Futter


Bevor wir nun mit dem Thema Futtertierzucht beginnen, möchte ich noch eines loswerden.

Ich muss leider immer mal wieder lesen, dass viele immer noch davon überzeugt sind, ich würde Futtertiere versenden. Dies muss ich leider verneinen.

Die Mengen die ich züchte sind gerade so für meinen Eigenbedarf berechnet und gedacht.
Auch wenn sicher mal die ein oder andere Dose Drosophila Überproduktion zur Sicherheit da ist, falls hier irgend einer meiner Freunde mal in Futtertier-Not gerät.
Die Vermehrungsrate meiner Springschwänze ist durch meine neue Zuchtmethode überaus ergiebig, doch hege ich keinerlei Ambitionen Handel zu betreiben.

Wenn man mich auf Börsen beim Verkauf von Futtertieren gesehen hat, war dies am Stand meines Freundes Peter Hildebrand, einem Zertifizierten Händler nach §11 Tierschutzgesetz, den ich tatkräftig unterstütze, oder an dessen Stand ich auch manchmal Nachzuchten meiner Tiere oder Ableger meiner Pflanzen verkaufen darf.

mehr auf:
https://www.froschmichl.de/Dendro-Snacks.htm






Neben dem Fachwissen, welches man sich wirklich aus Büchern erlesen- , oder durch Gespräche bei einem Besuch eines Züchters in nächster Nähe erarbeiten sollte,  ist die Futtertierzucht das wohl das wichtigste Thema bei der Haltung von Fröschen.

Man sollte sich mit diesem Thema beschäftigen, ehe man sich die Frösche überhaupt anschafft, nicht erst wenn sie bereits im Terrarium sitzen.
Was  einem heranwachsenden Frosch in der Ernährung fehlt, bestimmt seine weitere Entwicklung erheblich.

Sei es die Körpergröße, die Körperhaltung oder Körperform. Ich bitte jeden Froschhalter nicht an Vitaminen zu sparen, aber auch gerade bei Vitaminpräperaten auch nicht zu übertreiben, eine Drosophila ist als Nahrung im Grunde nichts Wert, wenn sie nicht zuvor mit Vitaminen bestäubt oder durch die Gaze einige Stunden zuvor mit Sanostol oder Vitaminreicher Nahrung angefüttert wurde.



Ich versuche hier meine Erfahrungen die ich nun seit 2001 gesammelt habe weiter zu geben um anderen zu helfen Erfolge zu erzielen.

Ich finde wir sollten uns alle untereinander helfen, ich halte gar nichts von Konkurrenzdenken oder Neid. Den Glaube man könne das Hobby über Verkäufe von Nachzuchten finanzieren halte ich ohnehin für einen Trugschluss.

Mein Interesse gilt einzig und alleine dem Wohlbefinden der Tiere die wir pflegen.

Deshalb aktualisiere ich auch hier den Bereich der Futtertierzucht immer wieder.

Sei es weil ein alter Hase wie ich auch immer wieder was neues gelernt hat, indem ich vom Wissen Anderer profitiere oder ob ich nun meinerseits experimentiert habe und Optimierungen möglich waren.

Wenn ich bessere Erfolge verzeichnen konnte und es von Nutzen für unsere Pfleglinge ist, teile ich es Euch mit.

so jetzt fangen wir mal an mit den wichtigsten Futtertieren die es bei uns Froschhaltern gibt.


in dieser Reihenfolge beschrieben:

Springschwänze (Folsomia candida)

 

Weisse Asseln (Trichorhina tomentosa)

 

Drosophilia hydei golden

 

drosophila melanogaster klein

Drosophilia hydei

 

Drosophilia turkish glider

 

Drosophilia melanogaster Ameise

 

Drosophila Futter/Zuchtbrei Rezepte

 

Zucht-Temperaturen diverser Drosophila Mutationen

 

Terfly [Krull Fliegen]

 

Erbsenblattläuse [Acyrthosiphon pisum]

 

Blattläuse aus der Natur

 

Ofenfische [Thermobia domestica]

 

Wachsmottenlarven

 

Goldfliege [Lucilia sericata]

 

Verrücktes und Unglaubliches

Wiesenplankton





und los geht´s.........








Die meisten Arten der Springschwänze sind Dentritusfresser, sie ernähren sich von zerfallenden pflanzlichen Stoffen, Exkrementen oder Aas. Es gibt neben diesen ‚Allesfressern‘ aber auch Spezialisten, die nur Algen, Pilze und Pollen fressen oder Mikroorganismen abweiden. Durch den Abbau ihrer Nahrung sind sie wesentlich an der Bildung von Humus beteiligt. Sie beseitigen dabei organische Rückstände und fördern so die Bodenfruchtbarkeit und damit das Wachstum von Pflanzen. Da sie die Reste von Pflanzen in natürlichen Dünger verwandeln, sind sie auch in der Landwirtschaft von erheblichem Nutzen.

Ich züchte momentan nur tropische weiße Springschwänze (Collembola) angesetzt auf Kokoshumus mit Korkschrot in 18l Plastikboxen zur einfachen Entnahme der Tiere lege ich Blätter des Sterculiaceae Theobroma - cacao (Kakaobaumes), der Magnolie (Magnoliaceae) oder Seemandelbaumbläter in die Box, diese sind schön groß und zersetzen sich auch nicht so schnell.
Die Springschwänze sammeln sich auf der Unterseite der Blätter, die ich über einer 1000ml Futterdose ausklopfe. Die Ausbeute kann ich dann auf die Becken verteilen. Ich überfüttere gerne, denn verbleibende Springschwänze verschwinden im losen Bodenmaterial und fungieren somit als Putzkolonne. Denn der trotz ständgem absammelns verbleibender Froschkot, sowie abgestorbene Pflanzen werden von ihnen gefressen und zersetzt. Somit wird Fäulniss, Schimmel- und Bakterienbildung immens vorbeugt.

Alle drei bis vier Monate sollte das Zucht-Substrat in den Dosen mindestens zur Hälfte ausgetauscht werden, da es durch die Ausscheidungen der Springschwänze erschöpft ist.

2015  Da es für mich zur Zeit keine besseren Springschwänze als bei Wilma und Michael Schlieper gibt, spare ich mir die Mühe eines Neuansatzes sondern bestelle mir gleich neue, randvolle 1000ml Dosen und das hochwertige Springschwanzfutter für meine acht x 18l Dosen ~72x1LDosen, die ich ständig bevorrate gleich mit.

Die aus der alten Zucht verbliebenen Springschwänze siebe ich aus dem Substrat aus und füge sie den neuen Zuchten hinzu. So wird die neue Zucht immer Ertragreicher.

Wenn ich die Blätter aus nur drei Zuchtdosen entnehme und nur die an den Blättern haftenden Springschwänze in ein Gefäß abklopfe, habe ich nach umfüllen ein Handelsübliches Kunststoff-Schnapsglas folgendes Ergebnis.








Also ausreichend Futter um alle Pfleglinge satt zu bekommen, ohne nur auf eine meiner anderen Futtertierzuchten zurückgreifen zu müssen. Ich lasse die restlichen 5 Boxen stets unberührt, gehe dann bei der nächsten Fütterung an die nächsten drei der insgesammt 8 Boxen, so kann sich jede Zucht wieder erholen.

Film der Springschwanz-Zucht auf youtube bitte hier klicken

www.youtube.com/watch


















Auf diesen Bildern kann man erahnen, wie Ertragreich die Springschwanz-Zucht ist.


























17L Rotho-Box transparent voll mit Springschwänzen


So sieht es unter einem Blatt aus


Ausbeute aus einem ausgeschütteltem Blatt

Diese Methode hatte ich über viele Jahre erfolgreich beibehalten, wenngleich sie mit sehr viel Verlusten verbunden war. Springschwänze sind gute kletterrer und diese Boxen waren nun wirklich nicht unbedingt dicht zu bekommen. Sie Stoffboxen die ich aus Wärmegründen um die Plastikboxen hatte, waren immer sehr voller vertrockneter Springschwänze und auch dieser ständige Dreck beim Auffrischen oder tauschen des Substrates waren für mich ein Grund über alternativen nachzudenken.






Ein altes Bild aus früheren Zeiten, Springschwänze auf Substraten aus Humus, Kokosfasern und Pinienrinde gezüchtet und ein reichhaltiges Angebot an überquellenden Springschwänzen im so genannten Ansatz. Wenn man Schlieper oder Krause Springschwänze kaufte hatte man 1A Qualität.
Seit ein paar Jahren etabliert sich nun mein Freund Peter Hildebrand mehr und mehr auf diesem Markt, nicht nur auf Börsen, auch über seinen Versandhandel liefert er übervolle Springschwanzdosen die denen der Altmeister mindestens gleichwertig sind. 

So sah es immer nach Börsen bei mir aus: Frisches Blut für die Springschwanz-Zucht 84 x 1Liter Dosen höchster  Qualität!


I
m Zyklus von 3-4 Monaten wurden 50% des Substrates ausgetauscht, weil es durch die Ausscheidungen der Springschwänze einfach erschöpft war.

Ich entnahm dann jeweils die Hälfte des Substrates und ergänzte es durch die gleichbleibend atemberaubende Qualität von Wilma und Michael Schliepers Springschwanzzuchten, der im Gegensatz zu Altmeister Krause auch versendete.

Das entnommene verbrauchte Substrat siebte ich in mühevoller Arbeit aus und füge die daraus gewonnenen Springschwänze der Zucht wieder zu. Die Springschwänze wurden jeden zweiten Tag mit dem Futter aus Michael Schliepers Zauberwerkstatt angefüttert und vermehrten sich perfekt.


Doch..........


es war jedes mal eine irrsins Sauerei und ein Müllaufkommen, welches ich zu verhindern suchte.

Auch die Entnahme der Springschwänze zeigte sich erschwert, weil immer wieder loses Substrat mit in die Terrarien getragen wurde, welches sich in schwämmen oder Blättern verklebt hatte

Zudem war es ein offenes Geheimnis, dass es zunehmend Probleme mit Milben in Springschwanzzuchten gab.

Es handelte es sich um Hornmilben (Oribatida) die wahrscheinlich durch das Substrat, den Humus in die Zucht eingebracht wurden.



Egal welcher Vertrieb auch immer, alle änderten plötzlich Substrate, änderten die Zusammensetzung und trotzdem blieben die Probleme über eine Lange Zeitspanne bestehen.

Milben zusammenbrechende Zuchten und auch wenn man alternativen suchte, man sah am Substrat, wer der Lieferant aller Vertriebszweige war, der eine streckte die Zuchten, der andere teilte sie einfach, jeder wollte als Zwischenhändler ein Stück vom Kuchen haben, kauften aber selbst zu.
Wirklich eigene Ansätze waren verschwindend gering.

Nun ja, ich möchte die Vorgeschichte nicht ewig ausdehnen und endlich auf den Punkt kommen.

Ich habe das Unglaubliche Glück Freunde um mich zu haben, die sich viele Jahre länger mit diesem Hobby auseinandersetzen als ich und als wir dieses Problem diskutierten, kam eine alternative Methode auf den Tisch, die ein Uni-Professor und einige seiner Freunde seit Jahren erfolgreich anwenden auf diese werde ich gleich eingehen.

Es stand noch eine zweite, sehr interessante Zuchtmethode zur Auswahl. Im Münchner Raum entwickelt, wurde ein von Springschwänzen essbares und komplett verwertbares  watteähnliches Substrat getestet.

Leider blieben Versuche der Entwickler einen Vertrieb zur Vermarktung zu finden erfolglos und so war es nicht möglich das ganze im Großen zu finanzieren.

Meines Wissens wurde aus dieser Idee nichts, doch
die Zuchten welche wir hier testeten waren vielversprechend und sehr interessant.

Eines hat sich letztendlich bei der Suche durchgesetzt,
die Zucht auf Seramis.
 
....

 

Hier müssen wir eine List anwenden.

Springschwänze können sich auf der Wasseroberfläche fortbewegen, durchbrechen die Oberflächenspannung des Wassers nicht.


Ein Auschnitt aus Wikipeda um meine Aussage zu stützen:
Springschwänze leben am und im Boden, meist bis in zehn Zentimeter Tiefe, aber auch auf Baumrinde, auf der Wasseroberfläche, an Meeresküsten, auf Gletschern und in Nestern von Ameisen und Termiten. Sie bevorzugen hohe Luftfeuchtigkeit, manche Arten werden durch Kohlenstoffdioxid angelockt.

Durch ihre wasserabweisende cuticula können sie Überflutungen des Bodenporensystems in einer Luftblase überstehen oder auf der Wasseroberfläche manövrieren. Einige Arten wie der schwarze Wasserspringerweiden dort gezielt Algen, Bakterien und Einzeller ab. Springschwänze können bis zu 14 Tage auf offener See treibend überleben und dabei mehrere hundert Kilometer zurücklegen. Sie erlangen dadurch als Erstbesiedler neuer, steriler Landstriche Bedeutung. Arten wie Schnee- und Gletscherfloh leben im Lückensystem von Geröll, in Moospolstern und Felsritzen des Hochgebirges und ernähren sich von den auf die Eisflächen gewehten Koniferenpollen und Pilzsporen. Diese Arten sind noch bei Temperaturen um –5 °C aktiv. Arktische Collembolen können wenigstens vier Jahre bei −20 °C eingefroren überleben.

 

 


Eine Milbe hingegen ertrinkt und das weiss sie.
Deshalb hasst und meidet sie Wasser.

Deshalb züchteten Freunde ihre Springschwänze nicht mehr in Substraten aus Erde, Kokosfasern oder Pinienrinde, sondern auf Seramis und Wasser.

Auch ich habe diese saubere Art der Zucht gerne für meine Zwecke übernommen.

Das System ist so simpel wie genial.

Wie gehabt, benutze ich eine 17L Plastikbox transparent.

Darauf wurde passend eine 4mm Floatglas-Scheibe angefertigt, die mit der Box gelieferten Plastikdeckel schließen nie so dicht ab, dass Springschwänze in der Box bleiben.

Nun fülle ich 3cm hoch gut ausgewaschenes! Seramis in die Plastikbox. [Ich brauchte drei Anläufe bis das Wasser sich nicht mehr rot färbte.] Dann entnehme ich das gewaschene Seramis mit den Händen dem Eimer und lasse es vor der Überführung in die Box immer ein wenig abtropfen.

Darauf lege ich einen Filterschwamm aus der Aquaristik, ich benutze für diesen Zweck einen 40mm Schwamm grob.

Der Clou, ich teile diesen Schwamm in vier Teile, die ich einzeln entnehmen kann, zum einen um Springschwänze letztendlich entnehmen und verfüttern zu können

Anfangs legte ich die Box noch vollständig mit dem Filterschwamm aus, zwar für die Entnahme in vier Teile zerlegt, doch immer noch die ganze Fläche bedeckend dies hatte den Nachteil dass nicht ein Teil der Seramisoberfläche frei liegt und so keine Lufzirkulation stattfindet.

Legt man die Box vollflächig mit Schwämmen aus, bringt die Zucht nicht den gewüschten Erfolg, dies musste ich aber erst aus Erfahrung lernen.

Um die Zucht Milbenfrei ansetzen zu können und eine möglichst gute Ausbeute für den ersten Ansatz zu haben, flutet man am besten die alte Zucht auf Erdsubstrat mit Wasser und deckt sie ab.

Nach einer kurzen Zeit klopft man noch einmal auf den Deckel damit Springschwänze an den Seitenwänden und sich eventuell noch gerettete Milben wieder ins Wasser fallen.

Nachdem alles noch eine gewisse Zeit so gestanden ist, schütte man vorsichtig das Wasser durch ein Artemiasieb und fischt so die Springschwänze ab.

Nun nimmt man die Springschwänze und streut sie auf die Seramisoberfläche, und die Filtermatte.

Ich versuchte anfangs noch eine andere Methode, bis ich mich bei den Profis eines besseren belehren lassen habe.

Es ist grundsätzlich kein Material in der Box, welches Milben enthalten kann, Milben, die eventuell an den Springschwänzen hätten haften könnten, sind bereis im Wasser ertrunken.
 

Gefüttert wird Sparsam mit fein gemahlenen Futter  ein Gemisch aus Papageienfutter, Spirulina und gemahlenen Blütenpollen.

 

Das tolle an dieser Variante ist, man hat kein erschöpfendes Substrat. 

Ein Wasserwechsel durch ein Artemiasieb wäscht alle Abfallstoffe aus dem seramis.

Die Schwämme können mit kochendem Wasser ausgewaschen werden.

Ich habe mir die Mühe gamacht die Anfänge dieser Zucht wie auch die Fortschritte in Bildern zu dokumentieren.




Meine ersten Versuche, noch mit komplett mit Filterschwämmen ausgelegter Seramisfläche.











Natürlich lief die Zucht auch, aber mir wurde gesagt es sei nicht Vergleichbar wie die des Erfinders. 


Eine Woche nach ansetzen der Zucht sieht das ganze dann so aus:

leider fehlt es mir am richtigen Objektiv sonst sehe das Ganze etwas besser aus.




Nein das weiße ist kein Schimmel, es ist Springschwanzfutter welches innerhalb 2 Tagen restlos verschwunden ist.


Entstanden ist diese Zucht nur durch hineinstellen von vier geöffneten 1L Springschwanzdosen


Der Anteil an Springschwänzen war Anfangs verschwindend Gering, weil doch 99% der Springschwänze in der Dose blieben. Doch ausklopfen oder hineinpusten wollte ich sie nun nicht. Erde sollte wenn möglich komplett draußen bleiben.


Die Springschwänze halten sich gerne im Filterschwamm auf, das Microklima des Schwamms scheint ihnen zu gefallen.


Die Entnahme der Springschwänze aus der Zucht sollte daher keine Schwierigkeiten bereiten. Gefäß nehmen Schwamm drüber und ausklopfen.


Noch wird nichts entnommen, erst soll sich ein ordentlicher Stamm entwickeln.



Nun ja, wenn mir gesagt wird, es sei ja schon eine sehr erfolgreiche Vermehrungsrate, aber aufgrund kleiner Fehler nicht so, wie sie sein sollte nagt das an meinem Ego.

Also behebe ich die Fehler um das Maximum aus dieser Zucht herauszuholen.

Kleiner Test eine Woche später, die Filterschwämme habe ich nicht mehr vollflächig liegen,
das war mein Fehler.
Die Seramisfläche sollte nicht ganz belegt sein.



Noch will ich nichts entnehmen, überprüfe aber, wie viele Springschwänze sich wirklich in den Schwämmen ansiedeln.

Ordentliches Ergebnis, dafür dass ich mit wenigen Springschwänzen angesetzt habe.

nun aber wieder zurück in die Box, habe ja mit 4 x 17L Boxen genug laufende herkömmliche Springschwanz-Zuchten.

Ich muss sagen ich hatte selbst in der herkömmlichen Zucht meiner Springschwänze auf einem Kokoshumus/Pinienrinde-Substrat keine Probleme mit Milben.

Ich habe zugekaufte Boxen die Milben enthielten,
direkt verworfen und nicht zur Auffrischung meiner Zucht verwendet, so blieb ich zum Glück verschont.


Daher ist für mich diese Variante eher aufgrund ihrer Einfachheit interessant.

Wenn bisher das Zucht-Substrat erschöpfte,
war es eine riesen Sauerei und vier schwere Müllsäcke Nassmüll.


Würde sich diese Variante bei mir etablieren,
würde eine Wanne heißes Wasser und ein feines Sieb ausreichen,
um das ganze Substrat für weitere Zuchten brauchbar zu machen.

Gleicher Zeitaufwand aber weniger Müll und Dreck.



10.06.2018 nochmals eine Woche später:


Wenige adulte Springschwänze im Seramis Nachzuchten sind tiefer im Substrat.


Schwämme sind voll besiedelt mit ausgewachsen Springschwänzen, bereit um sie in den Terrarien auszuklopfen.


Wirklich eine gute Alternative zur herkömmlichen Springschwanzzucht.


Ich kommentiere jetzt mal nicht weiter, sondern lasse Bilder sprechen






































OKTOBER 2018 LÄUFT SUPER

Einfach mal anklicken und schauen was diese Zuchtvariante für eine saubere und effektive Variante ist.



einfach youtube Logo klicken und los geht´s


VIDEO UPDATE 15.10.2018 ZUCHT LÄUFT IMMER NOCH 
HERVORAGENDE VERMEHRUNGSRATE




Die Vorteile liegen auf der Hand:

- saubere Entnahme der Springschwänze ohne lästige Erde die an den Schwämmen klebt.

- Kein loses Subsrat, somit keine Gefahr dass die Tiere Sand, Erde oder anderes feines Substrat mit der Nahrung aufnehmen und ggf. Verstopfungen oder Darmvorfall bekommen.

- Wenn das Substrat erschöpft ist, siebt man die Springschwänze in einem geeigneten Sieb aus und reinigt das Seramis in einem Eimer mit kochendem Wasser.

- Nachdem das Substrat ausgekocht ist, wieder aussieben und noch 2x mit kaltem Wasser ausspülen.

Schon ist das Substrat wieder verwendbar.

Genauso verfährt man mit den Filterschwämmen die zur Entnahme der Springschwänze auf dem Substrat liegen.

Alles wieder zurück in die 17L Box,
Springschwänze wieder dazu und weiter geht´s


Das Futter für die Springschwänze mische ich wie folgt:
-Weizenkleie aus dem Reformhaus

-feine Haferflocken
-Spirulina Pulver oder Flocken
-instant. Kartoffelpüree
-Blütenpollen aus dem Reformhaus

jeweils zu gleichen Teilen



alles
in einer Kaffeemühle fein mahlen die Konsistenz sollte haushaltsüblichen Weizenmehl gleichen, dann orlux Lori darunter mischen und gut.

Das wichtigste ist, jeden zweiten Tag sparsam füttern, nicht mehr und nicht weniger. Überfütterung lässt das Substrat verkleben und zweitägige Pausen lassen die Zucht sofort einbrechen.

Für eine erfolgreiche Zucht ist daher Disziplin gefragt.
Auch bei der Herstellung des Futters für die Springschwänze sollte man sich Zeit nehmen und wirklich fein mahlen. Die Zutaten sollten hochwertig sein und schon klappts




orlux Lori fast ein Muss für die Futtermischung,
als Alleinfutter fast ungeeignet, zeichnet sich das Vitaminpulver beigemischt für eine explosionsartige Vermehrung aus.




Um das vermischte Futter auch fein dosieren zu können, benutze ich einen Puderzucker-Streuer aus Edelstahl

Jeder der seine Springschwänze durch Wässerung entnommen und diese Zuchtvariante so übernommen hat, der war wie ich überaus begeistert und gab mir bestes Feedback 

Einige Versuchten andere Wege, scheuten Kosten und Mühen und scheiterten.



Dies ist alternativ ein Stamm meiner Springschwänze traditioneller Zucht im Vergleich 14.05.2018 fotografiert.

14.05.2018
......erwähnt werden sollte dabei, von hier wird jeden Tag verfüttert
Entnahme der Springschwänze erfolgt hier durch Kakao-Blatter vom Redfrogteam Costa Rica














youtube Video vom 14.05.2018 froschmichl Springschwanzzucht 1



youtube Video vom 14.05.2018 froschmichl Springschwanzzucht 2




mein Stand am 26.12.2018
in einem Video ich bleibe dabei
Seramis als Substrat.






10.01.2019 neues Update
starke Vermehrung
zu Wenig hungrige Mäuler
die Zucht läuft glänzend

einfach youtube Logo klicken und los geht´s


10.01.2019 Video Entnahme



einfach youtube Logo klicken und los geht´s


10.01.2019 Video entnommene Menge



12.01.2019 - 09.02.2019
SPINGSCHWANZZUCHT Vergleichstest

Folsomia candida ist eine Springschwanzart aus der Familie der Isotomidae.

Man findet trifft sie mittlerweile an vielen Orten dieser Erde an.

Wie bereits mit so vielen Tierarten geschehen, wurde auch diese Art unbeabsichtigt oder einfach unachtsam
von Menschen verbreitet. (verfälschung der Flora und Fauna)

Sie reproduziert sich durch Parthenogenese und wurde als Modellorganismus in der Forschung verwendet.

Ich zeige hier nun noch einmal auf, wie erfolgreich und sauber die Zucht dieser Futtertiere sein kann und wie schnell sie aber auch scheitern kann:



Wie Versprochen reagiere ich auf Feedbacks
zur Veranschaulichung noch mal illustriert
Wenn es nicht klappt:
-ist das Substrat zu nass
-ist es das falsche Futter
-wird zu viel gefüttert
-wird zu wenig gefüttert.



Ich habe die Reaktion der Springschwanz-Population bei Überfütterung mal über 4 Wochen getestet, tangiert mich nicht weiter, denn ich habe zu viel Ertrag und zu wenige hungrige Mäuler.

Dies ist Tag 4 nachdem ich jeden Tag gut gefüttert habe.


Die Population der tropischen weißen Springschwänze
(Collembola) noch relativ dicht. Die Oberfläche des Seramis Substrates verdichtet sich bereits.

8. Tag bei täglicher Fütterung.
man erkennt deutlich den Schleim aus den die Bakterien des verderbenden Futters an der Oberfläche.

Gut zu erkennen, dass trotz unmengen Futter keine Vermehrung stattfindet.


20. Tag nicht nur dass der Schleim sich ausbreitet, die Population nimmt deutlich ab.


28. Tag und nicht einen Springschwanz entnommen,


Jeden Tag gefüttert und das ganze Substrat ist verklebt.
die Springschwanz-Population geht gegen Null.

Dies ist nun für mich nicht unbedingt eine neue Erkenntnis,  ich habe bereits bei der Zucht in Erdsubstraten herausgefunden, je lockerer das Substrat ist, ob fasrig wie mit Kokosfasern oder auf sterilisierter Pinienrinde läuft es besser. Erde die verdichtet führt umgehend zum Einbruch der Zucht von Springschwänze
n.

Aber zur Illustration und somit zur Sensibilisierung dass es wirklich nur einfache Disziplin ist, die zu einer erfolgreichen Zucht führt..... habe ich einen Zuchtbehälter geopfert.

Ich beende den TEST und somit die Illustration und wasche das Substrat nun mit kochendem Wasser aus.
Für mich ist es nun kein Problem einen neuen Ansatz zu machen, da unmengen Springschwänze in den Schwämmen der Zucht nebenan sind und nur darauf warten ausgeschüttelt zu werden. Ich hoffe die Bilder helfen Euch nun erfolgreicher zu züchten einfach dran bleiben und nicht mit dem Futter übertreiben es wird schon.

Ein Test auf feuchtem Blähton, den Ihr als Drainage Eurer Becken kennt läuft bereits bei einem befreundeten Reptilienhändler. Ich werde davon Berichten.

Aber nun noch den Vergleich, selber Raum, gleiche Temperatur gleiche Ausgangssituation nach Anweisung gefüttert.



Im Vergleich Bilder der Box nebenan. TAG 1
Feuchtes aber nicht zu nasses Seramis und Fütterung jeden zweiten Tag sparsam über Schwämme und Seramis




8.Tag Hohe Populationsdichte
trotz Verfütterung der Springschwänze aus den Schwämmen.



20. Tag Hohe Populationsdichte
trotz Verfütterung der Springschwänze aus den Schwämmen.



28. Tag Hohe Populationsdichte
trotz Verfütterung der Springschwänze aus den Schwämmen.



28. Tag Hohe Populationsdichte
trotz Verfütterung der Springschwänze aus den Schwämmen.



28. Tag Hohe Populationsdichte
trotz Verfütterung der Springschwänze aus den Schwämmen.

Somit sieht man, dass es etwas Fingerspitzengefühl Disziplin und Konsequenz braucht um Erfolg zu haben.
Jeden zweiten Tag am besten Abends füttern und nicht übertreiben, dann klappt es. Einen Tag das füttern vergessen und die Zucht bricht ein.



Dies ist die Ausbeute aus einer 17L Box
auf das Bild klicken für ein kleines Video


20.03.2019 gleichbleibende Ergebnisse

hier auf die youtube Leiste klicken für einen kurzen Film

Mit diesem letzten Video schließe ich das Kapitel
Springschwänze (Folsomia candida)
denn ich sehe hier keinen Verbesserungsbedarf.
Keine Milben, überdurchschnittliche Vermehrung und saubere Entnahme. Mehr wollte ich nicht.



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eine alte große Springschwanz-Art
die mittlerweile fast in Vergessenheit geraten ist.

Als Alternative zum weißen Springschwanz 2-2,5mm mit einer Körpergröße von 2-4mm doch etwas größer.

bald mehr................








Alle meine Terrarien werden grundsätzlich mit
ca. 150 weissen Asseln angeimpft, lange bevor überhaupt ein Frosch in das Terrarium gesetzt wird. Die Population wird bei jedem Großputz überprüft, notfalls erhöht. Nein ich zähle die Asseln natürlich nicht durch, sondern prüfe Optisch ob noch genug "Verwerter" im Boden sind. Das sehr begehrte Futtertier hält den Bestand im Becken erstaunlich stabil, doch nur aus dem Grund, weil die Asseln nachtaktiv sind, sich tagsüber im losen Pinienrindensubstrat oder im Xaxim aufhalten und somit den hungrigen Mäulern meiner verfressenen Frösche entkommen. Die Assel sehe ich, wie auch die Springschwänze in erster Linie als sehr gutes Futter an, aber auch als Putzkolonne, sie vertilgen abgestorbene Pflanzen sowie den Kot der Frösche, der bei der wöchentlichen Reinigung übersehen wird. Da die Asseln wirklich nur nachtaktiv sind, können sie ihrer Aufgabe gut nachgehen, ohne in Gefahr zu laufen von den Fröschen gefressen und somit stark dezimiert zu werden.

Die Vermehrungsrate und somit die Ausbeute der weissen Assel außerhalb des Terrariums sind bei mir so zufriedenstellend, um sie wirklich ernsthaft als tägliches Futter in Betracht zu ziehen zu können. Auch das entnehmen der Asseln aus dem Substrat ist weder mit Schwämmen, Rindenstücken oder Blättern so ertragreich, als dies mehrmals wöchendlich machen könnte.

Die Frösche bekommen ab und an mal eine größere Ration Asseln, die in eine Glas-Dipschale gegeben werden. Aus dieser können die Asseln nicht entkommen, nach diesem Mahl bleibt aber auch nicht eine einzige Assel übrig.



 
Da ich mich natürlich nicht zurücklehne und mich mit dem zufrieden gebe was hier an Ertrag zustande kommt habe ich mich belesen und ausgetauscht.


Ich wäre nicht ich, wenn mich mein Ehrgeiz nicht zwingen würde auch diese Zucht zu optimieren..........

gesagt, getan !!!


Weiße Asseln - Trichorhina tomentosa
erfolgreich Züchten und verfüttern

Die Weisse Assel Trichorhina tomentosa ist ein relativ kleiner Vertreter ihrer Gruppe.
Erwachsene Tiere erreichen etwa 3 bis maximal 5 mm Länge.

Da ihr Körper ausgesprochen weichhäutig ist und sie durch die weiße Farbe einen sehr starken Kontrast zum Bodensubstrat im Terrarium darstellt wird sie als Futtertier gut erkannt und gerne angenommen.

Als tropische Art ist sie in den entsprechenden Breiten weltweit beheimatet.

Dabei sind diese Tiere durchaus tageslichttauglich!
Auch wenn sie dieses alzugerne meiden.

Werden sie also verfüttert, sollte man einige Dinge beachten:

Die Entnahme von weißen Asseln sollte nicht einzeln mit einer Pinsette oder Löffel erfolgen, wenn man sie zu sehr stresst,
tritt oft ein Totstell-Reflex ein, der zwei oder drei Mínuten anhält. Somit sind sie für die Frösche uninteressant, denn was sich nicht bewegt, fördert auch nicht den Fresstrieb.

Sobald die Asseln wieder entkrampfen verschwinden sie sofort im lockeren Substrat

Wenn man jedoch auf die Substratoberfläche ein Rindenstück auflegt gestaltet sich die Entnahme hingegen absolut unproblematisch. An der dem Substrat zugeneigten  Unterseite halten sich stets genügend Asseln auf, die einfach in ein Glasgefäß oder direkt ins Terrarium abgeklopft werden können.

Da sich weiße Asseln sehr schnell in den Lockeren Bodengrund zurückziehen empfiehlt es sich, sie den Fröschen in einer glattwandigen Schale vorzusetzen.

Ich nutze dafür Glas Behälter für Teelichter, die sich bei mir im Terrarium sehr gut bewährt haben. Barrieren von 5 mm Höhe sind für Weiße Asseln kaum zu überwinden sofern sie glatt und steilwandig sind hier haben wir nun 2cm.

Alternativ können aber auch Petrischalen genutzt werden,
die jeder von uns ja in seiner Anlage hat..

 

 

Als Futtertier geht es uns nun in erster Linie um die Weißen Asseln Trichorhina tomentosa, heimische Arten sind auf Grund ihrer Größe als Futter für unserer Pfleglinge uninteressant, würden nur als Nützling im Terrarium dienen.

Der typische Lebensraum der Landasselarten ist die Streuschicht des Bodens, gerade nur die oberen 3 cm, in denen sie sich von Fallaub, faulendem Holz ("weissfaules Holz") und anderen sich zersetzendem Pflanzenmaterial ernähren. Blattgerippe sind typische Hinterlassenschaften einer Assel. Mitunter wird aber auch Aas, Pilze, Schimmel, Kot und anderes organisches Material angegangen - Asseln sind wenig wählerisch.
Das macht sie im Terrarium zu einem sehr Nützlichen Insassen!


Wissenswert ist auch, dass Asseln Flüssigkeit über Körperkontakt aufnehmen.
Deshalb sollte das Substrat auch sehr feucht gehalten werden.

Um diese Feuchtigkeit im Zuchtbehälter zu erhalten sollte regelmäßig mit einem Pflanzensprayer nachgesprüht werden.

Als Substrat in dem die Asseln leben - sie leben tatsächlich nicht darauf sondern fast immer darin - haben sich Rindenmulch oder Walderde bewährt. Es funktionieren auch sehr große Rindenmulche oder Holzschnitzel solange sie nur von Laubholz stammen, was so im Handel fast nie der Fall ist. Meist ist es Pinienrinde, somit Nadelgehölz.

Als optimles Substrat hat sich Kokoshumus (Kokosfaserhumus, Kokoserde) bewährt,
welche ein hervorragender Feuchtigkeitsspeicher ist und gleichzeitig nicht verhärtet
sondern locker und krümelig bleibt.


Kokushumus ist in gepresster und halbwegs steriler Form im Fachhandel kostengünstig erhältlich [Kokos Bricks]. Um ihn gebrauchsfertig zu machen wird er in Wasser eingeweicht; die Volumenzunahme ist dabei enorm, also bitte ein ausreichend großes Behältnis nehmen.

Wie gerade erwähnt leben Asseln im Substrat,
deshalb sollte das Bodenmaterial mindestens 4 oder 5 cm hoch sein.


Ein unglaublich wichtiges Spektrum bei der Zucht von
Trichorhina tomentosa oder auch Collembola folsomia candida ist ein loses Substrat.

Verdichtet sich ein Substrat, bricht zeitgleich
auch die Zucht zusammen.

Je nach Populationsdichte sollte man alle paar Monate einen Teil des Substrates austauschen. Im allgemeinen tut es der Zucht aber eher gut, wenn das Substrat möglichst in Ruhe gelassen und die Tiere wenig gestört werden. 
Deshalb wähle ich wie bei den Springschwänzen ausreichend große Boxen um das Substrat möglichst lange nutzen zu können.



 Ich werde diesmal neue Wege gehen, als Substrat habe ich Buchenspäne, Kokoshumus, Sphagnum Moos und Eichenlaub gemischt und halte das Substrat wirklch sehr feucht.

Die
Buchenspäne sollen einfach Luft in den feuchten Kokoshumus bringen gleichzeitig das Substrat auflockern,
Da gerade die weißen Asseln Probleme mit Nadelhölzern zu haben scheinen,
erschien mir Rindenmulch doch zu heikel.
Deshalb wähle ich auch die Buchen Hackspäne.


Weiße Asseln benötigen Wärme! 27 - 30°C sollten es tagsüber auf jeden Fall sein, eine Nachtabsenkung auf 22°C wird allerdings vertragen. Solage das Substrat nicht trocken ist pendelt sich auch die Luftfeuchte auf ein genügend hohes Level ein. 90% oder darüber sind ausgezeichnet. Unter 24°C findet praktisch keine Fortpflanzung mehr statt.

Dies war bisher auch mein größter Fehler
wo auch immer ich recherchierte wurden die Temperaturen mit
22-25°C angegeben.
Wirkliche Erfolge waren bei diesen Temperaturen aber keine zu verzeichnen.
Auch fehlte mir die Information, dass gerade weiße Asseln das harzhaltige Nadelholz überhaupt nicht mögen.

Als ich ein Video einer Zucht in Übersee sah, fiel ich fast vom Glauben ab,
die Populationsdichte in der Zuchtbox war immens und die Vermehrung in meinen Zuchtbehältern dagegen war verschwindend gering.

Durch Nutzung von LED-Technik hatte ich selbst auf dem Lichtkasten auf dem die Zucht stand keine richtige Wärme mehr, das erklärt naturlich die mangelnde Vermehrung.

Bei Ofenfischen hatte ich mit Heizmatten geringer Watt-Leistung Abhilfe geschaffen, doch aufgrund Fehlinformationen über die ideale Zuchttemperatur bei Asseln habe ich dort die Wärme vernachlässigt.

Nachdem ich mir nun die nötigen Informationen geholt habe werde ich nun versuchen, meine
Trichorhina tomentosa- Zucht ähnlich erfolgreich zu gestalten wie die meiner  Collembola folsomia candida. 


Wie bereits bei den tropischen weißen Springschwänzen Collembola [folsomia candida] oder Ofenfischchen [Thermobia domestica] werde ich Euch auch bei dieser Zucht bald auch illustriert auf neuen Stand bringen.


Dies ist nun mein Substratmix, welchen ich jetzt mal richtig gammeln lasse, bevor die Asseln eingesetzt werden.


Sobald das Eichenlaub an stabilität verliert und sich zu zersetzen beginnt werden die Asseln einziehen.


Eigentlich benötige ich die Höhe der Box gar nicht, weil die
Trichorhina tomentosa nicht in der Lage ist die Wände empor zu klettern, doch steht die Box parallel zur Zuchtbox der Thermobia domestica die ebenfalls beheizt werden muss und deshalb auch die gleiche Box.



da ich ein Sparfuchs bin habe ich einfach die Fläche meiner Heizmatte vergrößert. die Heizmatte liegt auf Sicherheitsglas und darüber in geringem Abstand eine Metallplatte [Edelstahlblech]. Um einen Hitzestau in diesem Sandwitch zu vermeiden sind an drei Seiten Öffnungen die eine Luftzirkulation zulassen.


So werden nun meine Ofenfische, die in Gläsern mit Gazedeckel gezüchtetern Wachsmottenlarven und.....


die weißen Asseln gewärmt und das nur mit 6W Leistung.
Das Gewicht der Boxen lastet dabei nicht auf der dünnen Metallplatte, sondern auf den OSB-Streifen, die zugleich die Distanz zwischen Heizmatte und Metallplatte vorgeben.




Meine Wärmequelle eine Heizmatte 17x17x0,4cm als Wärmeunterlage.
Die Matte erreicht ohne Abdeckung eine Oberflächentemperatur von ca. 36 - 40 °C.
Die Oberfläche ist wasserfest und leicht zu reinigen.
In meinen Boxen erreiche ich somit eine
durchschnittliche Temperatur zwischen 28 und 30°C

Die Heizmatte liegt an keiner der Materialien, außer der hitzefesten ESG Glasscheibe an.

Ich habe zum Edelstahlblech wie auch zu den Plastikboxen immer Luft, sodass ich zwar überall etwas Energie verliere aber auch kein Risiko eingehe.

Ich erreiche dabei auch wirklich die Temperaturen, die ich auch benötige um Ofenfische sowie Assel erfolgreich zu Züchten bzw. vermehren.


Schön zu sehen die Feuchtigkeit im Zuchtbehälter


wenn es aber zu viel des guten wird, habe ich eine Öffnung im Deckel,
die augenblicklich mit einem Schaumgummi verschlossen ist.


Ich teste nun mal wieder in drei Zuchtboxen


Die hohe Zuchtbox wird wie beschrieben mit zusätzlicher Wärme versorgt und deutlich mehr Substrat, die zwei kleinen Boxen nur so auf den Terrarien platziert zwischen all der Elektronik bei ca. 26°C.

Gefüttert wird überall gleich, mit vorgegarten Kartoffeln, Gemüse-Abfällen und meiner Futtermischung.
Zudem landen zerfallene Pilze aus den Terrarien auf der Oberfläche.


Angesetzt wurden die Zuchtbehälter zu gleichen Teilen aus einer Lieferung von 500-600 Asseln ich habe sicher nicht nachgezählt, aber vor lauter Asseln sah man fast kein Substrat.

Gleich nach einsetzen der Asseln verschwinden sie in der Substrat-Mischung, nur wenige halten sich wirklich an der Oberfläche auf.


Ich werde Die Zuchten nun Ruhen lassen um die Vermehrung unter den verschiedenen Bedingungen zu testen.


Nach dem Filmmaterial aus Übersee zu Urteilen müsste ich bald gut ernten können.


Zur Entnahme dient mir Korkeichenrinde unter deren Bast sich immer Asseln tummeln, wenn man sie nicht zu viel ärgert.



Hier bereits nach einigen Tagen gut zu sehen, der Nachwuchs ist da es tummeln auf der linken Seite auch kleinere Asseln herum ein gutes Zeichen.


ein kleines Video des neuen Ansatzes in einer Box B35xT25xH30cm
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Ein wichtiges Hauptfutter ist die Drosophila, eine Fruchtfliege, die zum guten Glück flugunfähig herausgezüchtet wurde. Leider verliert sich diese Eigenschaft nach ein paar Generationen wieder, wenn man nicht neue flugunfähige Fliegen einkreuzt. Ich selbst züchte nun wirklich erfolgreich nach Optimierung des Zuchtsubstrates :

Drosophila melanogaster golden groß angesetzt in 800ml  Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel
Drosophila melanogaster golden klein angesetzt in 800ml  Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel
Drosophila funebris groß angesetzt in 800ml  Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel
Drosophila Türkisch Glider angesetzt in 800ml Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel
Drosophila Ameise hell klein angesetzt in 500ml  Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel

Alle Ansätze werden mit möglichst vielen Fliegen gemacht um einer Milbenbildung vorzubeugen, über den Gazedeckel wird zusätlich ein Nylonstrumpf gezogen um Milben und einheimischen Drosos keine Zugangsmöglichkeit zu bieten. Indem ich Sanostol durch die Gaze drücke und danach den Strumpf darüber ziehe habe ich die Möglichkeit die Drosos als Futtermittel noch aufzuwerten, verhindere aber das andere Fliegen an das Sanostol und auch an die Drosophila kommen und sich eventuell noch eine einheimiche, flugfähige Art einkreuzt. Einmal die Woche werden die Drosos vor der Verfütterung zusätzlich mit Birkhahn BiPuVital E bestäubt.









Der Umwelt zu Liebe Plastikmüll vermeiden. Ich benutze auswaschbare Dosen mit Gaze letztendlich tragen wir alle zu solchen Bildern bei:


Auch wenn es ein undankbarer Job ist, das vertrocknete und verbrauchte Substrat incl. Holzwolle aus den Dosen zu drehen, die Dosen zu reinigen und desinfizieren; aber es muss wirklich nicht sein, dass ich wöchentlich 10 Plastikdosen zu diesem Haufen Müll hinzufüge.



Um zu verhindern, dass sich einheimische Drosos durch die Gaze einpaaren und die flugunfähigen Drosos zurück mutieren ziehe ich Nylon-Füsslinge über die Deckel. die Füsslinge können ebenfalls gewaschen werden.
Ihre elastizität kann man durch eine Nacht im gefrierschrank wieder in Schwung bringen.

Ja dieses Hobby bringt einen so manches mal in Erklärungsnot. 200 Nylonstrümpfe als Mann ist nicht gerade ein üblicher Einkauf












Nichts ist schlimmer als Milbenbefall in der Futtertierzucht,
es wäre gelogen, würde jemand behaupten er hätte keine Futtermilben in seinen Fliegendosen.
Eine Reduzierung auf ein Minimum ist  jedoch möglich.
Talcum ist das beste Hilfsmittel....
Die Drosos die für den Ansatz vorgesehen sind, über einem Trichter in ein Gefäß mit Deckel schütten.
Das Gefäß zuvor 2mm hoch mit Talcum füllen und die Seitenwände auch mit Talcum versehen.
Eigentlich so wie man auch mit den Vitaminpulver vorgeht.
Das Gefäß schütteln, damit die Tiere wirklich alle mit Talcum bestäubt sind.......


Die Drosos mit dem Talcum in einen Feinen Streuer umfüllen und auf den Balkon oder ein offenes Fenster gehen. Den Streuer so lange Kopf über schütteln bis kein Talcum mehr heraus rieselt.
Die darin befindlichen Drosos sind 99% milbenfrei und eine gute Grundlage für eine Ertragreiche Zucht.

Milbenbefall in den Springschwänzen, womöglich noch Raubmilben sind nur durch absammeln, mit Gemüsestücken zu dezimieren. Wenn ich sie in den Springschwanzzuchten hätte, gäbe es für mich nur eines. Die ganze Zucht verwerfen.


Unerwünschte Gäste: Raubmilben


Befall durch parasitäre Milben bei in menschlicher Obhut gehaltenen Amphibien nur nur wenige bekannt.
In Einzelfällen wurde bei Dendrobatiden in postmortalen Untersuchungen Milben auf der Haut, im Nares, der Eustachischen Röhre, den Lungen und der Kloake festgestellt.

Es sollte auf jeden fall darauf verzichtet werden Springschwanzdosen in Aufzuchtbehälter mit Jungfröschen zu stellen.

Zum einen Können sich Milben im Becken zu einer Plage- und zur Gefahr für die Amphibien entwickeln
Des Weiteren ist ein Überangebot an Springschwänzen, die eventuell noch auf den Tieren herumkrabbeln massiver Stress für die Kleinen
.
Und Wenn die Frösche im weichen, losen Zuchtsubstrat nach Springschwänzen jagen wird Dreck mit der Nahrung aufgenommen, was in den meisten Fällen zu Darmvorfällen führt.















Drosophilia hydei golden


Drosophilia hydei golden





drosophila melanogaster klein


drosophila melanogaster klein


drosophila melanogaster klein


drosophila melanogaster klein






Drosophilia hydei


Drosophilia hydei

Drosophilia hydei







Drosophilia turkishglider


Drosophilia turkishglider


Drosophilia turkishglider


Drosophilia turkishglider







Drosophilia Drosophila Melanogaster Ameise klein









Als Zuchtbrei für melanogaster verwende ich folgendes Rezept:
eine mittelgroße Tasse feine Haferflocken
fünf Messlöffel Kindermilchpulver
drei überreife Bananen
Birkhahn Pulver FB
eine große Tasse heißes Wasser mit einer Prise Methylhydroxybenzoat gegen Schimmelbildung
ein paar tropfen Sanostol Vitaminsaft
nachdem der Brei durchgezogen ist, lege ich ein Stück Zewa oder sonstige Küchenrolle auf den Brei, bringe die Holzwolle ein und streue auf die Oberfläche des Zuchtbreies ein bisschen Trockenhefe.


Als Zuchtbrei für Drosophilia turkish glider verwende ich folgendes Rezept:
eine mittelgroße Tasse Haferflochen unbedingt ungemahlen.
fünf Messlöffel Weizenkleie
Blütenpollen
Spirulina
1/2 Glas Apfelmus
Birkhahn Pulver FB
eine große Tasse heißes Wasser 
zwei Esslöffel Essig gegen Schimmelbildung
ein paar tropfen Sanostol Vitaminsaft
nachdem der Brei durchgezogen ist, lege ich ein Stück Zewa oder sonstige Küchenrolle auf den Brei, bringe die Holzwolle ein und streue auf die Oberfläche des Zuchtbreies ein bisschen Trockenhefe.



Als Zuchtbrei für Drosophilia Ameise verwende ich folgendes Rezept:
1/2Tasse Bio Apfelmark mit Mango
1 Esslöffel Fruchtzucker !!!
1/4 Pack Trockenhefe
5 Esslöffel Essig
mit Wasser aufgießen und vermischen

Die Flüssigkeit etwa 1cm hoch in den Zuchtbecher gießen
1/2 Esslöffel Grieß und Haferflocken dazu geben
1 Esslöffel Weizenkleie umrühren und fertig.

Ich habe festgestellt, dass bei den kleinen Fliegenarten ein groberes Substrat von Vorteil ist, Ein Luftiger Brei bringt eine gute Vermehrungsrate, während ein Verdichteter Brei kaum Maden oder Puppen zeigt. Auch hier lege ich ein Stück Zewa oder sonstige Küchenrolle auf den Brei, bringe die Holzwolle ein und streue auf die Oberfläche des Zuchtbreies ein bisschen Trockenhefe.


 
Mit der dunklen Drosophilia hydei habe ich eher schlechte Erfahrungen, obwohl die Zucht ertragreicher ist als bei allen hellen  und kleinen Drosos. Meine Frösche nehmen sie einfach nicht so gerne an, mangels Kontrast zum Bodengrund? zu dunkel? - auf jeden Fall, habe ich sie bei geöffnetem Becken, sei es bei der Bestrahlung mit der Vitalux oder bei der Reinigung der Becken, in der Wohnung herumhüpfen. Sehr zum Groll meiner Kinder. Das passiert mir bei hellen Futtertieren nicht, da bleibt nichts über. 

Als Zuchtbrei für Drosophilia Hydei verwende ich folgendes Rezept:
MultiFit Veggie Krokretten [
Hundefutter] gemahlen
Multi Sanostol
Apfelmus

mit Wasser zu einem flussigen Brei aufschlagen
Wenn man statt Wasser Essig nimmt, beugt man Schimmel und Milbenbildung vor!

1/3 Tüte Trockenhefe steigert die Produktivität.

 

 


Alternativ Zuchtbrei für Drosophilia Hydei :
1 Liter Apfelessig

2 Block Hefe
700 g Apfelmus
3 Beutel instant Kartoffelbrei
3 Esslöffel Haferflocken zur auflockerung des Breis

Die Zuchttemperatur sollte zwischen 25-28°C liegen, bei Temperaturen über 30°C sind die Fliegen unfruchtbar. Die maximale tägliche Eiproduktion der Fliegen liegt mit gut 100 Eiern pro Tag und Weibchen bei 28°C, die maximale Gesamteierproduktion findet bei 23°C statt. Bei dieser Temperatur legt ein Fliegenweibchen in seinem Leben rund 2400 Eier. Die geschlüpften Fliegen leben bei 10°C am längsten (ca. 210 Tage) während sie bei 20°C nur ca. 70 Tage und bei 25°C lediglich 50 Tage leben.

Die genannten Daten beziehen sich alle auf die Wildform von Drosophila melanogaster und lassen sich nicht genau auf die Zuchtformen übertragen. Die Größenordnung dürfte aber ähnlich sein, bis auf die Hydei Variante, die mag es kühler. Man sollte also die frischen Zuchtansätze bei Temperaturen von 25-28°C aufbewahren und die Behälter beim Schlupf der Fiegen kühler stellen, um die Lebensdauer zu erhöhen. Auch ein Nachfüttern kann dann nützlich sein.

Drosophila melanogaster Weibchen legen die Eier direkt auf das Nährmedium. Nach etwa 24 h schlüpfen die ersten Larven. Sie ernähren sich hauptsächlich von Mikroorganismen wie z.B. Hefen. Innerhalb der nächsten 10 Tage häuten sich die Larven dreimal und verpuppen sich dann. Nach 4 - 5 Tagen schlüpfen die Imagines (Vollinsekten), sie beginnen sofort zu kopulieren und legen bereits am dritten Lebenstag wieder Eier. Vom dritten bis zum sechsten Lebenstag werden die meisten Eier produziert. Einige Arten wie D. melanogaster können ihren ganzen Lebenszyklus im Dunkeln verbringen, andere wie D. subobscura kopulieren nur bei Licht. Da man in der Regel gar nicht weiß, welche Arten genau gepflegt werden, muss man eventuell etwas experimentieren.

Bei Überproduktion lagere ich die Drosophila bei niedrigen Temperaturen, so wird die Zucht verlangsamt und das Leben der adulten Fliegen verlängert.

Der Vermehrungzyklus der Drosophila hydei ist wesentlich länger, als der ihrer kleinen Vettern; dafür ist die Standzeit der Ansätze, wenn man ab und zu verdunstetes Wasser nachfüllt wesentlich länger.

Ich mag die goldene Form sehr gerne Sie sind etwas träger und durch die helle Farbe scheinbar besser zu erkennen, deshalb sind sie wirklich bis auf die letzte Fliege aufgegessen bevor das Licht ausgeht.

Was ich bei den dunklen und deutlich zappeligeren Kleinen Artgenossen nicht behaupten kann, so daß ich schlußfolgernd sagen, dass die hellen Formen von zögernden Fröschen doch besser angenommen werden als die Dunklen.

Die besten Vermehrungsergebnisse der Hydei lassen sich bei Temperaturen von 20 - 23 °C erreichen. Das ist gleichzeitig die ideale Temperatur für D. hydei, die anscheinend über 25 °C die Eiablage einstellt. Bei 24 - 26 °C ist die Entwicklung der anderen Arten am schnellsten aber dies hatte ich ja bereits erwähnt.

 

Sowohl die Fliegen als auch die Maden aller Drosophila Arten ernähren sich hauptsächlich von Hefezellen. Dabei ist es egal, ob die Hefe noch lebt oder ob die Zellen bereits tot sind. Ein Drosophilaforscher zeigte, daß man die Fruchtfliegen mit Trockenbierhefe, die man mit Wasser und Zucker aufschlämmt, züchten kann.

Die Zuchtsubstrate für Drosophila müssen also entweder schon Hefe enthalten oder wenigstens optimale Wachstumsbedingungen für Hefezellen bilden. Die Hefezellen werden dann von der Zuchtfliegen an ihren Füßen schon selber mitgebracht, so daß sie ihr Zuchtsubstrat selbst "animpfen".

Durch das Vorhandensein der Hefe ist auch klar, daß es keine völlig geruchlosen Zuchten geben kann. Man kann höchstens die Geruchsbelästigung durch die Wahl des richtigen Zuchtsubstrates in Grenzen halten. Ganz ohne Gestank geht es aber nie, besonders wenn die Zuchten zu alt werden und das Substrat anfängt zu gammeln.

Der Zuchterfolg scheitert oft an Schimmelpilzwachstum und an Milben. Das Schimmeln der Zuchtbreis kann man durch starkes Ansäuern verhindern oder durch Zugabe von pilzhemmenden Mitteln wie Nipagin, Sorbin- oder Propionsäure bzw. deren Salzen. Da man aber nicht weiß ob diese Mittel von den Fliegen und damit auch von den Fröschen aufgenommen werden, sollte man damit sehr sparsam umgehen oder sie besser ganz vermeiden. Ich habe gute Erfahrungen mit der Zugabe von

einer Prise Methylhydroxybenzoat oder ersetzen von Teilen Wasser durch Essig gemacht, welche Schimmel durch die Ansäuerung vorbeugt.

Milben bekämpfe ich bereits vor dem Ansetzen der Zucht durch eine Behandlung der Drosophila mit Talcum. Kurz bevor ich die Zucht ansetze werden die Fliegen mit Talcum bestäubt, das Talcum und die Milben durch aussieben wieder von den Drosophila entfernt. [das Verfahren gleicht ungefähr dem Bestäuben mit Vitaminpulver, nur das Talcum nicht haften bleibt.]


Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, daß das Anfüttern der Drosophila fast wichtiger ist, als das Vitamin-Pülverchen das ich jeden dritten Tag zur Bestäubung benutze.
Deshalb lege ich in die Droso-Dosen, die zur Verfütterung auserkoren wurden am Abend zuvor ein Stück Küchentuch. Dieses wurde mit einem Gemisch aus Omega3 Öl, Multi Sanostol, gemahlenen Blüenpollen aus dem Bio Markt und einer Prise Babymilchpulver bestrichen. Am Morgen sind die Drosophila vollgefressen, haben fette helle Bäuche voller Vitamine, Spurenelemente, und Nährstoffe.  Bereit zur Verfütterung!



Auch im Becken führe ich dieses System weiter. Ich schneide 4cm dicke Bananenscheiben, und lege diese in eine angerührte Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit besteht aus Multisanostol, Wasser, Rapsöl mit Omega3 und einem Tropfen Essig. Eine Glasschale in der Größe eines Teelichtes dient als Behälter. Die Fliegen sammeln sich automatisch an dieser Futterstelle und laben sich am Vitaminreichen Mahl. Und die Frösche schlagen zu.





Krullfliegen auch Terfly genannt,
werden von vielen Terrarientieren als Leckerbissen sehr geschätzt.

 

 

Mit Einzug meiner Dendropsophus ebriccatus (Hyla ebraccata) haben sie sich aber als Muß auf der Speisekarte Entwickelt, da man diese mit Drosophila alleine nicht zufriedenstellen kann.
Eine Zucht erübrigt sich für mich, der Bedarf kann mit dem Kauf von wöchentlicheiner Dose gedeckt werden.


 

 


Erbsenblattläuse (Acyrthosiphon pisum)

in 1000ml Bechern auf der Fensterbank nur Zeitweise angesetzt, eine Zucht am laufen zu halten ist sehr aufwendig und meist instabil, nicht allein wegen der Erbsen die nicht rechtzeitig austreiben, und deshalb halte ich sie auch nur bis eine Zucht zusammen bricht. Nach Besuch der nächsten Börse, mache dann aus gekauften Dosen wieder einen neuen Ansatz. Habe es auch schon in 20l Plastikdosen probiert, von oben beleuchtet, das Ergebnis im Vergleich zum Aufwand war nicht zufriedenstellend.

Übung und Disziplin hat nun dazu geführt, diese Wertvolle Futteralternative nun doch dauerhaft ertragreich zu züchten.

Die getrockneten ungeschälten Erbsen die ich im Biomarkt kaufe, werden über Nacht in reichlich Wasser eingeweicht. Das Gefäss sollte nicht zu klein gewählt werden, denn die Erbsen nehmen sehr viel Wasser auf und somit an Volumen zu.

Als Zuchtsubstrat nehme ich ein Cocobrick,
ein Block Kokoshumus der in 3-4l Wasser gelöst werden muß.

Auf den Kokoshumus werden die gewässerten grünen Erbsen flächig ausgelegt. Bitte zuvor mit kaltem Wasser gut waschen um Schimmel vorzubeugen. Die Erbsen gut verteilen, liegen mehrere Schichten übereinander schimmeln die verdeckten Erbsen.

Nach einem Tag im abgedeckten Behälter treiben die Erbsen bereits aus. Diese weissen Triebe sind nicht die eigentlichen Pflanzen sondern erst die Wurzeln, die sich in den nächsten Tagen in Richtung Kokushumus orientieren werden.




bei guter Beleuchtung zeigen sich nach drei bis vier Tagen die grünen Pflanzentriebe,
die Animpfung der Pflanzen mit Blattläusen,
kann aber erst ab einer Höhe von zwei bis drei cm erfolgen.

Gibt man die Blattläuse auf zu kleine Pflanzentriebe geht der Trieb ein.
Die Zucht bricht zusammen.

Ist die Beleuchtung zu gering oder zu kurz,
bricht die Zucht ebenfalls zusammen.




Bei dieser Höhe impfe ich mit vorhandenen Blattläusen an.





Bei dieser Höhe der Pflanzen muß bereits ein neuer Zuchtbehälter bereitstehen.
Drei Tage später fällt ein Teil der Pflanzen bereits zusammen.
Das Zeitmanagement ist bei dieser Futtertierzucht ein wichtiges Kriterium.
Hat man eine gute Qualität an rohen getrockneten Erbsen
und sein Rhytmus für die Neuansätze gefunden,
ist dies ein unproblematisches, gesundes Futtertier.

Ich habe ständig sechs 1000ml Dosen mit ausgewachsenen Pflanzen, das bedeutet verfütterbare Erbsenblattläusen vorrätig. Zudem auch sechs 1000ml Dosen mit Pflanzen bereit zur Animpfung mit Erbsenblattläusen.

Bei dieser Menge an Dosen, reicht es bei mir, nur einmal die Woche eine neue Charge an Erbsen anzusetzen.

Für das nötige Klima sorgen Plastikdosen, als Mini-Gewächshäuser die mir zu besseren Zuchterfolgen verholfen haben. Jede Dose enthält zwei 1000ml Dosen, die zum Verfüttern leicht entnommen werden können.


Der Aufwand einer Erbenlaus-Zucht steht in keinem Verhältnis zum Ertrag, auch der süße Geruch der Erbsen ist nur bedingt zu ertragen, deshalb lasse ich in den wärmeren Monaten die komplette Zucht auslaufen und verfüttere lieber Blattläuse aus der Natur.












Blattläuse aus der Natur ein fantastisches Futter, leicht zu ernten, von allen Arten gerne angenommen. Wichtig ist, das die befallenen Pflanzen nicht mit Insektiziden behandelt wurden. Aber man sollte hier auch botanisch versiert sein, damit man zwischen giftigen und ungiftigen Wirtspflanzen unterscheiden kann. Denn die aufgenommenen Pflanzengifte bestimmter Blattläuse können auch für unsere Pfleglinge schädlich sein. In der Regel sind die grünen Blattläuse, die unbelastete Rosengewächse befallen, ein sehr gutes Futter.










Achtung! bei Blattläusen von Holundersträuchen, sowohl in den Blättern, der Rinde, unreifen Beeren und in den Samen reifer Beeren ist das cyanogene Glycosid Sambunigrin enthalten. Über die Giftigkeit beim Menschen gibt es unterschiedliche Angaben. Sie reichen von ungiftig bis „zu vermeiden“ . Bei Kindern und sensiblen Personen führt der Verzehr zu Symptomen von Erbrechen und leichten Krämpfen bis hin zu starkem Durchfall oder Magenbeschwerden. Bei Schweinen, Hunden, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern kommt es zu Erbrechen, Durchfall und Atembeschwerden. Vögel zeigen bei Aufnahme unreifer Beeren und anderer Pflanzenteile Verdauungsstörungen und Erbrechen, bei ihnen kann die Aufnahme großer Mengen sogar zum Tod führen.

Ich habe selbst gesehen wie aus Azureus, die zuvor fast himmelblau waren fast schwarze Tiere wurden. Der Verzehr der Blattläuse führte nicht zum Tod der Azureus aber sie verhielten sich eine ganze Zeit lang anders und waren lange sehr dunkel.
Ich glaube also dass die Menge Gift, die die Blattläuse einlagern nicht ausreicht um einen gesunden und gut genährten Frosch wirklich zu töten, dennoch könnte es bei einem schwachen Tier gefährlich werden.

Ich habe die besagten Tiere ein halbes Jahr später wieder gesehen und sie erfreuten sich bester Gesundheit und leuchteten wieder in altem glanz.
Holunderblattläuse kommen in dieser Anlage aber keine mehr auf den Speiseplan.



Ofenfische vermehre ich in 10l Plastikboxen auf dem Lichtkasten.
Sehr einfach zu halten, als Beifutter gerne angenomen.
Ich verfüttere nur die Kleinsttiere, die ich leicht aus der Zucht entnehmen kann.
Ein Filterschwamm der zwischen den Eierkartons liegt wird als Versteck genutzt,
diesen klopfe ich in einem 1000ml Becher aus und bestäube sie mit Vitaminpulver.
Ein Dippschälchen aus Glas wird mit Ofenfischen befüllt und in das Terrarium gestellt, die Ofenfische sind nicht in der Lage den Glasrand empor zu klettern, sind somit eine leichte Beute für die Frösche.
Die großen Ofenfische sind ideal für z.B. Terribilis, die doch gerne mal größere Beutetiere verschlingen.












14.05.2018 UPDATE - Die Box wurde größer.


Da kein warmer Lichtkasten mehr zur Verfügung steht
weil die Wärmeabstrahlung der LED-Leisten zu gering ist, musste eine 6W Heizmatte her.



Statt Eierbecher nehme ich nun Wellpappe und rolle sie.


Zur Eiablage dient Baumwollwatte


Das Glas mit Wasser habe ich der größeren Box angepasst.

 

Achtung!!!!

Der Wasser-Behälter muss unbedingt mit einem Nylonstrumpf abgedeckt sein.

Ofenfische sind gute Kletterer aber überhaupt keine schwimmer, würden
bei einem offenen Gefäß ertrinken!

Ofenfische brauchen nur Verdunstungsfeuchte sonst nichts,
sie Trinken nicht, sondern nehmen Flüssigkeit [Feuchtigkeit] wie Asseln über ihren Korper, bzw. ihre Haut auf!

Der Deckel der Zuchtbox darf nicht vollständig geschlossen sein, bei zu hoher Feuchtigkeit im Behälter oder gar beschlagenen Seitenwänden bricht die Zucht zusammen.

Die Entlüftung darf aber auch nicht zu groß sein, eine Gaze als Abdeckung lässt die Ofenfische dehydrieren, weil keine Feuchtigkeit im Zuchtbehälter herrscht !!!!!!!!!


Hier muss man das Verhältnis zwischen größe der Box und der größe des Spaltes zur Entlüftung herausfinden, bei mir würde die Stärke eines Zahnstochers ausreichen um die benötigte Feuchtigkeit zu halten, ein Beschlagen der Seitenwände aber zu verhindern.



bei mir dient dazu ein Tür-Keil aus transparenten Gummi, der erwähnte Zahnstocher kam mir immer abhanden, deshalb der Keil, der ist auch für mich Blindfuchs groß genug.




Ganz wichtig, die Box sollte nie komplett auf der Heizmatte aufliegen, sie sollte einseitig unterlegt sein, damit der Wasserbehälter nicht direkt auf der Heizmatte liegt. Hinten schräg nach oben verkaufend ist genug Abstand zur Heizmatte so bekommen die Tiere ihre Wärme aber das Wasser Verdunstet nicht zu schnell.

In meinem Video am Schluß sieht man, dass dies der einzig richtige Weg ist eine beständige Zucht zu halten. Wie in so vielen Dingen profitiere ich von den Erfahrungen von Leuten, die dieses Hobby sei über 40 Jahren erfolgreich betreiben. Aufgrund der Einfachheit dieser Zucht konnte ich hier auch nicht viel herauskitzeln, es ist wie es ist. Ausreichend Verdunstungsfeuchte und Wärme dann klappt das. Nicht mal das Fischfutter ist zwingend nötig, denn notfalls tut es das Interieur und es wird der Zellstoff verwertet. Die Vermehrung lässt dann aber nach.



gefüttert wird mit Fischfutter in Flockenform,
reicht dieses Nahrungsangebot nicht wird der Karton [Zellstoff]vernichtet



Eigentlich die leichteste Futtertier-Zucht von Allen.
Wärme, Fischfutter und ein Schälchen mit Wasser.
Definitiv ein Selbstläufer



Durch die Watte, sind die Eier und kleinen Ofenfische saved, und man kann getrost aus den Papprollen verfütten, ohne Angst zu haben die Zucht bricht zusammen



Man sieht schon, ordentlich Tiere vorhanden












Ein sehr gutes Futter, welches gerne angenommen wird, das gute ist, die Tiere haben eine große Fläche die sich gut mit Vitaminpräpaten einpulvern lässt.

Video der Zucht


Video der Ofenfischzucht von Youtube froschmichl einfach auf das Logo klicken





Kleine Wachsmottenlarven auf dem Lichtkasten in Einmachgläsern angesetzt. Verschlossen sind die Einmachgläser mit Deckeln aus Edelstahlgaze.

Ein Beifutter, nur einmal im Monat, dosiert gefüttert. Meine Phyllobates und Tinctorius fressen sie mir aus der Hand oder von der Pinzette.




Ein Wichtiges Futter auch oder gerade für unterdrückte abgemagerte Tiere in einer heranwachsenden Gruppe von Jungtieren. Trennt das Tier von der Gruppe, setzt es in Quarantäne und päppelt es mit Wachsmottenlarven wieder auf.

ACHTUNG!!!! wirklich nur zum aufpäppeln und als Leckeli zwischendurch gedacht.
Wachsmottenlarven führen zur Verfettung gesunder Tiere!

Geschlüpfte, fertig entwickelte Wachsmotten werden gerne von Laubfröschen wie meinen ebraccata gejagt und vertilgt, aber vorsicht, es sind Schädlinge für unsere Bienenstöcke, es sollten keine Motten in unsere Natur gelangen.




Stahlgaze im Blechdeckel,
Stoff oder Papiertücher würden aufgefressen werden.


Erste Larven im Neuansatz


gegen Milbenbefall über der Stahlgaze ein Nylonstrumpf. 
Um die Wärme auch nachts, ohne die Erwärmung durch Beleuchtung zu halten schwarze Stoffstulpen.




Ein befallener Bienenstock! Definitiv ein Schädling,
zwar ein heimischer, aber für einheimische Bienen und Bienenstöcke eine Wirkliche GEFAHR!!
Die Zucht der Wachsmotte sollte deshalb wirklich sicher sein und auch nach dem Vefüttern sollte sichergestellt werden dass kein Tier aus dem Terrarium in die Natur entkommt.

Unsere Bienen gehören ohnehin zu den bedrohten Insekten Also passt bitte auf!






Die Goldfliege (Lucilia sericata) ist eine Fliege aus der Familie der Schmeißfliegen (Calliphoridae).

Man will sie eigentlich im Haushalt vermeiden, doch bei der Zucht von Laub- und Glasfröschen kommt man wohl um dieses Futtertier nicht herum.

Die Pinky Made eignet sich im Larvenstadium als Futter für kleine Bartagamen, Chamäleons und andere kleine Echsen. Auch als Angelköder und Axolotlfutter sind die Maden hervorragend geeignet.

Die optimale Lagertemperatur der Maden liegt bei ca. 1°C. Bei Zimmertemperatur aufbewahrt verpuppen sich die Larven innerhalb kürzester Zeit (je nach Tempertarur ca. 2-4Tage)


Die geschlüpften Goldfliegen sind ein sehr abwechslungsreiches Futter für Mantiden, Chamäleons oder auch Frösche. Durch die schnellen Flugbewegungen der Fliegen wird der Jagdtrieb Ihrer Tiere erheblich angeregt. Eine Krullfliege auch Terfly genannt
hingegen ist aufgrund ihrer langsamen Bewegungen eher uninteressant.

Ein sehr interessantes Futter für große Phyllobaten, Laubfrösche und Glasfrösche.

ACHTUNG!!!!!
Allerdings sollten wirklich nur die Goldfliegen verfüttert werden, eine Pinkimade kann sich aufgrund seiner Fresswerkzeuge aus dem inneren des Körpers eines Frosches herausfressen.

Der Reptilienhandel hält auch kleine Verpackungseinheiten für den "Froschler" bereit, dies erleichterte auch mir die Entscheidung dieses Futtertier ab und an als Abwechslung anzubieten. Dendrobaten wie Tinctorius versuchen erst gar nicht diese Fliege zu fangen.






Gerade im Hype um Oophaga Pumilio, Oophaga Histrionica und Co. kamen plötzlich Futtertiere ins Gespräch, da stellten sich bei mir die Nackenhaare.

für juvenile Pumilios waren zum Beispiel Bücherläuse
(Gattung Liposcelis) der Ordnung der Staubläuse (Psocodea oder Psocoptera) als Kleinstfutter im Gespräch.
Ehrlich jetzt !! Ich weiß ja, dass bei vielen gar keine Bücher im Haushalt vorhanden sind, weil das world wide web ja alles so viel einfacher macht. Aber muss man sich wirklich alles Ungezeifer, gar Schädlinge ins Haus holen?
Und stellt Euch einfach mal vor was alles in euren Lebensmittelschränken
in Pappe oder Papier gepackt ist.

Kleinstschaben aus Afrika, Lebensmittelmilben, Kleinst-Käfer alles Mögliche wurde hier angeboten. Es muss jeder selbst wissen, was er unter abwechslungsreicher Ernährung versteht und dafür tun würde. Doch Lebensmittelschädlinge oder in unserer Flora und Fauna überlebensfähige Insekten einzuführen ist eine Hausnummer für sich.
[Verfälschung der Flora und Fauna ist sogar strafbar]


Ebenso verhält es sich mit dem entnehmen von Insekten aus der Natur

"wir machen uns hier im gewissen Sinne schon strafbar"


Wiesenplankton frisch gekäschert, leider nur Saisonbedingt verfügbar. Tolles Futter, enthält Vitamine die wir sonst nur mit keinem Pülverchen zuführen können. Alle Frösche sind fleißig am jagen und auch danach noch unheimlich aktiv. Der Nachteil, es kommen auch Insekten ins Becken, die von den Fröschen nicht vertilgt werden, und sich mangels Futterkonkurrenz rasant vermehren. (Spinnen, Ameisen Käfer ....usw.)



Die ideale Wiese zum Käschern, Wildblumen halbhoch gewachsen.
Hier käschert man im unteren Bereich und hat fette Beute.

 
Es ist eine schwierige Entscheidung, seinen Tieren eine Vitaminbombe zu liefern oder die Insekten in der Natur zu belassen, wo sie wichtige Arbeiten verrichten.
 
Einfach mal um zu selektieren was letztendlich nach dem Keschern an verwertbarer Nahrung verbleibt.
Diese Insekten sind alle tot und vertrocknet, im Gewusel lebenden Wiesenplanktons ist ein solches Selektieren fast unmöglich. So kann doch der ein oder andere Gast ins Terrarium einziehen, welcher An Pflanzen wie Tieren schaden anrichten kann.

Ich habe hier schon herausgeschnitten, was für unsere Tiere nicht verwertbar ist.

Ein Spiel mit dem Feuer, zum einen weil man bei der Entnahme von Insekten aus der Natur der Flora und Fauna schadet, um unseren Dendrobaten was gesundes und gehaltvolles zu gönnen und zum Anderen, weil wir auch Schädlinge die dauerhafte Schäden verursachen können in unser künstliches Biotop einbringen,