Kleine Regenwald-Biotope

Tümpeln [Lebend Quappenfutter]









Ein sehr gesundes und wertiges Futter für unsere Quappen
sind lebende Mückenlarven und Wasserflöhe
aus der Natur.


Schwarze Mückenlarven sind für unsere Quappen
die beste Wahl.

Sie enthalten die meisten Vitamine und Eiweiße.
Schwarze Mückenlarven sind jedoch nur Saisonal zu bekommen.

Im Sommer können wir sie zum Beispiel aus Regentonnen abfischen.

Wir finden sie auch
in kleinen leicht durchströmten Tümpeln.

Auch an ruhigen Ausläufern kleiner Bäche oder Flüssen,
kann man Schwarze Mückenlarven
in großer Population vorfinden.


SCHWARZE MÜCKENLARVE [macro]
Die Larven von Stechmücken, Culicidae, kennen wir als „Schwarze Mückenlarven“.


schwarze Mückenlarve und Wasserflöhe im Eimer
Wenn ich Mückenlarven Keschere und im gleichen Gewässer Wasseflöhe finde, habe ich den besten Indikator für gute Wasserqualität.
Wasserflöhe sind sehr empfindlich was die Wasserqualität betrifft.



WASSERFLÖHE

Es gibt verschiedene Gattungen von Wasserflöhen.
Bei uns in der Natur ist der am weitesten verbreitete Wasserfloh sicherlich Daphnia pulex, der Gemeine Wasserfloh, dicht gefolgt von Daphnia magna, dem Großen Wasserfloh.

Daneben gibt es aber in Europa allein noch ungefähr 90 weitere Arten. Wasserflöhe findet man in der Natur oft scharenweise in stehenden Gewässern, vorwiegend im Frühjahr und im Sommer. Dabei bevorzugen Daphnien offenbar weitgehend pflanzenlose Gewässer.

Daphnien reagieren ausgesprochen empfindlich auf Giftstoffe im Wasser,
sie gelten daher als Zeigertiere für eine gute Wasserqualität.



Hier kenne ich ein Biotop mit Populationen kleiner Wasserflöhe,
die ideal für Quappen kleinerer Arten sind.


Schwarzwassertümpel


Quappenfutter satt



Was übrig bleibt, kann man mit ein wenig Geschick gut hältern.
^ auf das Bild klicken für ein kurzes Video. ^



im feinsten Artemiasieb gewaschene kleine Wasserflöhe,
und Microorganismen.
Ideales Futter für Quappen kleinerer Arten
wie zum Beispiel Ranitomeya.
Ein klick auf das Bild für einen kurzen Film




Ranitomeya mit kleinen Wasserflöhen
auf das Bild klicken für einen kleinen Film

 

 


große Wasserflöhe



manchmal landet dabei auch ein unerwarteter Gast im Kescher,
diesen entlässt man dann wieder in sein Habitat.



aber auch brauchbare Beifänge sind möglich

– Daphnien (Wasserflöhe)

– Cyclops (Hüpferlinge)

– Eintagsfliegenlarven

– Wasserasseln

– Köcherfliegenlarven

– Wassermilben

– Muschelkrebse

– Rückenschwimmer

– Furchenschwimmerlarve

– Rattenschwanzlarve

Bei Durchschreiten des Unterholzes findet man natürlich auch
kleinere Wasseransammlungen oder übergroße Pfützen.

Hier in stehenden Gewässern und Brackwasser ist eine eine andere Mückenlarve beheimatet.

Die rote Mückenlarve (Larven der Zuckmücken).


ROTE MÜCKENLARVE




Ein von Fischen und Quappen sehr geschätztes Lebendfutter.

Die Eier werden in der Regel ins Wasser gelegt, nach etwa sieben Tagen schlüpfen die wurmartigen Larven. Sie sind rötlich gefärbt, da ihr Körper den sauerstoffaffinen Hämoglobin enthält, das die Atmung auch in schlammigen, sauerstoffarmen Gewässern möglich macht. Die Larven erreichen die Größe von 10 bis 15 Millimetern und sind mit Stummelfüssen sowie Nachschiebern (eine Art Schwimmbeinen) ausgestattet. Die Larven bauen aus Kalkkörnern mithilfe ihrer Speicheldrüsen röhrenförmige, nach beiden Seiten offene Köcher, die im Bodengrund verankert sind. Einige Arten leben schwimmend und tragen den Köcher mit sich. Die Roten Mückenlarven ernähren sich vorwiegend von Detritus, [Schwebe- und Sinkstoff in den Gewässern, dessen Hauptanteil abgestorbene Mikroorganismen bilden] den sie mit ihren Mundwerkzeugen zermalmen.

Immer wieder heiß diskutiert rote Mückenlarven seien für Quappen ungesund, sogar giftig.

Es wird außerdem berichtet, dass die Larven der Tanzmücken Umweltgifte speichern und insofern nur mit Vorsicht zu verfüttern seien.

Letztendlich hängt die Qualität der Roten Mückenlarven als Futter vom Fangort ab.

Ich habe meine Fundorte in unberührter Natur, ohne unmittelbare Industrie und Landwirtschaft, welche das Wasser belasten könnten.

Ein wichtiges Indiz, dass ich im richtigen Tümpel keschere sind Wasserflöhe.

Es gibt wohl kein Wasserbewohner, der empfindlicher auf Wasser-Verunreinigung reagiert als der Wasserfloh.

Zudem werden alle Futtertiere vor der Verabreichung mehrfach in Artemia-Sieben gewaschen.




Dieses mehrfache Wässern halte ich ohnehin für unumgänglich um die Wasserqualität im Quappenbehälter nicht negativ zu verändern.




Wenn man die Augen aufhält, findet man abseits der Tümpel in unberührter geschützter Natur auch andere Gäste.
Hier wird weder gekeschert noch getümpelt.


zu viele Hungrige Mäuler das ist Ehrensache


Zudem sind dicht besiedelte Amphibien- und Fischgewässer Tabu,
Die Gefahr Krankheiten einzuschleppen ist hoch!.



 
 

Ringelnatter im Wasser

Ringelnatter im Wasser


Adulte Ringelnatter



Molch


Laubfrösche


Molche in humminreichen Schwarzwasser


Wasserläufer


Langschläfer


Smaragdeidechse


Smaragdeidechse


Eine wunderschöne junge Ringelnatter


Aber auch nützliche Hilfsmittel wie Erlenzapfen



Schön was unsere Natur für uns bereithält.

Und wieviel Geld sie uns doch sparen kann,
wenn wir nur einmal die Komfortzone Couch verlassen,
Laptop und Handy beiseite legen.


Gesundes, vitaminreiches Futter, Erlenzapfen
und ERHOLUNG inclusive.

Beobachten, genießen und durchatmen.



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ich habe zwar keine web Smileys die ihr klicken könntet,
aber ich wäre Euch dankbar für ein Feedback.

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Nur durch engen Kontakt mit Gleichgesinnten, Gesprächen auf Börsen und Treffen auch durch viele lange Telefonate mit mittlerweile ganz engen Freunden in ganz Deutschland, Schweiz und Österreich konnte diese Homepage so umfangreich werden.

 Ich kann von meiner Warte aus nicht beurteilen welchen Informationsstand
der einzelne Besucher meiner Seite hat.

Nur durch das Äußern von Wünschen Eurerseits welche Thematik ich noch abhandeln soll, oder auf welches Thema ich noch tiefer eingehen müsste kann ich diese Page optimieren.

Eines vorweg, das Thema Krankheiten von Amphibien werde ich nicht aufnehmen, dieses habe ich verlinkt auf zwei tolle Pages meiner Froschkollegen, mehr braucht's im world wide Web nicht.

Eine Selbstdiagnose oder Medikation wäre ohnehin grob fahrlässig.

Hier sollte man immer einen Veterinär konsultieren.




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