktiv wie ihre größere Schwester die musicola.



Aussaat von Sinningia pusilla [Brasil]








Aussaat von Sinningia pusilla [Brasil]








Geogenanthus poeppigii

 

Geogenanthus poeppigii

Commelinagewächse (Commelinaceae)
Diese Unterholzpflanze aus dem Amazonasbecken trägt charakteristisches Laub;
seine ledrigen Blätter sind hell-, silbrig-grün und dunkelgrün gestreift
mit einer gefurchten Oberfläche wie Seersucker.
Die Unterseite der Blätter ist tiefviolett gefärbt.

Natürliches Vorkommen:
Brasilien, Peru


Geogenanthus poeppigii



Sitzt die Stammwurzel etwas feuchter
genügt es den Asläufern sich über trockene Steine
oder schnell abtrocknende Pinienrinde zu verbreiten
an welchen sie sich mit Haftwurzeln verankert.

Umstellungen nimmt sie immer erst mal etwas übel
und scheint einzugehen,
Die Blätter werden gelb und die Zeichnung bzw. der Kontrast verliert sich,

Doch bei ausreichender Feuchtigkeit und gutem Licht
erholt sie sich recht schnell.


Geogenanthus poeppigii


Bertolonia species


unbekannte Bertolonia species


Eine Jungpflanze die ich als Sonerila mit einem Import bekam



Bertolonia species mittlerweile ausgewachsene Pflanze

Bertolonia species
ursprünglich als Sonerila mit 60 anderen Pflanzen erhalten
stellte sie sich in der Blütezeit unverkennbar als
Bertolonia heraus.




Bertolonia species




Bertolonia spec. Jussari
( Jewel Plant)


eine meiner beliebtesten Pflanzen in den Becken

Eine seltene Melastomataceae aus Brasilien
mit wundervoll fluoreszierenden Blättern,
eine Mittelgrosse Staudenpflanze nur
für Terrarium oder Gewächshauskultur empfohlen.
Die behaarten Bätter schimmern
je nach Lichteinfall
zwischen stahlblau, dunkelgrün und violet
Die Blattunterseite ist rosafarben bis violett.

Die Blüten sind klein und zart rosa.


hier ein schöner Vergleich, das trockene Blatt oben schimmert in dunkelgrün, braun und violet.
Bild unten, das nasse Blatt hat eher einen metallisch blauen dunkel bis hellgrünen Effekt.




Bertolonia ist eine Gattung, die aus 14 Arten hübscher,
zwergartiger, kriechender, zarter Stauden besteht,
die im tropischen Südamerika beheimatet sind.
Diese krautigen Pflanzen werden aufgrund ihrer farbenfrohen,
samtigen, dekorativen Blätter gezüchtet.

Diese Pflanze gedeiht gut in grober Pinienrinde
und etwas Sphagnum wenn man etwas Perlite untermischt.
Zu saures Substrat und volle Sonne mag sie jedoch nicht.


Ich habe die Pflanze für Freunde sowohl über Blatt- wie Kopfstecklinge vermehrt



Der Bertolonia sehr ähnlich,
allerdings in Südost Asien beheimatet
"Sonerila spec. Borneo"
Eine der schönsten Sonerilas die ich je mein Eigen nennen durfte.

Die unglaubliche Blüte,
dessen schönheit ich nie richtig aufangen konnte,
setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

"Sonerila spec. Borneo"
ein dunkelgrün bis metallen braunes Blatt
mit violetten Härchen machen diese Pflanze
zum absoluten Highlight im Terrarium.



Sonerila spec. Borneo


Sonerila spec. Borneo


Sonerila spec. Borneo



Sonerila spec. Borneo Bild aus dem Habitat


Begonia pteridiformis
Eine kriechende Begonie mit einer Besonderheit.


Begonia pteridiformis red

Begonia pteridiformis wurde 2009 entdeckt
und ist erst seit einigen Jahren in Kultur erhältlich.

Beheimatet
ist diese Pflanze auf der Halbinsel Thailand,
wächst dort
auf feuchten Kalkstein im Tiefland
leicht abgeschattet von einem immergrünen Wald.

Sie
hat ihren Namen aufgrund der einzigartigen Anordnung von Blättern,
die
auf einen Blick einem Farn (Pteridi) ähneln.

Mit
einer Blattgrösse von nur etwa 5cm ist sie eine ausgezeichnete Begonie für das Terrarium.

Diese Begonie ist e
ine Knollenart,
die
es wie viele Knollenarten nicht gerne zu feucht haben.

Man
sollte sie zwischen den Bewässerungen
auch mal gerne
austrocknen lassen.

Trotz
seiner dünnen Blätter, sind sie eigentlich ziemlich langlebig
und kann gut über Blattableger, oder Kopfstecklinge
in
einer hohen Erfolgsrate vermehrt werden.

Die besten Erfolge erhält man, wenn die Blätter
für die Keimung
auf
einem kaum feuchten Substrat, lose auf die Blattoberseite gelegt werden,
Achtung die Blätter verfaulen, wenn sie zu feucht gehalten werden.

Während der Ruhephase,
in der sie alle Blätter abwirft und nur noch die Knolle verbleibt
sollte man aufhören zu gießen.

Nach der Ruhephase treibt die Pflanze im Halbschatten wieder aus.

Die leuchtend roten Stängel und das dunkle, lila-grüne Laub kontrastieren wunderschön.

Die Blätter sind oval, am Rand gezackt mit feinen roten Haaren bedeckt.



Begonia pteridiformis red


Begonia pteridiformis red








Begonia pteridiformis green

das grüne Pendant zur gerade beschriebenen

Begonia pteridiformis red




Begonia pteridiformis green


Christia obcordata


Christia obcordata - RARITÄT
Butterfly Stripe Plant, Swallowtail, Iron Butterfly, Cordata
wunderschöne Pflanze aus Südostasien
kultivierung feucht halbschatten
Aussaat Temperatur: ca. 21-27°C+




Christia obcordata


Eine wundschön zarte Pflanze,
die ich aus Samen gezogen habe.

Im gut durchlüfteten Terrarium
fühlt sie sich leider so wohl,
dass sie innerhalb kurzer Zeit nicht nur in die Höhe schießt
sondern das ganze Terrarium füllt.

Obwohl die Pflanze wünderschön ist,
für mich ein absolutes NoGo!

Ich wusste einen befreundeten Orchideenhändler in der Schweiz
der seit Jahren versuchte eine dieser Pflanzen zu bekommen.

Ihn konnte ich mit zwei großen Mutterpflanzen erfreuen.
Ich selbst kultiviere sie nicht mehr.



Christia obcordata



syngonium rayii brasil
syngonium rayii brasil [wendlandii]
eine seltenes und schnell wachsendes Syngonium,
welche in Costa Rica beheimatet ist.

Die
Pfeilspitzenförmigen Blätter sind dunkel samtgrün
mit einer silbernen Blattader.



syngonium rayii brasil [wendlandii]


syngonium rayii brasil [wendlandii]


Begonia rajah
eine verloren gegangene Rarität aus Malaysia

Zunächst entdeckt, dann wieder für viele Jahre wieder verschwunden.
Man hielt die B. rajah für ausgestorben
bis man diese Art 1989 wiederentdeckte.

Die B. rajah ist wegen ihrer schokoladenbraunen bis mahagonifarbenen sowie blasenförmig erhobenen Blattmuster eine begehrte Sammlerbegonie.

Ein schöner Kontrast dazu sind die grasgrünen Blattadern. Wie auf den Bilder gut zu sehen, sind die jungen Blätter kräftig rot gefärbt. Die Blüten sind hellrosa-apricot.

Sie braucht einen hellen bis halbschattigen Standort, keine volle Sonne. Nur mäßig gießen. Sie ist trotz ihrer Exklusivität leicht zu pflegen.


begonia rajah [Malaysia]


begonia rajah [Malaysia]


Begonia lyallii
Eine kleinblättrige Begonia aus Madagaskar,
welche kriechend oder kletternd eine beachtliche Größe erreichen kann.
Vor allem im Norden der Insel ist sie entlang von Bach- und Flussläufen zu finden.

Sie gehört zur Sektion Nerviplacentaria.

Die zarten hellgrünen Blätter werden etwa 6cm groß
und haben einen gezähnten Rand mit roter Farbe,

was gerade bei jungen Blättern einen besonders schönen Kontrast ergibt.

B. lyallii wächst kriechend und verzweigt sich reichlich,
was zu einem dichten Wuchs führt.

Dabei erklimmt sie auch Holz oder Felsen als Hemiepiphyt.

Die Blüten sind klein und zweifarbig in zartrosa und weiß.



Begonia lyallii






Biophytum sensitivum "Südseepalme"
Biophytum sensitivum entwickelt aus der Mitte der Blattansätze laufend kleine Blütenstände, an deren Ende weiß-rosa Blüten sitzen. Nach dem Verblühen bilden sich Samenkapseln, die nach dem Reifen aufplatzen und so die Samen durch das gesamte Terrarium verteilen. Bei ausreichenden Lichtverhältnissen keimen schnell viele neue Jungpflanzen. Diese vielen Eigenschaften sowie ihr skurriles Erscheinungsbild, machen Biophytum sensitivum zu einer sehr beliebten Terrarienpflanze für den Bodenbereich eines jeden Regenwaldterrariums.



Biophytum spec. Ecuador
Diese bisher nicht wissenschaftlich beschriebene Biophytum-Art wurde auf einer Rana-Expedition in Ecuador gefunden und ähnelt stark der bekannten Art Biophytum sensitivum. Biophytum spec. Ecuador wird etwa 25 cm hoch. Als wahres Wunderwerk der Natur kann sie, ähnlich der bekannten Mimose, ihre Blätter bei Regen, Berührung oder in der Nacht einklappen.


Begonia polygonoides

Begonia polygonoides stammt aus West-und Zentralafrika
und hat kleine,längliche Blätter.
Es ist eine Kletternde und Rankende Art,
ideal um die Rück-oder Seitenwand im Terrarium zu begünen.
Sie bekommt mehrmals im Jahr weisse Blüten.




Begonia bogneri

Kleinbleibende, epiphytische Begonia von Madagaskar.
Es handelt sich um eine sehr schöne Art, die nicht im Handel zu finden ist.
Sie hat kleine, weiss - rosa Blüten und blüht mehrmals im Jahr.
Diese Art sollte bei Temperaturen von 20 bis 26°C
und einer hoher Luftfeuchtigkeit kultiviert werden.
Blattgrösse, ca. 5cm, grasartige Blätter.


Begonia bogneri




Hemigraphis Alternata ‘exotica’

Hemigraphis Alternata ‘exotica’

eine ideale Terrarienpflanze,
  im Handel
wird sie sogar als Aquarienpflanze verkauft,
überlebt aber submers nicht wirklich lange,
emers gezogen entwickelt sie sich aber zu einem wirklichen Schmuckstück..


Ursprünglich stammt das Noppenblatt aus Jawa
und ist bestens für die Kultivierung im Terrarium geeignet.

Das Noppenblatt eignet sich für helle bis teilsonnige Standorte,
Wenn eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht verhält sich die Pflanze wie ein Bodendecker
und kriecht mit Rizomen am Boden entlang und breitet sich somit wie ein Teppich aus.

Wird sie trocken gehalten,
wachsen die Blätter und die Pflanze wächst nach oben um möglichst viel Feuchtigkeit aufnehmen zu können.

Wie Ihr Name bereits erahnen lässt, hat die
Hemigraphis Alternata eine Noppige,
bzw. perforierte Blattstruktur, die Farbe ist sehr attrativ.
Junge Blätter sind zunächst dunkelgrün, verfärben sich in ein violet.


Hemigraphis Alternata in Blüte



Ludwigia spec. super red. emers

Ludwigia spec. super red. emers
Wiederum eine Wasserpflanze, die als Sumpfpflanze
unter Licht zu wahrer Pracht heranwächst.


Ludwigia spec. super red. emers



Pilea grandifolia

Pilea grandifolia ist eine sehr attraktive Art aus Jamaika.
W
ird manchmal auch als Pilea grandis gelistet

Die
schönen, länglichen, apfelgrünen Blätter
haben eine schöne gepolsterte Textur.
Pilea grandifolia bekommt eine große Traube
voller interessanter kleiner Blüten.

Ein sehr einfache und schnell wachsende
tropische Pflanze für das Terrarium.


Pilea grandifolia



Solanum uleanum red form
Ostanhänge der Anden von Zentral-Ecuador bis Zentral-Peru
von 200-1200m Höhe.
meist in Primärwald oder an Rändern von Lichtungen.



Wenn diese südamerikanische Ranke nicht gerade blüht, würde man die Verwandtschaft zu den Tomaten kaum vermuten. Dieses Nachtschattengewächs hat einen hohen Zierwert im Terrarium. Bei wenig Licht färben sich die Blätter dunkelviolett und bei stärkerem Licht werden die Blätter wieder grün.
Diese Ranke bevorzugt ein feuchtwarmes Klima.


Solanum uleanum green form


Aeschynanthus tricolor
wie die Solanum eigentlich den Kletterpflanzen
bzw. den Ranken zugehörig
aber wegen ihrer spektakulären Blüte
auch in dieser Rubrik behandelt.



Aeschynanthus tricolor
Gesneriaceae - Gesneriengewächse


Diese Art aus Borneo hat hängende Zweige
und eiförmige bis elliptisch-lanzettliche Blätter.
Die hübschen Blüten werden meist
von Mai bis Juli ausgebildet.

Sie benötigt
viel Licht, jedoch keine pralle Sonne.

Die Stammwurzel sollte mäßig feucht gehalten werden,
nur im Winter etwas trockener.
Im Sommer ab und zu besprühen,
sonst reicht im Grunde eine hohe Luftfeuchtigkeit aus.
Im Winter sollte auf direktes Besprühen verzichtet werden.


Aeschynanthus tricolor Blüte geschlossen



Aeschynanthus tricolor Blüte geschlossen



Aeschynanthus tricolor Blüte geschlossen



Aeschynanthus tricolor Blüte geschlossen



Aeschynanthus tricolor Blüte geschlossen



Aeschynanthus tricolor Blüte geöffnet



Aeschynanthus tricolor Blüte geöffnet



Aeschynanthus tricolor Blüte geöffnet



und wo wir gerade bei spektakulär sind,
eine der krassesten Begonien die ich kenne,
Begonia bipinnatifida


Begonia bipinnatifida eine klein bleibende Art,
die in Papua (Indonesien) vorkommt
und dort an steinigen Stellen im Mittelhochland wächst.

Sehr besonders sind die farnähnlichen Blätter.

Sie kann warm und feucht kultiviert werden.
Sie hat eine schöne Blüte in lila/pinker Farbe.
Sie kann im Terrarium als Bodendeckr
auf den Boden gepflanzt werden.



begonia bipinnatifida


Achimenes ‚Prima Donna'

Achimenes ’Prima Donna' hat satte rosa Blüten mit orangefarbenen Kehlen.
Sie
blüht im Sommer und Herbst und gedeiht auf feuchten Böden im Halbschatten.



Achimenes ‚Prima Donna'


Episcia dianthiflora (Bodendecker)

Episcia dianthiflora
Dieser in Nicaragua, Panama, und Costa Rica heimische Bodendecker besticht vor allem durch die großen uns spektakulären weißen Blüten, die an den langen Ausläufern erscheinen.

Sie mag sehr humose Blumenerde,
am besten eine Mischung aus ein Teil Torfkultursubstrat
und ein Teil Perlite.

Aber auch in Pinienrinde gedeiht sie gut.



Episcia dianthiflora (Bodendecker)




Hoffmannia refulgens Südamerika
Hoffmannia refulgens 
(Blühpflanze der Familie Rubiaceae)
,

Die Hoffmanie stammt aus der Familie der Rötegewächse. Sie ist ein wenig in vergessenheit geraten
 wegen Ihrer besonderen Anforderungen.
Sie wächst zwar an Blumenfenstern
jedoch besser im Gewächshaus oder Terrarium.

Ihr natürlicher Lebensraum ist Mexiko.
Hoffmanie erreicht eine Höhe von 20cm.
Sie hat lange Blätter, die ähnlich den Blätter der Frangipani. Sie sind stark geädert.
Junge Blätter sind anfangs rot, später völlig dunkelgrün.
Auf der Unterseite sind sie rot gefärbt.
Die Blüten sind rötlich
und haben die Form von länglichen Ringen.

Hoffmanie benötigt eine helle Stelle,
aber nicht direkt in der Sonne.
Eine durchschnittliche Temperatur zwischen 20-25 Grad ist ausreichend.
Eine hohe Luftfeuchtigkeit
ist ratsam.
Die Hoffmanie benötigt einen durchlässigen,
fruchtbaren und immer feuchten Boden.
Die Wurzeln dürfen aber nicht ganz nass stehen.
Im Sommer sollte die Pflanze jede 3 Wochen gedüngt werden
Im Winter bin ich mit der Bewässerung etwas sparsamer. Die Beregnung bzw. Bewässerung
sollte mit lauwarmen und weichem Wasser erfolgen,
da die Pflanze kein Kalk im Wasser toleriert.


hoffmannia refulgens


hoffmannia refulgens


hoffmannia refulgens


hoffmannia refulgens







Hoffmannia refulgens [Südamerika] gewurzelter Ableger



Hemigraphis reptans
[Acanthaceae] Southern Taiwan



Hemigraphis reptans [Acanthaceae] Southern Taiwan
Eine Pflanze die Blattläuse jeder Art magisch anzieht
hier Befall mit Erbsenblattläusen die eigentlich
als Futter für die Pumilios gedacht waren.
Aber auch Schildläuse oder Wolläuse werden von dieser Pflanze wie von einem Magneten angezogen.


Hemigraphis reptans [Acanthaceae] Southern Taiwan

Hemigraphis reptans [Acanthaceae] Southern Taiwan




Hemigraphis repanda
Dragon’s Tongue (Drachenzunge)

eine von mehreren Hemigraphis-Arten und -Kultivaren, die oft als "Dekopflanze" in den Aquaristikhandel kommen, sich jedoch nicht als Aquarienpflanzen eignen.
H. repanda hat schmale, längliche Blätter mit glänzender dunkelgrüner Oberseite und weinroter Unterseite, die gegenständig am Stängel angeordnet sind.
Es ist eine tropische Zierpflanze, die ursprünglich aus Südostasien und Nordaustralien stammt.
Unter Wasser fängt sie früher oder später an abzusterben.
Hemigraphis repanda mag helles, indirektes Licht.
Beregnet wird erst, wenn die oberen Schichten des Bodens trocken sind.
Es sollte gut Wasserdurchlässiges Substrat verwendet werden, dauernasses Wurzelwerk neigt zu Fäulniss.
Durchschnittliche bis warme Temperaturen sind für diese Pflanze am besten geeignet. (20-27°C)
Hemigraphis repanda blüht weiß, die Blüte öffnet sich erst abends vollständig und schließt sich bereits am Morgen wieder.
Eine Besonderheit welche viele weiße Blühpflanzen haben, die meist durch Nachtfalter bestäubt werden.
Die Blüte verwelkt meist schon nach ein bis zwei Nächten und die nächste Blüte schiebt bereits nach.



Hemigraphis repanda blüht weiß und nur nachts,
die Blüte öffnet in der Abenddämmerung
und schließt sich am Morgen wieder.

Eine Besonderheit welche viele weiße Blühpflanzen haben,
die meist durch Nachtfalter bestäubt werden.



















Da ich mich auf meine alten Tage noch den Gattungen
Glasrösche und Laubfrösche widmen möchte
erhalten neue, ungewohnt große Pflanzen Einzug in meine Terrarien.



Philodendron verrucosum

Philodendron verrucosum
Ein Versuch zu Gunsten meiner Glasfrösche
brachte mich von bisher zarten filligranen Pflanzen
zu Philodendren und Anthurien

Mir persönlich gefällt das samtig fluoreszierende Blatt
der verrucosum unglaublich gut.

Zentral in einem 120cm hohen Terrarium
lasse ich die Pflanze nun mal ihren Weg suchen.
Wenn sie zu groß wird und andere Pflanzen leiden
geht sie zurück zu meinem Freund Andreas Lotz.


Philodendron verrucosum


Philodendron verrucosum


Philodendron verrucosum


Philodendron verrucosum


philodendron verrucosum neues Blatt


philodendron verrucosum neues Blatt