Kleine Regenwald-Biotope

Erbsenblattläuse [Acyrthosiphon pisum]




Erbsenblattläuse (Acyrthosiphon pisum)

in 1000ml Bechern auf der Fensterbank nur Zeitweise angesetzt, eine Zucht am laufen zu halten ist sehr aufwendig und meist instabil, nicht allein wegen der Erbsen die nicht rechtzeitig austreiben, und deshalb halte ich sie auch nur bis eine Zucht zusammen bricht. Nach Besuch der nächsten Börse, mache dann aus gekauften Dosen wieder einen neuen Ansatz. Habe es auch schon in 20l Plastikdosen probiert, von oben beleuchtet, das Ergebnis im Vergleich zum Aufwand war nicht zufriedenstellend.

Übung und Disziplin hat nun dazu geführt, diese Wertvolle Futteralternative nun doch dauerhaft ertragreich zu züchten.

Die getrockneten ungeschälten Erbsen die ich im Biomarkt kaufe, werden über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht. Das Gefäss sollte nicht zu klein gewählt werden, denn die Erbsen nehmen sehr viel Wasser auf und somit an Volumen zu.

Als Zuchtsubstrat nehme ich ein Cocobrick,
ein Block Kokoshumus der in 3-4l Wasser gelöst werden muß.

Auf den Kokoshumus werden die gewässerten grünen Erbsen flächig ausgelegt. Bitte zuvor mit kaltem Wasser gut waschen um Schimmel vorzubeugen. Die Erbsen gut verteilen, liegen mehrere Schichten übereinander schimmeln die verdeckten Erbsen.

Nach einem Tag im abgedeckten Behälter treiben die Erbsen bereits aus. Diese weissen Triebe sind nicht die eigentlichen Pflanzen sondern erst die Wurzeln, die sich in den nächsten Tagen in Richtung Kokushumus orientieren werden.




bei guter Beleuchtung zeigen sich nach drei bis vier Tagen die grünen Pflanzentriebe,
die Animpfung der Pflanzen mit Blattläusen,
kann aber erst ab einer Höhe von zwei bis drei cm erfolgen.

Gibt man die Blattläuse auf zu kleine Pflanzentriebe geht der Trieb ein.
Die Zucht bricht zusammen.

Ist die Beleuchtung zu gering oder zu kurz,
bricht die Zucht ebenfalls zusammen.




Bei dieser Höhe impfe ich mit vorhandenen Blattläusen an.





Bei dieser Höhe der Pflanzen muß bereits ein neuer Zuchtbehälter bereitstehen.
Drei Tage später fällt ein Teil der Pflanzen bereits zusammen.
Das Zeitmanagement ist bei dieser Futtertierzucht ein wichtiges Kriterium.
Hat man eine gute Qualität an rohen getrockneten Erbsen
und sein Rhytmus für die Neuansätze gefunden,
ist dies ein unproblematisches, gesundes Futtertier.

Ich habe ständig sechs 1000ml Dosen mit ausgewachsenen Pflanzen, das bedeutet verfütterbare Erbsenblattläusen vorrätig. Zudem auch sechs 1000ml Dosen mit Pflanzen bereit zur Animpfung mit Erbsenblattläusen.

Bei dieser Menge an Dosen, reicht es bei mir, nur einmal die Woche eine neue Charge an Erbsen anzusetzen.

Für das nötige Klima sorgen Plastikdosen, als Mini-Gewächshäuser die mir zu besseren Zuchterfolgen verholfen haben. Jede Dose enthält zwei 1000ml Dosen, die zum Verfüttern leicht entnommen werden können.


Der Aufwand einer Erbenlaus-Zucht steht in keinem Verhältnis zum Ertrag, auch der süße Geruch der Erbsen ist nur bedingt zu ertragen, deshalb lasse ich in den wärmeren Monaten die komplette Zucht auslaufen und verfüttere lieber Blattläuse aus der Natur.








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aber ich wäre Euch dankbar für ein Feedback.

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Nur durch engen Kontakt mit Gleichgesinnten, Gesprächen auf Börsen und Treffen auch durch viele lange Telefonate mit mittlerweile ganz engen Freunden in ganz Deutschland, Schweiz und Österreich konnte diese Homepage so umfangreich werden.

 Ich kann von meiner Warte aus nicht beurteilen welchen Informationsstand
der einzelne Besucher meiner Seite hat.

Nur durch das Äußern von Wünschen Eurerseits welche Thematik ich noch abhandeln soll, oder auf welches Thema ich noch tiefer eingehen müsste kann ich diese Page optimieren.

Eines vorweg, das Thema Krankheiten von Amphibien werde ich nicht aufnehmen, dieses habe ich verlinkt auf zwei tolle Pages meiner Froschkollegen, mehr braucht's im world wide Web nicht.

Eine Selbstdiagnose oder Medikation wäre ohnehin grob fahrlässig.

Hier sollte man immer einen Veterinär konsultieren.




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