meine Gekkos


Man hat die Vorstellung, in einem Becken in einer Größe von 80x60x120cm würde eine Gruppe Gekkos als Beibesatz gut ankommen.

Die Bedingungen müssen natürlich stimmen, also fiel die Wahl auf Gonatodes, weil sie mit den vorherrschenden Bedingungen und ohne konstante UV-Bestrahlung gut klar kommen.

Was ich allerdings nicht bedachte, ist die wirklich hohe Fluchtdistanz der Tiere, so habe ich nicht sehr viel von diesen schönen Tieren, denn sie nehmen sogar die Schwingungen des schwimmend verlegten Laminatbodens im Froschraum auf- und verstecken sich blitzschnell in irgenwelchen Pflanzenansammlungen oder Höhlen.

Ich weiß die Tiere fühlen sich wohl und ich habe immer einige Nachzuchten im Becken, die Anfangs noch ziemlich viel zu sehen sind und gleich abgefangen werden, bevor es in meinen gut strukturierten Becken, zu einem sinnlosen Unterfangen wird.

Besucher werden wohl kaum eines meiner Tiere zu gesicht bekommen, ich habe das Glück wenn ich entspannt in meinem Sessel vor den Terrarien sitze und mich wenig bewege, den Ein oder Anderen zu sehen.

Ein Foto ist dann wohl eher die Ausnahme, dazu sind sie wirklich zu scheu.



 

Diese Art hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet, welches sich über weite Teile Mittelamerikas erstreckt. Gonatodes albogularis fuscus kommt außerdem in Kolumbien, Venezuela, Kuba, Hispaniola, Jamaika, Grand Cayman, Martinique und eingeschleppt in Florida vor.

 

Die Tiere dieser Unterart zeigen den für die Gattung typischen Geschlechtsdichromatismus, also eine deutlich unterschiedliche Färbung und Zeichnung von Weibchen und Männchen. Die Weibchen zeigen wie alle Vertreter der Gattung Gonatodes ein eher schlichtes Farbkleid. Es überwiegen Brauntöne mit helleren grauen bis ockerfarbenen oder hellbraunen Flecken. Die ventrale Seite (Bauchseite) der Tiere beider Geschlechter ist hellbraun bzw. hellgrau gefärbt und weitgehend zeichnungsfrei. Die Kehle der Männchen ist hell. Daher leitet sich der lateinische Name albogularis ab, was soviel wie "weißkehlig" bedeutet. Der Kopf der Männchen kann eine gelbe bis orange Farbe aufweisen. Die Mundwinkel zu beiden Seiten können eine helle bis tiefblaue Farbe haben. Die Kopfzeichnung ist meist durch ein helles Band im Nacken abgesetzt. Schwanz und Körper sind dunkel. Die Farbe des Körpers kann von schwarz über dunkelgrau, violett bis blaugrau variieren. Einige Tiere zeigen eine marmorierte Zeichnung des Rückens und der Flanken. Der Schwanz ist tendenziell dunkler als der restliche Körper und hat oft eine weiße Spitze. Im Gegensatz zur Typusart Gonatodes albogularis albogularis ist G. albogularis fuscus insgesamt deutlich dunkler gefärbt. Im Lateinischen heißt der Unterartname fuscus dunkel.

Als Kulturfolger findet man Gonatodes albogularis fuscus oft in Siedlungen an Mauern, Zäunen, unter Steinen und in Gärten. Sowohl Waldränder von Primär- als auch Sekundärwäldern sind Habitate. Dort besiedelt die Art meist Bäume mit rauer Rinde sowie Wurzelwerk und Wegränder (bzw. Böschungen). Das Mikroklima betreffend können die Habitate sehr verschieden sein. Es ist daher wichtig die Herkunft seiner Tiere möglichst genau zu kennen. Die hier vorgestellten Tiere stammen ursprünglich aus einem feuchten bis halbtrockenen Lebensraum in Kuba.


Einer von vier kleinen Nachzuchten, gesammtlänge ca.5cm


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen


Eine von zwei Weibchen zeigt sich heute mal fotogen






Der Rotkehlanolis zeigt wie die meisten Echsen seiner Familie einen ausgeprägten Sexualdimorphismus. Männliche Rotkehlanolis messen ausgewachsen etwa 20 cm bei einer Kopf-Rumpf-Länge von 8 cm, die Weibchen bleiben mit maximal 18 cm und einer Kopf-Rumpf-Länge von 7 cm etwas kleiner. Sie haben einen schlanken Körperbau mit spitz zulaufendem Kopf, der vor allem beim 3–4 cm kleineren Weibchen sehr drahtig ist. Rotkehlanolis können ihre Augen unabhängig voneinander bewegen und die Farbe von grün zu braun wechseln was ihnen auch den Namen Amerikanisches Chamäleon  einbrachte. Die Körperfarbe ändert sich je nach Stimmung und Aktivität, wobei anzumerken ist, dass die Weibchen oftmals dunkler als die Männchen sind. Wenn die Tiere sich etwa sonnen, färben sie sich dunkler, um mehr Wärme aufzunehmen. Der Kehlsack dieser Art ist namensgebend rot. Die geläufige Meinung, dass Weibchen diesen Kehlsack nicht besitzen, ist falsch. Er ist jedoch sehr viel kleiner als der des Männchens und wird fast nie eingesetzt. Der Kehlsack wird sowohl bei Männchen als auch beim Weibchen vom Zungenbeunapparat aufgespannt. Das durchschnittliche Lebensalter wird mit 3 bis 5 Jahren angegeben, die Tiere können aber durchaus auch bis zu 8 Jahre alt werden.
















Nachtruhe direkt vor der Frontscheibe, dann ist man beim Frühstück gleich der Erste.




Gonatodes humeralis ist im nördlichen Südamerika weit beheimatet. Die Verbreitung erstreckt sich von Trinidad bis ins Amazonasgebiet in Brasilien. Im Westen kommt Gonatodes humeralis bis nach Peru vor.

Bei der Art Gonatodes humeralis handelt es sich um einen kleineren Vertreter der Gattung Gonatodes. Die Tiere erreichen eine Gesamtlänge von 8 cm, wobei knapp über die Hälfte auf den Schwanz entfällt. Verglichen mit den anderen Arten der Gattung sind bei Gonatodes humeralis die Haftlamellen relativ gut ausgeprägt, so dass sie in der Lage sind, an Glas empor zu klettern. Der Schwanz kann bei Ergreifen abgeworfen und in kürzester Zeit regeneriert werden. Die Pupillen sind rund, was die Art als tag- und dämmerungsaktiv kennzeichnet. Die Männchen von Gonatodes humeralis zeigen in Prachtfärbung die schönsten Farben. Der Kopf ist rot gefärbt und von der Schnauze ziehen sich beidseitig blaue Bänder über die Augen und  laufen am Hinterkopf zusammen. Auch die Lippen sind blau eingerahmt. Im Nacken besitzen die Tiere ein charakteristisches goldenes Halsband. Vor diesem zeigen Männchen beidseitig eine schwarze Ocelle, welche andeutungsweise von einem goldenen Band umschlossen ist. Der Körper ist in der Grundfärbung rotbraun und mit vielen goldenen Sprenkeln und größeren roten Flecken versetzt. Der Schwanz ist rotbraun gefärbt und beigefarben gebändert.  Zur Schwanzspitze hin kommen schwarze Bänder zu diesen hinzu. Unterseits weisen Männchen in der Präanalregion eine Ansammlung glänzender Schuppen, das sogenannte Escucheon, auf. Die Art zeigt einen deutlichen Geschlechtsdichromatismus. Die Grundfärbung der Weibchen ist beige, kombiniert mit braunen Zeichnungselementen. Auch sie besitzen ein charakteristisches goldenes Halsband.  Auf dem Rücken zieht sich vom Kopf bis zur Schwanzwurzel ein helles breites Band. Der Schwanz ist, wie bei den Männchen dieser Art, rotbraun gefärbt. Jungtiere von Gonatodes humeralis weisen eine ähnliche Zeichnung wie die Weibchen auf. Lediglich das Rückenband ist nur schwach ausgeprägt.

Gonatodes humeralis ist ein stammbewohnender Gecko, der zumeist in Höhen bis 2 Meter an Bäumen gefunden werden kann. Sie sitzen tagsüber mit dem Kopf nach unten und warten auf Beute. Nachts steigen die Tiere bis in die Baumkronen um auf dünnen Zweigen zu schlafen (MURPHY, 1997). Vielfach werden im Inneren des Waldes dicke Brettwurzelbäume besiedelt, aber auch auf Kakaoplantagen in Trinidad wurden große Populationen entdeckt (MURPHY, 1997). BAKOWSKIE fand diese Art an einem alleinstehenden, sonnenexponierten Baum in Französisch Guyana, unter dessen Rinde auch die Eier zu finden waren.