Futter



Neben dem Fachwissen, das man sich wirklich aus Büchern erlesen- , oder durch Gespräche mit wirklich erfahrenen Züchtern auf Fachbörsen oder in nächster Nähe erarbeiten sollte,  ist die Futtertierzucht das wohl das wichtigste Thema bei der Haltung von Fröschen.

Man sollte sich mit diesem Thema beschäftigen, ehe man sich die Frösche überhaupt anschafft, nicht erst wenn sie schon im Terrarium sitzen.
Was  einem heranwachsenden Frosch in der Ernährung fehlt, bestimmt seine weitere Entwicklung erheblich.

Sei es die Körpergröße, die Körperhaltung oder Körperform. Ich bitte jeden Froschhalter nicht an Vitaminen zu sparen, eine Drosophila ist als Nahrung im Grunde nichts Wert, wenn sie nicht zuvor mit Vitaminen bestäubt oder durch die Gaze einige Stunden zuvor mit Sanostol angefüttert wurde.


Aus eigener Zucht verfüttere ich:





tropische weisse Springschwänze

Die meisten Arten der Springschwänze sind Dentritusfresser, sie ernähren sich von zerfallenden pflanzlichen Stoffen, Exkrementen oder Aas. Es gibt neben diesen ‚Allesfressern‘ aber auch Spezialisten, die nur Algen, Pilze und Pollen fressen oder Mikroorganismen abweiden. Durch den Abbau ihrer Nahrung sind sie wesentlich an der Bildung von Humus beteiligt. Sie beseitigen dabei organische Rückstände und fördern so die Bodenfruchtbarkeit und damit das Wachstum von Pflanzen. Da sie die Reste von Pflanzen in natürlichen Dünger verwandeln, sind sie auch in der Landwirtschaft von erheblichem Nutzen.

Ich züchte momentan nur tropische weiße Springschwänze (Collembola) angesetzt auf Kokoshumus mit Korkschrot in 18l Plastikboxen zur einfachen Entnahme der Tiere lege ich Blätter des Sterculiaceae Theobroma - cacao (Kakaobaumes), der Magnolie (Magnoliaceae) oder Seemandelbaumbläter in die Box, diese sind schön groß und zersetzen sich auch nicht so schnell.
Die Springschwänze sammeln sich auf der Unterseite der Blätter, die ich über einer 1000ml Futterdose ausklopfe. Die Ausbeute kann ich dann auf die Becken verteilen. Ich überfüttere gerne, denn verbleibende Springschwänze verschwinden im losen Bodenmaterial und fungieren somit als Putzkolonne. Denn der trotz ständgem absammelns verbleibender Froschkot, sowie abgestorbene Pflanzen werden von ihnen gefressen und zersetzt. Somit wird Fäulniss, Schimmel- und Bakterienbildung immens vorbeugt.

Alle drei bis vier Monate sollte das Zucht-Substrat in den Dosen mindestens zur Hälfte ausgetauscht werden, da es durch die Ausscheidungen der Springschwänze erschöpft ist.

Da es für mich keine besseren Springschwänze als bei Wilma und Michael Schlieper gibt, spare ich mir die Mühe eines Neuansatzes sondern bestelle mir gleich neue, randvolle 1000ml Dosen und das hochwertige Springschwanzfutter für meine acht x 18l Dosen ~72x1LDosen, die ich ständig bevorrate gleich mit.

Die aus der alten Zucht verbliebenen Springschwänze siebe ich aus dem Substrat aus und füge sie den neuen Zuchten hinzu. So wird die neue Zucht immer Ertragreicher.

Wenn ich die Blätter aus nur drei Zuchtdosen entnehme und nur die an den Blättern haftenden Springschwänze in ein Gefäß abklopfe, habe ich nach umfüllen ein Handelsübliches Kunststoff-Schnapsglas folgendes Ergebnis.









Also ausreichend Futter um alle Pfleglinge satt zu bekommen, ohne nur auf eine meiner anderen Futtertierzuchten zurückgreifen zu müssen. Ich lasse die restlichen 5 Boxen stets unberührt, gehe dann bei der nächsten Fütterung an die nächsten drei der insgesammt 8 Boxen, so kann sich jede Zucht wieder erholen.

Film der Springschwanz-Zucht auf youtube bitte hier klicken

www.youtube.com/watch























Auf diesen Bildern kann man erahnen, wie Ertragreich die Springschwanz-Zucht ist.


































17L Rotho-Box transparent voll mit Springschwänzen


So sieht es unter einem Blatt aus


Ausbeute aus einem ausgeschütteltem Blatt


Frisches Blut für die Springschwanz-Zucht 84 x 1Liter Dosen höchster Schlieper Qualität!
im Zyklus vin 3-4 Monaten werden 50% des Substrates ausgetauscht, weil es durch die Ausscheidungen der Springschwänze einfach erschöpft. Ich entnehme dann jeweils die Hänfte ses Substrates und ergänze es durch die gleichbleibend atemberaubende Qualität von Michael Schliepers Springschwanzzuchten. Das entnommene verbrauchte Substrat siebe ich in mühevoller Arbeit aus und füge die daraus gewonnenen Springschwänze der Zucht wieder zu. Die Springschwänze werden jeden zweiten Tag mit dem Futter aus Michael Schliepers Zauberwerkstatt angefüttert und vermehren sich perfekt.

www.fischkopp-frogs.de/











Weisse Asseln (Trichorhina tomentosa)
Der typische Lebensraum der Asseln ist die Streuschicht des Bodens, die oberen 3 cm, wo sie sich von Fallaub, faulendem Holz und anderen sich zersetzendem Pflanzenmaterial ernähren. Blattgerippe sind typische Hinterlassenschaften einer Assel. Mitunter wird aber auch Aas, Pilze, Schimmel, Kot und anderes organisches Material angegangen - Asseln sind wenig wählerisch.

Alle meine Terrarien Becken sind mit mehreren Dosen weisser Asseln angeimpft. Der Bestand wird bei jedem Großputz überprüft, notfalls erhöht. Das sehr begehrte Futtertier hält den Bestand im Becken erstaunlich stabil, doch nur aus dem Grund, weil die Asseln Nachtaktiv sind, sich tagsüber im losen Pinienrindensubstrat aufhalten und somit den hungrigen Mäulern meiner verfressenen Frösche entkommen. Die Assel sehe ich, wie auch die Springschwänze in erster Linie als Putzkolonne, sie vertilgen abgestorbene Pflanzen sowie den Kot der Frösche, der bei der wöchentlichen Reinigung übersehen wird. Da die Asseln wirklich nur nachtaktiv sind, können sie ihrer Aufgabe gut nachgehen, ohne in Gefahr zu laufen von den Fröschen gefressen und somit stark dezimiert zu werden.

Die Vermehrungsrate und somit die Ausbeute der weissen Assel sind nicht groß um sie wirklich ernsthaft als tägliches Futter in Betracht zu ziehen zu können. Auch das entnehmen der Asseln aus dem Substrat ist  weder mit Schwämmen, Rindenstücken oder Blättern so ertragreich, als das man dies täglich machen will.

Die Frösche bekommen ab und an mal eine größere Ration Asseln, die in eine Glas-Dipschale gegeben werden. Aus dieser können die Asseln nicht entkommen, dann bleibt aber auch nicht eine einzige übrig.





Ein wichtiges Hauptfutter ist die Drosophila, eine Fruchtfliege, die zum guten Glück flugunfähig herausgezüchtet wurde. Leider verliert sich diese Eigenschaft nach ein paar Generationen wieder, wenn man nicht neue flugunfähige Fliegen einkreuzt. Ich selbst züchte nun wirklich erfolgreich nach Optimierung des Zuchtsubstrates :

Drosophila melanogaster golden groß angesetzt in 800ml  Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel
Drosophila melanogaster golden klein angesetzt in 800ml  Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel
Drosophila funebris groß angesetzt in 800ml  Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel
Drosophila Türkisch Glider
angesetzt in 800ml Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel
Drosophila Ameise hell klein angesetzt in 500ml  Mehrweg-Bechern mit Gazedeckel

Alle Ansätze werden mit möglichst vielen Fliegen gemacht um einer Milbenbildung vorzubeugen, über den Gazedeckel wird zusätlich ein Nylonstrumpf gezogen um Milben und einheimischen Drosos keine Zugangsmöglichkeit zu bieten. Indem ich Sanostol durch die Gaze drücke und danach den Strumpf darüber ziehe habe ich die Möglichkeit die Drosos als Futtermittel noch aufzuwerten, verhindere aber das andere Fliegen an das Sanostol und auch an die Drosophila kommen und sich eventuell noch eine einheimiche, flugfähige Art einkreuzt. Einmal die Woche werden die Drosos vor der Verfütterung zusätzlich mit Birkhahn BiPuVital E bestäubt.
























Nichts ist schlimmer als Milbenbefall in der Futtertierzucht,
es wäre gelogen, würde jemand behaupten er hätte keine Futtermilben in seinen Fliegendosen.
Eine Reduzierung auf ein Minimum ist  jedoch möglich.
Talcum ist das beste Hilfsmittel....
Die Drosos die für den Ansatz vorgesehen sind, über einem Trichter in ein Gefäß mit Deckel schütten.
Das Gefäß zuvor 2mm hoch mit Talcum füllen und die Seitenwände auch mit Talcum versehen.
Eigentlich so wie man auch mit den Vitaminpulver vorgeht.
Das Gefäß schütteln, damit die Tiere wirklich alle mit Talcum bestäubt sind.......





Die Drosos mit dem Talcum in einen Feinen Streuer umfüllen und auf den Balkon oder ein offenes Fenster gehen. Den Streuer so lange Kopf über schütteln bis kein Talcum mehr heraus rieselt.
Die darin befindlichen Drosos sind 99% milbenfrei und eine gute Grundlage für eine Ertragreiche Zucht.

Milbenbefall in den Springschwänzen, womöglich noch Raubmilben sind nur durch absammeln, mit Gemüsestücken zu dezimieren. Wenn ich sie in den Springschwanzzuchten hätte, gäbe es für mich nur eines. Die ganze Zucht verwerfen.


Unerwünschte Gäste: Raubmilben

Befall durch parasitäre Milben bei in menschlicher Obhut gehaltenen Amphibien nur nur wenige bekannt.
In Einzelfällen wurde
bei Dendrobatiden in postmortalen Untersuchungen Milben auf der Haut, im Nares, der Eustachischen Röhre, den Lungen und der Kloake festgestellt.

Es sollte auf jeden fall darauf verzichtet werden Springschwanzdosen in Aufzuchtbehälter mit Jungfröschen zu stellen.

Zum einen Können sich Milben im Becken zu einer Plage- und zur Gefahr für die Amphibien entwickeln
Des Weiteren ist ein Überangebot an Springschwänzen, die eventuell noch auf den Tieren herumkrabbeln massiver Stress für die Kleinen
.
Und Wenn die Frösche im weichen, losen Zuchtsubstrat nach Springschwänzen jagen wird Dreck mit der Nahrung aufgenommen, was in den meisten Fällen zu Darmvorfällen führt.










Drosophilia hydei golden


Drosophilia hydei golden


Drosophilia hydei golden




drosophila melanogaster klein


drosophila melanogaster klein


drosophila melanogaster klein


drosophila melanogaster klein



Drosophilia hydei


Drosophilia hydei


Drosophilia hydei

Drosophilia hydei




Drosophilia turkishglider

Drosophilia turkishglider


Drosophilia turkishglider


Drosophilia turkishglider


Drosophilia turkishglider



Als Zuchtbrei für
Drosophilia hydei und melanogaster verwende ich folgendes Rezept:
eine mittelgroße Tasse Haferflochen, in einer Kaffee-Mühle fein gemahlen.
fünf Messlöffel Kindermilchpulver
drei überreife Bananen
Birkhahn Pulver FB
eine Tasse heißes Wasser mit einer Prise Methylhydroxybenzoat gegen Schimmelbildung
ein paar tropfen Sanostol Vitaminsaft
nachdem der Brei durchgezogen ist, lege ich ein Stück Zewa oder sonstige Küchenrolle auf den Brei, bringe die Holzwolle ein und streue auf die Oberfläche des Zuchtbreies ein bisschen Trockenhefe.


Als Zuchtbrei für Drosophilia turkish glider verwende ich folgendes Rezept:
eine mittelgroße Tasse Haferflochen, in einer Kaffee-Mühle fein gemahlen.
fünf Messlöffel Weizenkleie
Blütenpollen
Spirulina
drei überreife Bananen
Birkhahn Pulver FB
eine Tasse heißes Wasser mit einer Prise Methylhydroxybenzoat gegen Schimmelbildung
ein paar tropfen Sanostol Vitaminsaft
nachdem der Brei durchgezogen ist, lege ich ein Stück Zewa oder sonstige Küchenrolle auf den Brei, bringe die Holzwolle ein und streue auf die Oberfläche des Zuchtbreies ein bisschen Trockenhefe.

Seit ich keinen Essig und keine Äpfel mehr benutze habe ich weder Probleme mit hoher Geruchsentwicklung, noch mit CO2  Bildung die mich schon einige Fliegenansätze gekostet hat.

Mit der dunklen Drosophilia hydei habe ich eher schlechte Erfahrungen, obwohl die Zucht ertragreicher ist als bei hellen Drosos. Meine Frösche nehmen sie einfach nicht so gerne an, mangels Kontrast zum Bodengrund? zu dunkel? - auf jeden Fall, habe ich sie bei geöffnetem Becken, sei es bei der Bestrahlung mit der Vitalux oder bei der Reinigung der Becken, in der Wohnung herumhüpfen. Sehr zum Groll meiner Kinder. Das passiert mir bei hellen Futtertieren nicht, da bleibt nichts über. 

Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, daß das Anfüttern der Drosophila fast wichtiger ist, als das Vitamin-Pülverchen das ich jeden dritten Tag zur Bestäubung benutze.
Deshalb lege ich in die Droso-Dosen, die zur Verfütterung auserkoren wurden am Abend zuvor ein Stück Küchentuch. Dieses wurde mit einem Gemisch aus Omega3 Öl, Multi Sanostol, gemahlenen Blüenpollen aus dem Bio Markt und einer Prise Babymilchpulver bestrichen. Am Morgen sind die Drosophila vollgefressen, haben fette helle Bäuche voller Vitamine, Spurenelemente, und Nährstoffe.  Bereit zur Verfütterung!


Auch im Becken führe ich dieses System weiter. Ich schneide 4cm dicke Bananenscheiben, und lege diese in eine angerührte Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit besteht aus Multisanostol, Wasser, Rapsöl mit Omega3 und einem Tropfen Essig. Eine Glasschale in der Größe eines Teelichtes dient als Behälter. Die Fliegen sammeln sich automatisch an dieser Futterstelle und laben sich am Vitaminreichen Mahl. Und die Frösche schlagen zu.



Erbsenblatläuse (Acyrthosiphon pisum) in 1000ml Bechern auf der Fensterbank nur Zeitweise angesetzt, eine Zucht am laufen zu halten ist sehr aufwendig und meist instabil, nicht allein wegen der Erbsen die nicht rechtzeitig austreiben, und deshalb halte ich sie auch nur bis eine Zucht zusammen bricht. Nach Besuch der nächsten Börse, mache dann aus gekauften Dosen wieder einen neuen Ansatz. Habe es auch schon in 20l Plastikdosen probiert, von oben beleuchtet, das Ergebnis im Vergleich zum Aufwand war nicht zufriedenstellend.

Übung und Disziplin hat nun dazu geführt, diese Wertvolle Futteralternative nun doch dauerhaft ertragreich zu züchten.

Die getrockneten ungeschälten Erbsen die ich im Biomarkt kaufe, werden über Nacht in  reichlich Wasser eingeweicht. Das Gefäss sollte nicht zu klein gewählt werden, denn die Erbsen nehmen sehr viel Wasser auf und somit an Volumen zu.

Als Zuchtsubstrat nehme ich ein Cocobrick, ein Block Kokoshumus der in 3-4l Wasser gelöst werden muß.

Auf den Kokoshumus werden die gewässerten grünen Erbsen flächig ausgelegt. Bitte zuvor mit kaltem Wasser gut waschen um Schimmel vorzubeugen. Die Erbsen gut verteilen, liegen mehrere Schichten übereinander schimmeln die verdeckten Erbsen.

Nach einem Tag im abgedeckten Behälter treiben die Erbsen bereits aus. Diese weissen Triebe sind nicht die eigentlichen Pflanzen sondern erst die Wurzeln, die sich in den nächsten Tagen in Richtung Kokushumus orientieren werden.



bei guter Beleuchtung zeigen sich nach drei bis vier Tagen die grünen Pflanzentriebe, die Animpfung der Pflanzen mit Blattläusen, kann aber erst ab einer Höhe von zwei bis drei cm erfolgen.

Gibt man die Blattläuse auf zu kleine Pflanzentriebe geht der Trieb ein. Die Zucht bricht zusammen.
Ist die Beleuchtung zu gering oder zu kurz, bricht die Zucht ebenfalls zusammen.




Bei dieser Höhe impfe ich mit vorhandenen Blattläusen an.




Bei dieser Höhe der Pflanzen muß bereits ein neuer Zuchtbehälter bereitstehen.
Drei Tage später fällt ein Teil der Pflanzen bereits zusammen.
Das Zeitmanagement ist bei dieser Futtertierzucht ein wichtiges Kriterium.
Hat man eine gute Qualität an rohen getrockneten Erbsen und sein Rhytmus für die Neuansätze
gefunden, ist dies ein unproblematisches, gesundes Futtertier.

Ich habe ständig sechs 1000ml Dosen mit ausgewachsenen Pflanzen, das bedeutet verfütterbare Erbsenblattläusen vorrätig. Zudem auch sechs 1000ml Dosen mit Pflanzen bereit zur Animpfung mit Erbsenblattläusen.

Bei dieser Menge an Dosen, reicht es bei mir, nur einmal die Woche eine neue Charge an Erbsen anzusetzen.

Für das nötige Klima sorgen Plastikdosen, als Mini-Gewächshäuser die mir zu besseren Zuchterfolgen verholfen haben. Jede Dose enthält zwei 1000ml Dosen, die zum Verfüttern leicht entnommen werden können.

Der Aufwand einer Erbenlaus-Zucht steht in keinem Verhältnis zum Ertrag, auch der süße Geruch der Erbsen ist nur bedingt zu ertragen, deshalb lasse ich in den wärmeren Monaten die komplette Zucht auslaufen und verfüttere lieber Blattläuse aus der Natur.










Blattläuse aus der Natur ein fantastisches Futter, leicht zu Ernten, von allen Arten gerne angenommen. Wichtig ist, das die befallenen Pflanzen nicht mit Insektiziden behandelt wurden. Aber man sollte hier auch botanisch versiert sein, damit man zwischen giftigen und ungiftigen Wirtspflanzen unterscheiden kann. Denn die aufgenommenen Pflanzengifte bestimmter Blattläuse können auch für unsere Pfleglinge schädlich sein. In der Regel sind die grünen Blattläuse, die unbelastete Rosengewächse befallen, ein sehr gutes Futter.





Ofenfische vermehre ich in 10l Plastikboxen auf dem Lichtkasten.
Sehr einfach zu halten, als Beifutter gerne angenomen.
Ich verfüttere nur die Kleinsttiere, die ich leicht aus der Zucht entnehmen kann.
Ein Filterschwamm der zwischen den Eierkartons liegt wird als Versteck genutzt,
diesen klopfe ich in einem 1000ml Becher aus und bestäube sie mit Vitaminpulver.
Ein Dippschälchen aus Glas wird mit Ofenfischen befüllt und in das Terrarium gestellt, die Ofenfische sind nicht in der Lage den Glasrand empor zu klettern, sind somit eine leichte Beute für die Frösche.
Die großen Ofenfische sind ideal für z.B. Terribilis, die doch gerne mal größere Beutetiere verschlingen.













Kleine Wachsmottenlarven auf dem Lichtkasten in Einmachgläsern angesetzt.
Verschlossen sind die Einmachgläser mit Deckeln aus Edelstahlgaze.
Ein Beifutter, nur einmal im Monat, dosiert gefüttert. Meine Phyllobates und Tinctorius fressen sie mir aus der Hand oder von der Pinzette. Ein Wichtiges Futter auch für unterdrückte abgemagerte Tiere in einer heranwachsenden Gruppe von Jungtieren.

Trennt das Tier von der Gruppe, selektiert es und päppelt es mit Wachsmottenlarven wieder auf.




Stahlgaze im Blechdeckel, Stoff oder Papiertücher würden aufgefressen werden.


Erste Larven im Neuansatz


gegen Milbenbefall über der Stahlgaze ein Nylonstrumpf. 
Um die Wärme auch nachts, ohne die Erwärmung durch Beleuchtung zu halten schwarze Stoffstulpen.



Ein befallener Bienenstock!
Definitiv ein Schädling, für einheimische Bienen und Bienenstöcke.
Die Zucht der Wachsmotte sollte deshalb wirklich sicher sein.

Wiesenplankton frisch gekäschert, leider nur Saisonbedingt verfügbar.
Tolles Futter, enthält Vitamine die wir sonst nur mit keinem Pülverchen zuführen können. Alle Frösche sind fleißig am jagen und auch danach noch unheimlich aktiv. Der Nachteil, es kommen auch Insekten ins Becken, die von den Fröschen nicht vertilgt werden, und sich mangels Futterkonkurrenz rasant vermehren. (Spinnen, Ameisen Käfer ....usw.)