Froschraum









............doch zuvor, wie immer ein paar Worte zum Thema

wie baut man eine Seite mit Bildern aus dem Froschraum auf?
Beginnt man mit dem Anfang,
als man seine Faszination zur Flora und Fauna des
Südamerikanischen Regenwaldes entdeckte.
Oder holt man noch weiter aus und fängt mit dem Vorläufer an,
der Aquaristik durch die man erst zu diesem Hobby gekommen ist.





Um die ganze Entwicklung des Hobbys in Bildern zu Zeigen
entschied ich mich ganz vorne zu beginnen
Vom umgebauten 1120 Liter Aquarium zum Palludarium im Jahre 2001,
bis zu den Spitzen mit 14 Terrarien auf 25qm von 2008-2016
und dem Schritt im Jahre 2017
auf die Artenvielfalt der Tiere zu verzichten
zu Gunsten der Grösse des Lebensraumes für jedes einzelne Individuum.




 
 
Nun der Anfang der Entwicklung
und am Ende dann die aktuellsten Bilder und Besuche


  
Nach meiner langjährigen Zeit als Aquarianer, entstand ursprünglich nur ein Eigenbau-Palludarium
140x80x100cm welches in meinem Wohnzimmer Platz fand.

Palludarium in Anführungsstrichen, denn genau genommen war es ein Aquarium mit augeklügelten Belüftungs und Entlüftungs-System im Interieur verlegt.

[Dies habe ich in der Rubrik Vorwort im einzenen beschrieben.]


Durch einen Bekannten der sowohl der Aquaristik wie auch der Terraristik zugewand war, kam ich zuerst zu einem vermeindlichen Pärchen Azureus als Besatz,
welches sich aber als es dann heranwuchs als gleichgeschlechtlich herausstellte.

Zu allem Übel entstand auch noch der dringende Verdacht, dass es sich bei den Tieren um Hybriden (Kreuzung zweier Morphe) handeln müsse, denn die Musterung der Tiere wurde mit zunehmendem Alter doch sehr extravagant,
einfach ganz untypisch für ein Azureus.

So gingen die Tiere wieder zum ursprünglichen Besitzer zurück, der sogar einräumte, dass kurzzeitig Tinctorius Regina mit im Terrarium saßen. Ich wollte mir keinen Ärger bescheren, indem ich selbst eventuelle Kreuzungen weitergebe, deshalb bestand ich auf eine unentgeltliche Rücknahme der Tiere.

Fast ein Jahr später zog dann eine Fünfergruppe Tinctorius Pic Matécho in dieses Becken ein, fünf Tiere deshalb, um auch sicher ein Pärchen aus der Gruppe ziehen zu können;


(an diesem Punkt möchte ich jedem Anfänger mit auf den Weg geben, fragt auf einer Börse nicht nach einem vermeindlichen Paar Tinctorius, bei semiadulten Tieren ist eine Bestimmung anhand der Zehenform ein Glücksspiel, das kann ich aus meiner Jahrelangen Erfahrung ganz sicher sagen, kauft eine Gruppe und beobachtet ob sich nicht beim heranwachsen bereits ein Pärchen bildet, später ein passendes Tier in ähnlichen Alter zu finden ist meist ein sinnloses Unterfangen.)


Meine Gruppe stellte sich letztendlich als 2.3, also 2Männchen und 3Weibchen heraus.

Eine sehr zeigefreudige und sehr produktive Gruppe die sich wohl aufgrund der Größe des Beckens mit 1120 Liter Volumen auch gut untereinander vertrug.

Leider existieren von dieser Gruppe, wie auch dem Palludarium fast keine Bilder mehr, so kann ich nur eine stark vergrößerte Fotografie meines Erstlingswerkes hier zeigen.

140x80x100  Breite x Tiefe x Höhe


 

Dieses Palludarium stellte sich letztendlich, trotz ausgefeilter Technik und guter Durchlüftung doch als unglücklich heraus.

Es beschlug nicht, es gab keine Stauluft, alles war eigentlich perfekt.

Doch die Arbeit im Becken musste von oben verrichtet werden,
was bei einer Höhe von 100cm sehr umständlich war.

Also musste ich handeln.

Zudem musste Platz für weitere Arten, sowie Nachzuchten geschaffen werden.

So zeigte sich dann bald folgendes Bild auf, sehr beengt mit Standard Terrarien aus dem Zoo-Bedarf.



50x50x70 - 100x50x50 - 100x50x80 - 80x50x80 - 80x50x70 - 
80x50x80 Breite x Tiefe x Höhe





40x40x40 - 60x60x70 - 60x60x70 - 100x50x50 - 100x50x80 - 50x50x70 - 50x50x70 - 80x50x70 -  80x50x80
Breite x Tiefe x Höhe



Die Pic Matècho wurden getrennt und ich behielt letztendlich nur ein Paar.

Wer mich kennt, weiss, egal was ich auch beginne, das mache ich mit Leib und Seele, so beobachtete ich Pflanzen und Tiere ganz genau, kaufte Fachbuch über Fachbuch optimierte und optimierte..........

so hat sich über die Jahre auch so einiges verändert, in folgenden Bildern zeige ich die Entwicklungen auf, dabei auch einige meiner vielen Freunde die mich über all die Jahre in diesem Hobby begleitet haben.

Einige meiner vielen Besucher allerdings, waren Kamera-scheu  oder wollten dieses Hobby nicht so öffentlich leben wie ich.



"Mein Ziel ist es, mir ein Leben aufzubauen, von dem ich mich nicht im Urlaub erholen muss!"
[ Rob Hill ]


Das war auch mein Ziel welches ich verfolgte, als ich diesen Raum entwarf.


Diese Anlage hat mir lange Jahre Freude bereitet, in diesen Räumen fand ich Ruhe und ich konnte mich von den Strapazen des Alltags erholen.




Ein Anblick welchen meine Freunde und Hobbykollegen seit vielen Jahren gewohnt sind.


80x60x40 - 80x50x50 - 80x50x70 - 80x50x80 - 55x60x70 - 55x60x70 - 50x50x70 -
50x50x70
- 50x50x70- 50x50x70 - 40x40x60 - 40x40x60 cm Breite x Tiefe x Höhe




Selbst Töchterlein sitzt lieber im Froschraum, wo doch der große Flat-TV mit 500 freigeschalteten Kanälen gerade mal um die Ecke hängt.
Wer selbst Kinder hat, weiß was dies zu bedeuten hat.



.................eigentlich war der Sessel für mich gedacht..............


.........doch die entspannte Atmosphäre lockt alle in den Froschraum.....

..........wirklich alle, ich muß um diesen Platz schon kämpfen!



Das Pflegen der kleinen Biotope, wie auch das Beregnen ist- und bleibt bei mir Handarbeit, eine Beregnungsanlage habe ich nicht mehr.
Kein Sprühbild konnte mich wirklich überzeugen, zumal auch die Pflanzen in den Terrarien verschiedene Ansprüche an Bewässerung und Beleuchtung haben, so kann ich von Hand alle Bereiche bis in den kleinsten Winkel abdecken und gleichzeitig die unterschiedlichen Bedürftnisse aller Pflanzen und Tiere erfüllen.



Das ist nach jedem Feierabend meine Oase der Entspannung, ein paar Minuten in diesem Sessel und jegliche Anspannung, jeglicher Stress ist vergessen.
Die Geräuschkulisse der rufenden Frösche verstärkt den Eindruck dieses Anblicks natürlich immens.


Bei den folgenden Bildern wird die Größe meiner Terrarien, im Vergleich zu den herkömmlichen 50er Dendrobatenwürfeln gut sichtbar. Sicherlich ärgere ich mich manchmal nicht eine- oder zwei Nummern kleiner gewählt zu haben und dadurch noch ein paar attraktive Arten mehr halten zu können, doch das Verhalten der Frösche in diesen Beckengrößen ist den Verzicht auf eine größere Anzahl Terrarien und Tieren sicher Wert.

Mein ganzer Stolz,
es hat mich Jahre gekostet diese Vielfalt an Pflanzen zusammenzutragen, danach nochmal viel Zeit und Geduld bis es dann mal so ausgesehen hat. Von den Kosten einmal abgesehen.
Natürlich sieht man auf den ersten Blick auf meine Anlage, welche Becken schon alt und gut bewachsen sind und welche Becken erst ein- bis zwei Jahre einfahren. Deshalb rate ich jedem, sich in Geduld zu üben,
die Pflanzen brauchen einfach Ihre Zeit, wenn man aber ständig umpflanzt wird es nichts.
Und da spreche ich aus Erfahrung, ich habe auch mal angefangen und war damals sehr ungeduldig.



 

.................auch ein Strategiespruch, dem ich strikt folge.



DIE ENTSCHEIDUNG FÄLLT
ICH TRENNE MICH VON ALLEN KLEINEN TERRARIEN
UND BESCHLIESSE MEINEN TIEREN ANGEMESSEN LEBENSRAUM ZU BIETEN



80x50x70 - 80x50x80 - 80x60x120 - 80x60x40 - 55x60x70 -
55x60x70 - 50x50x60 - 55x60x60cm Breite x Tiefe x Höhe



infos über den Umbau

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Das neue Gesicht der Anlage,
noch nicht ganz fertig,
doch es zeichnet sich bereits ab wie es einmal aussehen wird......


 

 
80x20x 50 - 80x60x40 - 80x60x120 -   80x60x120cm Breite x Tiefe x Höhe



















































































Dies ist noch lange nicht das Ende
Die untere rechte Ecke ist soooooo leer
und da wünschte ich mir zu Weihnachten ein passendes Terrarium her.
in diesem Sinne..........




Und bald wird es auch einiges über dessen Einrichtung und Bepflanzung
zu lesen und zu sehen geben.
Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.













































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