Kleine Regenwald-Biotope

Bauphase 10 Terrarium




 

Nachdem ich mich ausgiebig der Konstruktion
des Unterbaus gewidmet habe
und sämtliche Vorbereitungen abgeschlossen sind.
Ist es Zeit das Objekt der Begierde zu holen.




Transport gut überstanden
meine Helfer haben nur wenige Treppen überwinden müssen, dort stand der rollbare Unterbau parat.
von dort ab in den Aufzug und in die Wohnung gerollt.

Erst mal mitten im Froschraum platziert.

WOW, erst mal tief durchatmen!


Wegen 2fachen Bandscheibenvorfalles und Blockade des ISG Gelenkes lief bei mir nur der Angstschweiß.


Körperlich war ich bei dieser Aktion nicht gefordert.

 
Ich finde gerade richtig Gefallen an diesem luftigen,
freistehenden Terrarium.
Wie sie vielfach als Säulen im Raum stehen.

 

Hat mich bereits bei meinen Freunden
in Asien und Österreich begeistert.




Das gedrängte, in einen Schrank oder Rack gedrückte hat mir nie gefallen,
doch haben mich die schlecht isolierten Außenwände,
wie auch die Tatsache dass in diesem Haus weder Böden noch Wände
rechtwinklig zueinander, noch ins Wasser gesetzt wurden,
zu dieser Maßnahme gezwungen.

Die Spaltmaße zwischen den Terrarien schwankten von unten 4mm auf oben 3,5cm
ein Anblick welchen ich nicht ertragen konnte.


Nun will ich mich mal überraschen lassen ob Styropor
an der Rückwand ausreichende Isolierung bietet.
Sonst käme Plan [B] zum Einsatz.

Plan B die Version mit dem Aufbau wäre immer noch möglich,
deshalb steht das Terrarium nicht auf den Seitenwänden auf!
So können diese notfalls mittels Holzdübel und Exzenterbolzen
für Bohrloch-Ø5mm und Exzenterverbindern
mit dem notwendigen Aufsatz stumpf verbunden werden.

Man sieht also auch hier habe ich weiter gedacht,
obwohl gleich einige vorschnell meine Vorgehensweise kritisierten.





Im Falle eines Umzuges wird sich ebenfalls eine Lösung finden
um die Becken gegen Umwelteinflüsse und Beschädigungen zu schützen.

  Doch in diesem Augenblick kann ich mir gar nicht vorstellen,
das Terrarium wieder fest zu umbauen
und mir wieder alle Zugänge zur Technik zu verbauen.




Das Objekt der Begierde ist endlich da,
die Vorbereitungen sind im vollen Gange.




Nun ja, es fehlt mir eigentlich an der
ultimativen Schlüssel-Wurzel
auf die das gesammte Terassensystem aufgebaut wird.


Ein paar kleine Wurzeln für epiphytische Orchideen
haben sich bereits gefunden.



 Zu allererst verfuge ich Sicherheits-Fanatiker erst mal den Wasserteil nach.
Silikon geht mit Silikon leider keine Verbindung ein.

Aquarium Münster hat zum Beispiel den Kleber Orca, 450 g, schwarz, für Aquaristik
dieser kann selbst unter Wasser angewandt werden.
JBL hat die Produkte AquaSil und JBL Pro Haru,
Juwel eine Hybrid-Dichtungsmasse Namens Conexo.

Ich schwöre auf Innotec adheseal Teichfolienkleber 290ml schwarz
Ein Material, welches Freunde sogar im voll besetzten Meerwasserbecken
unter Wasser für Reparaturarbeiten verwendet haben.



Meine Fugen sind 2,5 cm breit, damit sie die alte Silikonfuge vollständig überdecken
daher sehen die Kanten selbst nach Glattstich mit dem Finger auch nicht ganz so hübsch aus.





 

 

Bodenaufbau wie in guten alten Zeiten,
doppelter Boden, schnell abtrocknend, trotz Wasserlauf.
  Aus Gewichtsgründen Loch-Sichtschutz aus Kunstoff
statt der früher verwendeten V2A Lochbleche.


Eine Filtermedienauflage [Filtermedienträger 68 x 40 cm]
sorgt für eine stabile Auflage
sowohl für die Wurzeln als auch anderes Interieur.
Die Lochplatte aus wetterbeständigem Kunstoff sorgt
für ungehinderten Ablauf des Wassers.
Zudem bietet sie eine optimale Oberfläche für Pinienrinde mittlerer Größe.


Ein leichtes und gut zu verarbeitendes Material

 


Und da sind sie wieder die schlaflosen Nächte

Körper: „Schlafen?"
Gehirn:„Schlafen!"
Körper: „Nacht!"
Gehirn: „Nacht!" 
Körper: „ZzZzZzZzZz!"
Gehirn:„hey, lass uns mal nach Wurzeln schauen"
"Hey man, überleg mal, die kannst dann schön in die Rückwand ......."
Körper: „Naaaaaaaacht!"
Gehirn:„oder vielleicht können wir auch......."
Körper an Hirn: „Maaaaaaaaaan ich bin müde!"
halt's Maul !"



Ohne Notizblock und Stift, geht es derzeit nicht ins Bett,
dazu rauben mir zu viele Gedanken den Schlaf.

Notierte Gedanken verhelfen mir tatsächlich schneller abzuschalten.



Bevor es hier losgehen kann, muss erst mal neue Beleuchtung her,
meine Ritos/Bari laufen jetzt seit 2016 jeden Tag zwischen 11 und 13 Stunden,
π mal Daumen sind dies ca. 18720 Betriebsstunden.
Wirklich Zeit verdient in den Ruhestand zu gehen.
Es gab in vier Jahren nicht einen Ausfall zu verzeichnen,
doch die Leistung der LED´s lässt nach.

Nun habe ich die letzten drei Jahre einige Anlagen gesichtet,
viele Skylight LED und ihre Ausleuchtung im Vergleich zu meinen billig Ritos gesehen.

Nein, egal welche Skylight es war einfach keine Alternative.
Kosten/Nutzen Faktor im Vergleich eher nachteilig.
Gerade bei 120cm Höhe kommen die Skylight an ihre Grenzen.

Die Skylight OPTI V 25° würde zwar die 120cm bewältigen
Doch ist sie eher durch die spezielle Linse ein Spot
und leuchtet daher für mich nicht ausreichend aus!






Dann war ich bei meinem Freund Jürgen Eckert
bei Tropen & Exoten in Freiburg
bei dem ich auch mein Terrarium bestellt hatte
und sah die Arcadia Jungle Down.

Gegen diese Lampe war die Skylight Pro
definitiv eine 'Taschen-Funzel.'

Doch ist es ein nochmal ein Unterschied
ob ich 80cm Höhe wie es hier in der Ausstellung präsentiert war,
oder 120cm Höhe ausleuchten muss.

Also musste ich mich von der Leistung anhand
meines im Lager befindlichen Beckens überzeugen.

Äääääääähm





ein kleiner Vergleich:


Resümeé

Bei der Verwendung der  
waren 7 Leisten und 7 Netzstecker von Nöten.

Gesamtleistung: 70W 6300 Lumen

Anschluss mittels Lüsterklemmen nicht Spritzwasserfest

Hitzeentwicklung gering 25-30°C

Bei der Verwendung der Arcadia
nur ein einziger Netzstecker für 2 Leisten.

Gesamtleistung: 68W 11174 Lumen !!!
Anschluss mittels Netzkabel Eurostecker IP20

Hitzeentwicklung am Gehäuse sehr hoch ca. 70°C







Ein kompaktes Gehäuse zeichnet diese Lichtleiste aus

Die Arcadia Reptile JungleDawn-LED-Leiste ist schlank und leistungsstark. Sie liefert die Energie, die zum Wachsen von Pflanzen erforderlich ist und bewirkt ein aktives Sonnen bei ariden Arten, indem das sichtbare Licht in Terrarien und Vivarien erhöht wird. Dieses clevere System verwendet die neuesten 'Full-Spectrum High Output'-LED-Dioden, um bis zu 141 Lumen pro Watt zu projizieren. Platzieren Sie sie auf einer Mesh-Abdeckung oder passen Sie sie in ein Gehäuse ein. Die JungleDawn-LED-Leiste sorgt für hochwertiges, energiereiches Licht.Unter Verwendung einer speziell entwickelten Mischung aus Vollspektrum-LEDs mit hoher Leistung haben wir einen LED-Balken geschaffen, der eine große Lichtmenge mit einem sehr hohen PAR-Wert projizieren kann. JungleDawn-LED-Leiste projiziert ein Vollspektrum von Licht, das sichtbares natürliches Sonnenlicht (6200 Kelvin) nachahmt, entlang der 'Photosynthetic Active Response Curve', jedoch ohne die Verwendung von PAR, das die getrennten roten und blauen Dioden begrenzt. Als solches hat die JungleDawn-Pro-Armatur einen hohen PAR, einen hohen PUR-Anteil, einen hohen CRI und keinen unnatürlichen „Purpurfarbton“.Arcadia JungleDawn-LED Bar kann einfach zu einer Kette von bis zu 10 Einheiten verbunden werden. Es kann auch mit Arcadia Reptile 'ProT5' UV-B-Systemen verbunden werden, wodurch die Anzahl der pro Gehäuse erforderlichen Steckdosen verringert wird. Jede Einheit wird mit einem Netzkabel mit integriertem Schalter und einem Montagesatz geliefert, mit dem Sie diese Leiste in einem Vivarium und mit einem Verbindungskabel befestigen können. Die JungleDawn-LED-Leiste kann mit allen Standard-Mesh-Terrarien mit einer Breite von 30 cm, 45 cm, 60 cm und 90 cm verwendet werden. Die JungleDawn-LED-Leiste von Arcadia Reptile verwendet eine 'Triple Track'-LED-Konfiguration mit einem hohen Grad an eingebautem internen Schutz. Die JungleDawn-LED Bar projiziert eine sehr breite, gleichmäßige und nutzbare Flut von energiereicher Beleuchtung, wodurch die mit Punktquellen-LED-Lampen verbundenen Risiken beseitigt werden. Dieses LED-System erhöht sowohl das sichtbare Licht als auch die Energie, die Pflanzen zum Wachsen benötigen. Die JungleDawn-LED-Leiste erzeugt eine große Lichtmenge, wodurch die Verwendung einer großen Anzahl von Pflanzenwachstums-Leuchtstofflampen erheblich reduziert wird. Pflanzen benötigen Zugang zu der richtigen Energiemenge und dem richtigen Lichtspektrum, um die Zellen ersetzen zu können, die jeden Tag auf natürliche Weise beschädigt werden oder absterben. Wenn wir eine Pflanze nicht ausreichend mit Energie versorgen, verringern wir ihre Fähigkeit, Zellen durch Photosynthese zu erzeugen, wodurch das Wachstum begrenzt wird. Normalerweise zeigen Pflanzen, denen die Energie fehlt, verfärbte Blätter und neigen dazu, zu "verrutschen", wenn sie schnell nach oben wachsen, um näher an einer Lichtquelle zu sein. Gesunde Pflanzen zeigen eine gute Farbe, starke Wurzelnetzwerke und wachsen gleichmäßig in moderatem Tempo. PAR (photosynthetische aktive Strahlung) ist die Messung zur Quantifizierung und Beschreibung der Energiemenge, die von einer Lichtquelle erzeugt wird. Die PAR-Werte werden innerhalb der Beleuchtung um zwei Elemente erhöht. 1. Lichtmenge (Lumen / Lux), 2. Genauigkeit des Spektrums. Wenn eine Lampe Licht innerhalb eines Spektrums erzeugt, das dem natürlichen Sonnenlicht nahe kommt und eine hohe Menge (Lumenausbeute) aufweist, hat sie einen hohen PAR-Wert. Je höher der PAR,
desto mehr Energie ist für die Photosynthese verfügbar.

So die Orginal Beschreibung des Herstellers.




alle Verbindungen entsprechen IP20


Testlauf Zuhause, ich warte nur bis das restliche Licht ausgeht.


Die restliche Beleuchtung ist erloschen,
jetzt schalte ich nur die zwei mal 34Watt an.


Nicht nur das Terrarium, der gesammte Raum ist hell !


Die irrsinnige Lichtleistung von 11174 Lumen
ist mit einer Kamera nicht aufzufangen



ein klick auf das Play Symbol zeigt eine kleine Filmsequenz.


Noch nie so ein beeindruckendes Licht gesehen.





Ja ich bin gerade wirklich sprachlos.
Kann es gar nicht erwarten mit der Arbeit zu beginnen.
Doch habe ich nicht alle Materialien,
noch spielt meine Gesundheit gerade mit.

Kleine Spielereien den Bodenaufbau betreffend,
kann ich allerdings auch mit Bandscheibenvorfall
aus sitzender Position tätigen.



In den Filter. und Pumpen-Kasten sollte möglichst
kein Wasser von oben eindringen,
sonst würde sich der Einsatz von Filtermaterialien erübrigen.

12cm Hohe Glasstreifen sollen verhindern,
dass der
Wasserspiegel von ca. 8cm Höhe
den
Bodenbelag auf der Lichtrasterplatte berührt.
So kann einer Versumpfung der Pinienrinde entgegengewirkt werden.

Der gesammte doppelte Boden wird aus einer Lichtrasterplatte bestehen, die wie oben bereits beschrieben, mit einer Lochplatte belegt wird.
Auf diese kommt direkt eine Schicht Pinienrinde von
15 mm bis 25 mm Körnung.

Der Abtransport alles Wassers zum biologischen Filter
und zur Pumpe wäre so auf jeden Fall gesichert.

Doch bereits diese Glasstreifen bedeuten ordentlicht Gewicht

Schon als ich hier das provisorisch aufgestellte Glas

Labyrinth sehe verwerfe ich den Gedanken Glas zu verwenden.

Eine zu geringe Auflage für die Lichtrasterplatte die den Boden bilden soll, und das hohe Gewicht sprechen gegen Glas.
Einzig der Hygiene Aspekt im Falle einer ausbrechenden Krankheit würde bei Glas eine Desinfektion erleichtern.
Doch da wären auch die vielen anderen Naturmaterialien
die in diesem Becken verwendung finden werden,
die man auch nicht so einfach desinfizieren könnte.

So wird der untere Bereich, wie in anderen meiner Terrarien wieder aus XPS sein.



Verbindungen zu anderen Werkstoffen werden mit Aquariumsilikon versiegelt


Stumpfe Verbindungen von XPS zu XPS werden zusätzlich noch fixiert um ein verrutschen zu vermeiden,
solange das Silikon nicht angezogen ist.


Eckverbindungen des Rahmens müssen an die breiten Silikon/ Innotec-Fugen angepasst werden.


Das
Labyrinth erfüllt nicht unbedingt eine Wasserleitende Funktion, vielmehr soll es für eine stabile Auflage für die Lichtrasterplatte sorgen.

Filtermatten nach dem System eines Hamburg-Matten-Filters sollen für sauberes Wasser sorgen.


Die stabile Filtermedienauflage [Filtermedienträger 68 x 40 cm]
soll für einen schnell trocknenden Bodenbelag sorgen.


Filtermaterialien wie Pumpe sollen ohne großen Aufwand erreichbar sein.
Daher müssen noch kleine Revisionsschächte ausgespart werden.


Blaue Filtermatte
10 PPI blau [grob], als biologischer Filter.
Schwarze Filtermatte
20 PPI anthrazit [mittel]
als Vorfilter gegen Feinpartikel vom Wasserteil leicht entnehmbar.


Mal aus XPS Streifen ein Modell der Filterabdeckung gefertigt.


Die Lochplatte auf maß geschnitten und eine grüne XPS Platte eingepasst,
die als Revisionsabdeckung dient.


Seitenansicht des Bodens


Die XPS Platten wurden beflockt, dass später keine störenden Farben durchblitzen.
Letztendlich  wird es in diesem Becken nur einen kleinen Wasserteil geben.


Möglichst viel Bodenfläche und ein kleine Pfütze, ist das Ziel
Hier mal zur Probe mit Pinienrinde aufgeschüttet.


Das Ufer der kleinen Wasserpfütze leicht anstigend gestaltet
und etwas der Natur angepasst.



The Day After

Pinienrinde die ich zur Veranschaulichung ausgebreitet hatte, wieder abgesammelt

Entnahme der Revisions-Abdeckung funktioniert bestens.


Alle Filter-Materialien wie die Pumpe frei zugänglich.


Ein Blick auf den
Filtermedienträger 
Ein Anblick den ich hoffentlich nicht wieder sehen muss,
denn das Terrarium sollte 100% dicht sein.
So werde ich den Boden wohl nie mehr öffnen müssen.
Dieser Bereich unter der Rasterplatte sollte absolut "wartungsfrei" sein.
Der einzige Grund weshalb ich hier öffnen müsste, wäre eine Erkrankung der gehaltenen Tiere,
die eine Desinfektionn des Beckens erfordern würde.
Von einer Solchen blieb ich aber bisher 20Jahre verschont.

Der Bodenbereich zuerst mal abgehakt



Nun widme ich mich den künstlichen Felsen,
die in die Struktur des Beckens eingearbeitet werden sollen.
Dazu greife ich wie in Aquaristikzeiten in jungen Jahren
auf Breddermann Epoxidharze zurück.


Epoxidharz wird aus zwei Kompenenten gemischt,
dem Harz und dem Härter, daher entfällt das Lösungsmittel.
So kann Epoxidharz e
ntgegen mancher Meinung auch direkt auf Styrodur angewandt werden,

ohne dass dieses angelöst wird. 

Würde man jedoch 
Polyesterharz verwenden, wie zum Beispiel Stabilit Express
(ungesättigter) Polyester, enthielte dieser  Styrol, welches man auch riecht. Epoxid steht da bestimmt nicht drauf. Stabilit Express greift viele Kunststoffe an und löst sie (teilweise) auf, wie zB Polystyrol, Styropor, ABS und andere. Nicht angegriffen werden zB Polyamid (Nylon) oder EPP.




Einen negativen Aspekt hat Epoxidharz, es ist hoch glänzend
um diesem Glanz entgegen zu wirken bietet Breddermann ein Mattierungsmittel an,
dieses verleiht den Felsen später ein natürlicheres Aussehen.


Doch zuerst bekommt jeder meiner Styrodur-Felsen eine Grundierung in lichtgrau.


Da ich etwas zu viel Harz angemischt habe,
töne ich die Mischung gleich etwas ab
und behandle die Vertiefungen in etwas dunklerem Grau.


Die dritte Schicht besteht aus Patina in Grau- Braun. und Grüntönen. Darauf wird dann Mattiert






Nun widmen wir uns mal den Wurzeln.
In diesem Becken soll ausschließlich Savannenholz
und Mopani zum Einsatz kommen.


Ein kleine Auswahl an Wurzeln hat sich zusammengefunden,
so steht dem Nächsten Arbeitsschritt nichts mehr im Wege.







dieses Becken soll viele Epiphytenäste bieten,
die ins Mittlere des Terrariums ranken.




Diese Wurzeln bieten mir die idealen Asläufer
um meine Träume zu verwirklichen




Das Becken soll, wie das Becken aus Bauphase II viele Terassen bieten,
die sich gegenseitig nicht allzu sehr abschatten.




Da ich das Becken nicht legen kann,
ist die Verklebung der Wurzeln wirklich eine Herausforderung







Nun die Verbindungswurzeln















Ein kleine Runde durch das unbeflockte Terrarium



Teil der Beflockung erfolgreich beendet




Schon alleine für diese Arbeiten bin ich um den rollbaren Unterbau dankbar.

Konnte ich die Arbeiten mit Innotec auch gut im Froschraum erledigen,
da hier keinerlei Ausdunstungen zu erwarten waren-

wäre die Arbeit mit Aquariumsilikon im Froschraum der Tod für viele Selaginella,
Orchideen und Bromelien im Froschraum.

Denn würden die Ausdunstungen der Essigsäure durch den Kamineffekt
in die bepflanzten Terrarien ziehen, wäre es um meine Pflanzen geschehen.

So wechselt das Terrarium einfach für die Zeit der Beflockung einfach den Raum.



Die Wurzeln waren ein absuluter Glücksfall

Die irrsinnige Lichtleistung von 
11174 Lumen der

Arcadia Jungle Dawn LED Bar

bringen eine gewisse Wärmeentwicklung mit sich
deshalb lasse ich die Wurzeln nicht so hoch laufen.
Bromelien sollen zwar schön farbig bleiben
aber nicht verbrennen.

Viel Platz für Epiphyten und trotz allem wenig Abschattung
diese Äste zu bepflanzen wird ein Traum


Top Platzausbeute, ich freue mich schon so auf die Bepflanzung.


Kaum Platzveschwendung durch geringe strukturen,
trotzdem viel Fläche für die Frösche


Weit ausladende Äste zum Aufbinden diverser Epiphyten



Mittels eines Forstnerbohrers werden Löcher in die Styrodur-Struktur gebohrt,
in die dann die Filmdosen passen.
Funktioniert auch sehr gut in Torfsoden.


Laichhöhlen in die Struktur integriert



Laichhöhlen in die Struktur integriert
Die Schübe werden nach der Beflockung
anders herum in die Filmdosen geschoben
um die Gelege besser entnehmen zu können.



Auch im Überhang ist eine Laichhöhlen integriert


Eingelassene Xaximflächen









Und plötzlich ist das Silikon alle also Baustopp
Vielleicht auch ein Zeichen,
dass ich meinem Rücken eine Pause gönnen soll.


  Bisheriger Verbrauch:
10 Kartuschen Aquarium-Silikon 310ml

4 Kartuschen INNOTEC Adheseal 290ml schwarz


Bisheriges Fazit:

Die Rezepturen der Aquarien-Silikone
müssen sich in den letzten Jahren entscheidend geändert haben.

Ich habe nun bereits 85 Terrarien für mich und Freunde ingerichtet,
doch kann ich mich nicht daran entsinnen,
dass die Silikone in früheren Jahren
auch so beißend und aggresiv nach essig gerochen hätten.

Gereizte Augen, triefende Nase und manchmal leichte Atemnot
wenn der Kopf zu tief ins Becken kam

Meine Lunge hat mehrmals die weiße Fahne geschwenkt.

Bisher hatte ich immer Hobby-Silkon in schwarz genutzt.

Bis auf Bauphase 6 und 7; hier kam auf Empfehlung
das Den Braven Silikon schwarz zum Einsatz.

Und fiel mir bereits da als sehr aggressiv und schnell trocknend auf.

In diesem Becken zeigte sich nun, dass dieses Silikon bei Verfugungsarbeiten ein wirklich guter Werkstoff sein mag, für welche er eigentlich ausgelegt ist.

Zu Beflockungsarbeiten zweckentfremdet,
taugt er aufgrund seiner schnelltrocknenden Eigenschaften
auf größeren Flächen gar nicht.

Bereits nach wenigen Sekunden bildet er eine Haut,
die aufgedrückte Beflockung löst sich einfach wieder,
die Rillenstruktur des Zahnspachtels ist ganz klar erkennbar,
wärend sich beim HOBBY Aquarium Silikon die Rillenstruktur
des Klebebettes durch den Anpessdruck
beim Auftragen der Beflockung flächig verteilt
.








Ich bin zwar zeitlich weit hinter meinen Plänen,
doch stand die Genesung meiner Bandscheibenvorfälle
und der Blockade des ISG Gelenkes ganz klar im Vordergrund.
Ich möchte nicht gleich wieder auf 100% belasten.




Also nutzen wir die Feiertage für eine Pause



Die Feiertage gut überstanden folgt gleich ein Sonntag,
irgendwie muss man sich ja beschäftigen.
Also widme ich mich dem Filtersystem.

Der Wasserkreislauf benötigt eine Pumpe
Natürlich herrscht hier auch eine gewisse Auswahl.
Wer mal 16 Terrarien in Betrieb hatte, der hat so einiges an Zubehör


Die Eheim compact ist ein alter aber zuverlässiger Dauerläufer
Ob nun die 300 oder 600 hängt vom Wasserdurchlauf ab.
Beide haben eine sehr niedrige Wasseransaugung.
Sind also für Niedrigwasser im Terrarium die ideale Lösung.


Die Eheim compact ON300 ist die neuste Generation Pumpe
Neu heißt aber nicht unbedingt besser, der Gehäusedeckel sitzt sehr locker und löst sich gerne bereits wenn man die Pumpe mit den Saugnäpfen an den Glasboden drückt.
Die ziemlich hohe Wasser-Ansaugung erfordert einiges Geschickes,
denn hier muss man mittels Zubehör den Ansaugpunkt
näher Richtung Boden bekommen.

Letztendlich habe ich 7 Pumpen zur Verfügung,
selbst wenn ich auf die wirklich betagte Eheim compact300 setze
die bereits seit 15 Jahren im Dauerbetrieb läuft
hätte ich drei baugleiche Pumpen als Ersatz.


Aus meiner Facebookgruppe kam dann eine Nachricht von Frank Rinklef:
"Hi, ich habe mir gerade den Bodenaufbau von deinem neuen Projekt angesehen. Wäre es eine Option in die Ecken dreieckige,
nach oben spitz zulaufende Styrodur-Klötze ein zu kleben. Mir geht es darum das durch die Wasserzirkulation in den Ecken tote Winkel entstehen in denen sich Unmengen an Dreck sammeln könnten die durch den zu geringen Sauerstoffanteil nicht komplett nitrifizieren und anfangen zu vermodern. Nur ein kleiner Gedanke der mir gerade durch den Kopf geht. Weiterhin eine gute Zeit!"
Ein berechtigter Einwand und gleich in die Tat umgesetzt.




Nun muss noch das Wasser von der Pumpe in das Wasserteil


Ich benötige für die Wasserführende Wurzel etwas Neigung

Also muss eine Ergöhung konstruiert werden.
Das Beregnungswasser soll wie im Rest des Beckens
schnell im Boden versickern, deshalb ist auch die Erhöhung
sehr offenporig selbst das Xaxim wird schnell abtrocknen.

Durch ein Loch in der Wurzel wird mittels Silikonschlauch das Wasser in die Vertiefung der Wurzel geleitet

Die Wurzel war bereits für den gleichen Zweck im Einsatz
deshalb weiß ich dass mein Plan funktioniert.


Die Lochmatte wieder verlegt, der Aufsatz positioniert


Und nun wird dem ganzen ein ordentliches Aussehen verliehen.


Südamerikanisches Xaxim wird sich schnell bemoosen.
Das ganze bekommt so langsam ein Gesicht.


eine kleine Reise durch das Becken.
manche Schönheitskorrekturen müssen noch gemacht werden
Gerade an den Stellen an denen das günstige
Den Braven Aquarium Silikon schwarz zum Einsatz kam, sieht man dass die Beflockung nicht richtig haftete. Überall dort, wo die Streifen des Silikons sichtbar sind muss noch mal Hand angelegt werden.






Silikonverbrauch für dieses Becken bisher 13 Kartuschen 
8x HOBBY Aquariumsilikon schwarz 5x BRAVEN
Aquariumsilikon schwarz.
Braven bindet bereits nach wenigen Sekunden oberflächlich ab und bildet eine Haut,
deshalb geht das Material dann keine Bindung mit der Beflockung ein.

Aus diesen Gründen ist Braven zum Beflocken denkbar ungeeignet
und ich muss noch mal nachbessern.


3 Tuben Innotec
für eine 100% Haftung der Wurzeln am Glas.
1 weitere Tube Innotec für die Nacharbeiten auf den Flächen,
die auf Braven Silikon beflockt wurden.
Denn Silikon auf Silikon funktioniert bekanntlich nicht.




Bisherige Ausgaben





Dreckige Hände gratis










um es mit den Worten von  John "Hannibal" Smith zu sagen:
"Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!"


Nun wäre das Thema Terrarium für mich abgeschlossen.

Bis auf kleinere Schönheitsreparaturen
aufgrund der Verwendung von Braven Silikon
welches mich für diese Arbeiten definitiv nicht überzeugte!

So fehlt nun nur noch die Bepflanzung.

Der ich mich zu gunsten eines schnellen  Seitenaufbaus
wieder in einem neuen Themenbereich widmen werde.



Weitere Themen in NEUHEITEN


einfach klick zum Thema

-Worte zu Bauphase 10

-Bauphase 10 Vorbereitungen

-Bauphase 10 Terrarium

-Bauphase 10 Pflanzen

-Bauphase 10
Umgestaltung

-Bauphase 10 Umbau

-Bauphase 10 Kleines


weitere Themen


- meine alten Terrarien 1986 bis 2014

- meine alten Terrarien 2015 bis 2020