Beleuchtung





DIE QUELLE ALLES LEBENS IST LICHT
DESHALB WERDE ICH MIT DIESEM THEMA BEGINNEN EHE ICH MICH DEM  THEMA 
EINRICHTUNG EINES TERRARIUMS WIDME

Ich teile hier meine Erfahrungen, und Messungen die wir selbst in Zusammenarbeit mit Fachleuten überprüft haben.
Da dieses Hobby nun mal nicht durch Froschverkäufe finanziert werden kann,
sollte man sich doch mal mit den Kosten und Leistungen verschiedener Leuchtmittel auseinandersetzen.



LICHT IM TERRARIUM


T8 Leuchtstoffröhren mit konventionellen Vorschaltgeräten verbrauchen je nach Hersteller, Ausführung und Lampenleistung weitere 20-200% der Lampenleistung (AKERET 2008:SAUER etal.2004) für eine 18W starke 60cm lange Leuchtstoffröhre sind das je nach Modell zwischen 3,6 und 36W die im wahrsten Sinne des Wortes verbraten werden.



Die Vorschaltgeräte werden nach ein paar Stunden Betriebsdauer so heiß, das man sich leicht die Hände daran verbrennen kann, was dann in den Sommermonaten im Froschraum wiederum zu Hitzeproblemen führen kann.





T8 Leuchtstoffröhren elektronisch geregelt. Der schonende Betrieb der Lampen durch die digitale Soft-Start Technologie ermöglicht eine wesentlich längere Lampenlebensdauer als bei einem konventionellen Starterbetrieb bis zu 20.000 Betriebsstunden sind möglich. Der Hochfrequenzbetrieb erlaubt einen höheren Lampenwirkungsgrad. Die Lampen wandeln zwischen 7 % und 11 % mehr Energie in Licht um.


Elektronische Vorschaltgeräte arbeiten zusätzlich wesentlich wirtschaftlicher als magnetische Geräte. Geringere Wärmeentwicklung bewirkt eine geringere Leuchtentemperatur und damit einen besseren Wirkungsgrad der Lampe. Die gesamte Leistungseinsparung hängt naturgemäß auch von der jeweiligen Lampe ab. Die Energieeinsparung durch den Betrieb der Lampen durch EVG gegenüber konventionellen Vorschaltgeräten beträgt bis zu 30 %.



T5 Leuchtstoffröhren

Neben dem Vorteil, daß man bei T5 mehr Licht bei vergleichbarer Länge bekommt (T5-Lampen sind üblicherweise 5 cm kürzer, z.B. T8 36 Watt: 120 cm, T5 54 Watt: 115 cm), besitzen T5-Lampen ein zu höheren Temperaturen verschobenes Lichtstrommaximum. Sie erreichen die höchste Lichtausbeute bei 35 °C Umgebungstemperatur, T8-Lampen schon bei 25 °C. Darüber fallen die Lampen wieder ab. In den in der Terraristik üblichen Leuchten werden jedoch unter dem reflektor leicht 35 °C erreicht, nicht selten sogar darüber. T5 ist also hier im Vorteil.



Zudem erlaubt der geringere Durchmesser der T5-Lampen die Konstruktion besserer Reflektoren. Die Lampe selber ist dem Licht nicht mehr so im Weg, weil sie dünner ist. Dieser Vorteil wird allerdings von manchen Herstellern wieder verschenkt, weil sie die Lampen in ihren Leuchten zu dicht aufeinander staffeln, was auch wegen der Temperatur nicht vorteilhaft ist. T5 LSR werden generell an EVG (elektronischen Vorschaltgeräten) betrieben sind also von vorne herein sparsamer und die Hitzeentwicklung ist auch geringer.

Bei der Auswahl an Lichtspektren ist man sowohl bei T8 und T5 gut versorgt, die Industrie hält für den Terrarianer alles bereit was das Herz begehrt. Selbst UV Anteile von 5%UVB und höher sind im Sortiment enthalten.


    
LED Eigenbau
Da ich ein kleiner Tüftler bin, versuchte ich mich sehr früh in der LED Technik. Im Elektrofachhandel waren damals noch keine Hochleistungs LED Stripes erhältlich, also versuchte ich es zuerst mit standard LED Stripes und RGB-LED Stripes dessen Leistung und Lichtfarbe mich noch nicht wirklich begeisterte.


 

Ich mischte also kaltweiße Dioden mit warmweiß und kam auf ein Licht das den Pflanzen völlig ausreichte. Als dann
High-Power LED Leisten (auch "LED Streifen" oder "LED stripes") auf den Markt kamen versuchte ich mich mit dieser Technik, High-Power LED Stripes gehören zu den hellsten Produkten im Bereich der LED Stripes müssen jedoch meist gekühlt werden und sind daher schwieriger zu verarbeiten als MultiBar LED´s.  High-Power sollen über 100lm/W leisten und einen Gesamtlichtstrom von über 4000lm pro Meter erreichen. Ich baute diese Stripes in alte Giesemann Alugehäuse ein, die ich aus meiner Aquaristikzeit noch im Keller liegen hatte und in denen zuvor vier T5 Röhren beherbergt waren, kühlte das ganze mit kleinen 6cm PC Lüftern. Die Wärmeentwicklung ging im Vergleich zur vorherigen Beleuchtung deutlich herunter und das Pflanzenwachstum steigerte sich.

Allerdings hatte ich noch das Problem, daß ich im vorderen Bereich des Beckens mit LED nicht voll bis zum Boden ausleuchten konnte, deshalb fuhr ich zweigleisig und beleuchtete vorne weiter mit T5 oder Exo Terra Repti Glo 2.0 Compact Vollspektrumlampen unter verchromten Edelstahl Reflektoren von Elstein.



LED Balken in der Aquaristik mitlerweile schon standard, tat sich die Industrie aber erstmal schwer Lichtspektren für die Terraristik auf den Markt zu bringen.

Nun sind im Handel mittlerweile Leuchtbalken mit LED Technik verfügbar zum Beispiel Repti SUN LED, die Terrarien wunderbar ausleuchten und eine versprochene Lebenserwartung von 20.000 Betriebsstunden haben.

S
elbst für die UV Bestrahlung wird gesorgt, wenn man die Repti SUN LED 5.0 UV-B kauft, allerdings wird dann eine Kombination aus LED und einer UV Leuchtstoffröhre geliefert. Die Ausleuchtung mit diesen Lampen war hervorragend ich habe das Ergebnis auf Becken mit den Maßen 100x50x100 und 80x50x80 gesehen und war begeistert. Und eine Nachtlichtumschaltung gibt es auch.


Meine ernüchternde Erfahrung bei 14 Stunden Tagesbeleuchtungszeit, versagte die Elektronik der einen Lampe nach 4;  bei der anderen Lampe nach brannte sie nach 6 Monaten durch.











Eine weitere Variante, die mich auf der Reptilienbörse in Offenburg auf viele Arten überzeugt hat, ist die Bionic Sun quad. Dieser LED Balken leuchtet nicht nur hohe Terarien sehr gut aus, sondern hat eine ultraflache Bauweise.

Ich werde mir bei meinem Kollegen im Shop mal eine Lampe kaufen um sie in einem meiner lichthungrigen Becken zu testen und meine Erfahrungen hier zum Besten geben. Denn ein Umstieg komplett auf LED ist für mich aus vielen Gründen unumgänglich, zumal ich den UV Bedarf der Tiere ohnenin anderweitig abdecke und zusätzliche Wärmequellen überhaupt nicht benötige.

Ich war im Jahr 2015 schon durch viel LED Technik in der glücklichen Lage einer derjenigen zu sein, die auch an den sehr heißen Sommertagen volle Beleuchtung fahren zu konne, wärend andere ihre Beleuchtung komplett herunterfahren mußten.


Leider kann ich nun doch nicht selbst über diese Lampe berichten, da die Maße der Lampen für meine Zwecke nicht geeignet waren. Im Shop meiner Freunde zeigen sich aber ein tolles Lichtspektrum und eine gute Ausleuchtung.

www.tropenundexoten.de/











Entgültiger Umstieg auf LED Technik meine Wahl
LED Fluter und LED Balken
Ein befreundeter Elektriker, den ich zu mir holte um mir eine saubere Lösung für mein Stecker und Kabelwirrwar zu unterbreiten, brachte mich dann auf die Idee, die Sparbirnen und T5 Röhren, die unter dem Reflektor immer wieder mal vorzeitig den Hitzetot starben, gegen  LED Fluter auszutauschen. Die Elektroinstallation mit großem ZentralenTrafo für die LED Technik und integrierter Zeitschaltuhr wurde also noch ein bisschen aufgeschoben um erst die optimale Lichtlösung für alle Becken zu finden.

Da man ja auf meiner Seite sehen kann, das ich auf seltene tropische Pflanzen sehr viel Wert lege, wollte ich zuerst nur in einem Terrarium einen Testlauf starten, und die Reaktion meiner Pflanzen auf das veränderte Lichtspektrum beobachten.


Siehe da, Bodendecker die in vier Jahren nicht ein mal nur einen Blütenstand hatten, fingen plötzlich an zu blühen. Orchideen, die ein bis zwei mal Jährlich geblüht hatten, stehen ab sofort ganzjährig in voller Blüte.

Die Fluter die eine relativ flache Bauweise haben und mit Kühlrippen versehen sind, werden nur handwarm. Das Lichtspektrum liegt bei einem Fluter mit 14W bei 6500K und 1250 Lumen. Die Lichtfarbe ist Tageslicht im leicht bläulichen Bereich, welches Tiere wie Pflanzen dankbar annehmen. Die Becken mit 70 und 80cm Höhe sind voll ausgeleuchtet und das mit ungefähr halber Wattleistung als zuvor mit den Exo Terra Repti Glo 2.0 Compact Vollspektrumlampen die mit 26W ordendlich heiß wurden und unter den Edelstahl Reflektoren, die ursprünglich für Elstein Wärmestrahler entwickelt wurden meist nach 6 Monaten das Zeitliche segneten.

Leider war diese Lösung aufgrund der Lichtkastenmaße nicht für alle Terrarien geeignet, dafür waren die Gehäusemaße der Strahler einfach zu groß.




6500K Kalt weiß 14W 1250lm

6500K Kaltweiß 20W 1800lm

6500K Kaltweiß 20W 1800lm




Entgültiger Umstieg auf LED Technik meine Wahl LED Leisten in kombination mit oben erwähnten LED-Flutern. Aber auch allein mit TOP Ausleuchtungswerten, selbst bei 80cm hohen Becken.

MEIN GEHEIMTIPP, DER SICH BEI MIR UND VIELEN FREUNDEN AUCH DURCH DIE LICHTLEISTUNG KLAR ETABLIERT HAT
BARI LED UNIVERSALLEUCHTE 60cm lang
900Lumen Lichtleistung
10W VERBRAUCH (gemessener echter Verbrauch)
Lichtfarbe 6500 Kevin Kaltweiß Sonnenlichtspektrum leicht bläulich.
Einbauhöhe 4,5cm

Erfahrungswerte bereits zwei Monate nach der Installation, viel bessere Ausfärbung der Bromelien.

Enormer Pflanzenwuchs, ob im Bodenbereich oder in Lichtnähe.

Siehe da, Bodendecker die in vier Jahren nicht ein mal nur einen Blütenstand hatten, fingen plötzlich an zu blühen.

Orchideen, die ein bis zwei mal Jährlich geblüht hatten, stehen ab sofort ganzjährig in voller Blüte.

Die Frösche sind nicht Verhaltensauffällig, weiterhin zu ihren festen Zeiten unterwegs.

Die Anzahl der Gelege hat sich sogar vermehrt, was aber auch mit dem Alter der Tiere zusammenhängen kann.

Also im Großen und Ganzen ist die Beleuchtung eine Bereicherung für die Anlage.








Eine eher unscheinbare Unterbauleuchte, die auf den ersten Blick nicht auf die Leistung schließen läßt.


Würde man sie so anschließen, hätte man zwar eine Leistungsstarke Lampe


doch wenn man mit Werkzeugen die Endkappen entfernt..........


.....indem man die Plastikkappe mit den aus den Verankerungen hebelt......


..........bis man sie entnehmen kann


.....und die Milchglas-Abdeckung seitlich wegschieben kann...


und somit die LED´s freiliegen.


hat man die Abdeckung entfernt,......


löst man die zweite Endkappe


.......und dreht sie um. Somit hat man die Möglichkeit die Lampe auf die Glasabdeckung des Terrariums zu legen und hat automatisch 3mm Abstand zum Glas,


Dann klappt man die Lysterklemme nach außen....


Und schließt das zweiadrige Stromkabel (nicht im Lieferumfang enthalten) an die LED an.

ACHTUNG!!!!!
Blau ist der Neutralleiter (N), der stromrückführende Leiter. Über diese Ader fließt der Strom vom Verbraucher zurück zur Stromquelle.
Schwarz ist Phase (L) der stromführende Leiter, auch Außenleiter genannt. Dieser Außenleiter steht unter Spannung und versorgt den Verbraucher mit Strom.

Diese zwei Phasen sollten nicht vertauscht werden.

Auch sollten die 2 Adrigen Stromkabel die aus feinen Kupferfasern bestehen noch mit Ader-Endhülsen versehen werden.


Dann zuklappen und anschließen.


Wegen der vielen Anfragen zu den LED Balken von Bari.
Diese wird man im internet wohl nicht so finden.
Bei den Bari Leuchten handelt es sich um Importware aus Asien.
Diese Lampen werden in unterschiedlichen Leistungen und unterschiedlichen Lichspektren geliefert.
Alle Leuchten mit 60cm haben sowohl identische Artikelnummer wie auch EAN-Codes bei komplett unterschiedlicher Spezifikation.
Ich war in unendlich vielen Baumärkten bis ich meinen Bedarf an Leuchten gedeckt hatte.
Der Anteil an 6500K und 900Lumen liegt bei wohl nicht mehr als 3%.
60% decken 6000K und 800Lumen ab, dieses Licht enthält zu viel Rotanteil, dieser verfälscht die Farben unserer Tiere und Pflanzen.
Bromelien verlieren an Farbpigmenten und werden grün und das schlimmste, es fehlt ihm fehlt an Leistung .
Im Bereich der 1m langen Bari LED-Balken sieht es jedoch besser aus, da ist im Lichtspektrum 6500K Tageslicht und
1800Lumen, doch noch im ganzen Bundesgebiet was zu finden.
Es ist also Glückssache oder Fleissarbeit bis man alles zusammen hat, doch man spart eine Unmenge Geld zu vergleichbaren Produkten.



Entdeckt in diversen Baumärkten
RITOS  LED 6500K Lichtfarbe und 850Lumen Lichtleistung



Auch erhältlich in Bauhaus Märkten im hohen Norden
danke Jens





 
Hier auch gut zu sehen, eine Lieferung zweierlei Leistungsstärken einmal 2200 und einmal 1700 Lumen. Das sind letztendlich im Terrarium Welten, wenn es um ausleuchtung geht.



Ausleuchtung eines Beckens 80x60x80 BxTxH mit 4x10W

Man beachte die optimale Ausleuchtung bis zum Boden aus 80cm Höhe

Ausleuchtung TERRARIUM 80x60cm Grundfläche und 120cm Höhe

Auch nach zwei Jahren schwöre noch auf die günstigen Bari und RITOS Leuchbalken und jeder der sie sich zugelegt hat, wundert sich plötzlich über die prächtigen Farben seiner Bromelien und das plötzliche Wachstum der Pflanzen.

Keine Ausfälle, welche man bei einer Lampe im 10€ Segment aus Asien eigentlich erwartet, statt dessen überzeugt die Leuchte mit absoluter Zuverlässigkeit.

Wer mehr Wert auf Schnickschnack legt wie Gewitter,
Sonnenauf- und Untergänge, dem ist mittlerweile auch einiges geboten.


bietet naturnahe Biotop Beleuchtung & Steuerung an, die mit Beleuchtung und Regenanlage richtige Gewitter nachahmt.

Doch bei all diesem Schnickschnack vergessen viele die Stromrechnung, die sich dank der ganzen Features am Jahresende ganz dick mit einer Nachzahlung präsentieren wird.

Denn all die Chips, die Vorschaltgeräte die Kühler für die hitzeanfällige Technik möchten unentwegt mit Strom versorgt sein.

Bei einem einzelnen Terrarium werden die Kosten nicht sehr zu Buche schlagen, und für ein großes Schauterrarium sind diese Effekte sicher eine optische Aufwertung.

Die Technik ist ja auch nicht erst seit gestern auf dem Markt, entsprungen aus der Meer- und Süßwasser-Aquaristik erobern die Etablierten Firmen nun auch den Terraristikmarkt.

Ich erfreue mich weiterhin meiner 10W Ein- und Ausgangsleistung sowie der 90Lumen pro Watt bei einem Farbsprektrum von 6500K Sonnenlicht.
Naturgetreue Farben meiner Tiere und Pflanzen keine roten und blauen LED´s die alle natürlichen Farben verfälschen.

 Sonnenauf und Untergänge simuliere ich, indem ich mit einer zweiten Zeitschaltuhr die hälfte meines Lichtes zeitversetzt morgens dazu und abends abschalte.

Sparen kann so einfach sein.
Effektive Beleuchtung so unglaublich günstig.




ZUSÄTZLICHE UV - BELEUCHTUNG

AUCH BEI DENDROBATEN UNBEDINGT ERFORDERLICH !!!!!!

Eine Installation von UV Röhren außerhalb des Beckens ist dann möglich, wenn eine ausreichend große Gazefläche im Terrariendeckel vorhanden ist. Ohne Gazefläche wäre die UV-Bestrahlung sinnlos, weil Glas bekanntlich UV-Strahlen herausfiltert. Alternativ können Abdeckscheiben aus UV-durchlässigem Acrylglas verwendet werden.

Flach- / Floatglas UV Absorbierung
Zunächst besteht jede Scheibe aus Flach- bzw. Floatglas. Dieses trägt seinen Namen, weil das Glas im Herstellungsprozess auf einer Schicht aus flüssigem Zinn gleitet. Es ist das Ausgangsprodukt für verschiedene Glasarten und wird bereits seit über 50 Jahren auf diese Weise hergestellt.Flachglas besitzt in seiner ursprünglichen Form eine hohe UV-Transmission für langwellige Lichtstrahlen, ist also besonders durchlässig für UVA-Strahlung, während UVB weitestgehend absorbiert wird.

genau wie im IR-Bereich kann man UV in 3 verschiedene Klassen einteilen:

UV-A, UV-B und UV-C.

Hauptunterschied ist die Wellenlänge:

UV-A von 380 - 315 nm

UV-B von 315 - 280 nm

UV-C von 280 - 10 nm.

 



OSRAM Ultravitalux 300W

ULTRA-VITALUX Hochdruck-Ultraviolettstrahler 300W mit Sockel E27, für die Abdeckung des UV Bedarfs der Frösche. Einmal die Woche wird jedes Terrarium 25 Minuten lang bei entfernter Frontscheibe mit UV bstrahlt.


Der Abstand vom Becken sollte 80cm betragen um keinen Schaden bei den Tieren zu verursachen.

Selbst Jungtiere und Quappen werden im gleichen Zyklus bestrahlt, um Rachitis vorzubeugen und den Vitamin D Bedarf zu decken.

Alle meine Frösche nehmen das Sonnenbad gerne an, legen sich zum Teil flach mit ausgebreiteten Extremitäten mitten in den Lichtstrahl und genießen. Andere sind etwas weniger Sonnenanbeter und nehmen eher leicht durch eine große Pflanze geschützt, das UV Licht auf. Noch bei keinem Tier konnte ich beobachten, das es sich der Strahlung komplett entzieht.

Ich kann jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen, das die UV Bestrahlung allein dafür zuständig ist, doch ist es auffällig, das sich bei meinen Tieren der für Dendrobaten typische Dendrobatenbuckel nicht so ausgeprägt abzeichnet wie bei Tieren die nicht von klein auf mit UV bestrahlt wurden.








Da ich durchgehende Frontscheiben habe, die sich mit wenigen Handgriffen entfernen lassen


In dem man einfach die obere Halterung nach oben klappt


Ist es kein großer Aufwand .........


die Scheibe zu entfernen........


zur Seite zu stellen .........


von Hand zu sprühen.............


oder den wöchentlichen UV-Bedarf der Tiere zu decken.










Bei meinem Stativ setze ich auf Qualität und großen Verstellbereich.
Dies ist nun mein dritter Eigenbau, nun bin ich absolut zufrieden

Ich kann sowohl die unteren Becken in 60cm über dem Boden,
wie auch die oberen Becken in einer Höhe von 170cm vom Boden ausleuchten.
Dies ist jeweils das Maß mitte Terrarium.










170cm Höhe bis Mitte Terrarium und 60-80cm Abstand zum Terrarium, so ist alles gut ausgeleuchtet




Hier 60cm Höhe mitte Becken und 60-80cm Abstand, nur mit Top Stativen ist eine solch ein Höhenunterschied zu bewältigen.




obwohl sich die Dendrobates tinctorius black suriname aufgrund ihrer überwiedend schwarzen färbung sicherlich gut aufheizen, suchen sie das UV Licht. Keinerlei Fluchtreflex erkennbar.


Vitamin D aufgetankt und gleich spielen die Hormone verrückt. Die dame am Tätscheln und er am Blasen


und ab durch die Mitte Gelege produzieren und befruchten. Dabei kann ich im Moment gar keinen Nachwuchs mehr gebrauchen.

 

Meine Amphibien sind absolute Sonnenanbeter legen sich meist
für einige Minuten voll in den UV Strahl.
Dieser ist selbst bei 80cm Abstand von Lampe zum Terrarium alles andere als kühl.

Doch sie scheinen es wirklich für einige Zeit zu genießen.

Natürlich gibt den ein oder anderen Sonnenmuffel,
den man aber gut mit Futter aus dem Versteck locken kann.
Sind ja auch nur kleine verfressene Frösche

Gekkos werden geradezu von dem Strahl angelockt und suchen sich einen Platz in sicherer Fluchtdistanz.

Da ich die Bestrahlung jede Woche Donnerstag zur gleichen Zeit, direkt vor der Fütterung mache- sind bei mir die Jungs und Mädels eigentlich alle da.