Einrichtung eines Terrariums

 


Das Wichtigste zuerst, bitte den Bereich Silikon aufmerksam durchlesen.
Hier werden die meisten, für Pflanzen- selbst für Tiere meist tödlichen Fehler gemacht!!!!!



Silikone im Terrarium



Ein gutes und haftfähiges Terrariensilikon gehört zur Grundausstattung bei der Terrarieneinrichtung und hier muss man schon beim Einkauf Sorgfalt walten lassen, denn nicht jeder Kleber ist hier geeignet.  Hier ist der Baumarkt nicht unbedingt die richtige Quelle, denn gerade Billigprodukte, die hier angeboten werden enthalten häufig auch jede Menge an Giftstoffen, die deren Einsatz im Terrarium von vorneherein verbieten. Leider verhält es sich bei höherwertigen Bau- und Sanitärsilikon auch nicht anders und an einen Einsatz im Terrarium sollte gar nicht gedacht werden. Herkömmliches Silikon wurde einfach nicht dafür konzipiert, damit ein Terrarium zu bauen oder damit einzurichten. Sie sind für den Einsatz in Bädern und sonstigen Feuchtbereichen konzipiert, in denen das Silikon eben nicht nur wasserdicht versiegeln- , sondern auch die Bildung von Schimmel unterbinden soll. Dies wird dadurch erreicht, dass dem Silikon hochwirksame Fungizide zugesetzt werden, die im Terrarium aber einen verheerenden Effekt auf die Pfleglinge haben können. Deshalb sollten Sie im Terrarienbau vollständig auf Silikon und Klebstoffe dieser Art verzichten.

Im Zoogeschäft gibt es Alternativen und mit denen sollte sich der Terrarien-Einrichter beschäftigen, bevor er mit dem Kleben beginnt. Im Terraristikfachhandel gibt es reichlich schadstofffreie Produkte, die speziell für den Terrarienbau hergestellt werden und die eben weder Fungizide, noch sonstige Giftstoffe enthalten, unter denen die Frösche im fertigen Terrarium zu leiden hätten. Setzen Sie bei allen Arbeiten im Terrarium also grundsätzlich auf geeignetes Terrariensilikon und Aquariumsilikon, damit das fertige Terrarium nicht nur gut aussieht, sondern den Pflanzen und Tieren auch eine sichere und gesunde Heimat bieten kann.

Die Industrie weist auf den Kartuschen nicht immer auf enthaltene Fungizide hin. Man muß schon auf die Webseite des Herstellers gehen.

Auch bei der Verwendung dieser Aquariensilikone sollte von einer sofortigen Bepflanzung oder Besetzung mit Tieren abgesehen werden. Die Essigsäure, die in diesen Silikonen als Lösungsmittel dient, dampft noch nach einigen Tagen aus. Das Terrarium sollte meiner Meinung nach, mindestens eine Woche noch offen stehen ehe man mit der Bepflanzung beginnt. Tiere sollten ohnehin erst nach einer Einlaufphase von mindestens zwei bis drei Monaten eingesetzt werden.


Für Reparaturen oder nachträgliches Einbringen von Wurzeln empfehle ich Innotec Adheseal.

Innotec Adheseal ist eine einzigartige, dauerhaft elastische Kleb- und Dichtmasse auf MS-Polymerbasis.
Das Produkt ist ideal zum Kleben oder Dichten und bietet eine starke Klebekraft auch auf schwierigen Materialien wie Metall, Kunststoff, Gummi, Glas und (Plexi-) Glas.

Adheseal ist lösungsmittelfrei, so dass die Verklebung oder Abdichtung weder schrumpfen noch reißen kann.
Es gibt keinerlei Ausdunstungen es ist absolut geruchsneutral ein wirklich geniales, jedoch teures Material um Wurzeln zu verkleben.

Diese Dichtungsmasse ist auch perfekt für die Anwendung auf EPDM- und PVC - Folien. Einsetzbar sowohl bei speziellen Verklebungen (in Ecken, an schwer herzustellenden Abdichtungen oder Rohrdurchlässen als auch bei der Reparatur. Das Produkt lässt sich problemlos mit fast jedem modernen Lacksystem überlackieren oder beschichten, selbst nass-in-nass, und ermöglicht somit eine erhebliche Zeiteinsparung.







 


Materialien zur Gestaltung von Rückwänden  und Terassen  im Dendrobaten - Terrarium

Styrodur®:  Neben der Isolierung gegen Temperaturunterschiede und der leichten Verarbeitung ist das Material außerdem nur sehr schwer entzündbar, verrottet nicht und kann als Grundlage für allerlei Beschichtungen dienen. Dadurch sind alle denkbaren Gestaltungsmöglichkeiten gegeben. Ferner wurde schon bei der Herstellung auf Gase wie FCKW, HFCKW oder auch HFKW komplett verzichtet. Rankpflanzen können gut mit Pflanzennadeln auf Styrodur fixiert werden.



Styropor® oder kurz Polystyrol, ist ein synthetischer Dämmstoff, welcher in Form von Platten angeboten wird. Polystyrol wird aus Mineral- bzw. Erdöl hergestellt. Dabei wird ein Granulat gebildet, welches im Anschluss über ein Treibmittel aufgeschäumt wird. Es dämmt gut, verrottet nicht, ist aber leicht entflammbar, und schmilzt bei hohen Temperaturen was wiederum in direkter Nähe eines UV Strahlers nicht unbedingt von Vorteil ist. Die Beschichtung ist wie auch beim Styrodur leicht zu bewerkstelligen. Das Material lässt sich aber nicht so leicht bearbeiten wie Styrodur. Beim Schneiden mit einem Messer franst es gerne aus, und die Kanten müssen im Nachhinein mit Hitze geglättet werden. Rankpflanzen können gut mit Pflanzennadeln auf Styropor fixiert werden.


Xaxim: (sprich: Schaschim) ist ein Produkt von Baumfarnen (z. B. Cyathea contaminans) Eine Besonderheit gegenüber Rückwandverkleidungen aus anderen Materialien wie Kork, Kokosfasern oder  Ähnlichem  ist die Fähigkeit des Xaxims sich selbst zu begrünen. Da es ein Produkt ist, das aus feuchten Regionen stammt, befinden sich in den zahlreichen Zwischenräumen jede Menge Samen und Sporen dort lebender Pflanzen, in der Hauptsache Moose und Farne. Diese treiben einige Wochen bis Monate in gewohnt feuchten Klima, von alleine aus. Rankpflanzen können gut mit Pflanzennadeln auf Xaxim fixiert werden.



Schwarztorf: alle stärker zersetzten Torfe werden nachdem sie im Winter in einer Schicht von ca. 25 cm durchfroren  waren, als Rohstoff erst im Spätherbst gewonnen. Nach der Trocknung bis Juni/Juli des Folgejahres steht ein sehr gleichmäßiger Torfrohstoff zur Verfügung, der unter anderem eine hervorragende Wasserkapazität aufweist. Gestochene Schwarztorf Soden, etwas harte, stabile  Soden, die sich sehr gut für die Gestaltung von Terassen oder Hügeln im Terrarium eignen. Begrünung durch Moos lässt bei ausreichender Beleuchtung und Feuchtigkeit nicht lange auf sich warten. Rankpflanzen können aufgrund der Rohdichte des Materials nur erschwert mit Pflanzennadeln auf Schwarztorf fixiert werden.





Weißtorf:
Für die Weißtorfgewinnung stehen umfangreiche Ressourcen in Litauen, Lettland und Irland zur Verfügung, die die Versorgung der verschiedenen Produktionsstätten auf viele Jahrzehnte sichern. Bei der Gewinnung von Sodentorf setzen die Unternehmen auf das effektive Stechkastensystem. Innovative Verfahren zur Trocknung und Lagerung gewährleisten die Verfügbarkeit und Homogenität der wertvollen Rohstoffe. Weißtorf nimmt Feuchtigkeit sehr stark auf, und bemoost daher sehr schnell. Rankpflanzen können auf den weichen Soden sehr leicht mit Pflanzennadeln  fixiert werden.




Kork und Kokosfasermatten
halten meinen Erfahrungen nach, dem Feuchten Klima im Regenwaldterrarium nicht sehr lange stand. Auch befreundete Froschler, die diese benutzen bestätigen eine Lebenserwartung von ca. 5 Jahren im feuchten Klima. Diese Materialien sind eher in einem Becken für Gekkos und Chameleons, in einfach anderem, nicht so feuchtem Klima aufgehoben


Beschichtungsmöglichkeiten

Im Handel werden verschiedene Fertigbeschichtungen angeboten.
zwei sehr bekannte sind Ben´s Rainforest Background von Benjamin Schwarz und Frogwall von Frogwall Rainforest Concepts zwei sofort Gebrauchsfertige Beschichtungen, Latex Torf gemische als Terrariumbeschichtungsmasse mit Moos und Farnsporen vorgeimpft.




Eine weitere Beschichtungsmöglichkeit ist GFK Epoxidharz Laminierharz der sowohl für Aquarien und Terrarienrückwände geeignet ist. Die Oberfläche ist danach hochverdichtet, es können in der dritten Beschichtung Torf und Farbpigmente beigemischt werden um eine natürliche Optik zu erhalten. Ideal ist diese Beschichtung zum Beispiel für Bachläufe.




Epiweb Aufbinde- und Kulturmaterial
EpiWeb® ist ein neuartiges Kunststoffmaterial, welches bereits vielfach getestet wurde.
Es bietet eine Vielzahl von Vorteilen:
-Extrem lange haltbar, zersetzungsfrei.
-Absolut pH-Neutral und UV-stabil.
-Abstoßende Wirkung gegen Schnecken.
-Speichert bis zu 76% des Eigengewichtes an Wasser.
-Geringes Gewicht (97g/Liter)
-Kontrollierte Kultur möglich.
-Schutz der jungen Wurzelfasern, da die Wurzel in Epiweb hineinwächst und nicht "auf" der Rinde bleibt.
-Einfache Bearbeitung mit der Schere.
-Jede Größe möglich.
-Preiswert, jederzeit verfügbar.



Hygrolon® ist ein neues, einzigartiges Material, das völlig neue Kulturmethoden eröffnet.
- Es hält 280% Wasser.
- Als Docht kann es Wasser bis zu 320mm hochziehen.
- Es bleibt 100% inaktiv und zersetzt sich nicht.
- Eine umweltfreundliche Alternative
- Ist eine hervorragende Alternative zu anderen organischen Substraten wie Sphagnum, Kork, Rinde, Baumfarn etc.
- Für Orchideen in Terrarien, Vitrinen, Gewächshaus

Zu Beginn der Entwicklung von Hygrolon® standen Studien über die Lebensgrundlage von Moosen, Farnen und Orchideen, in anderen Worten: verschiedene Rindenarten.
Rinde besteht aus toten Zellen von Zellulose und Lignin. Diese Rinde ist hygroskopisch, sehr unterschiedlich je nach Art des Baumes. Diese Rinde speichert das lebensnotwendige Wasser für die Pflanzen für eine gewisse Zeit, und verteilt es gleichmäßig über die Oberfläche. Daher bleibt diese Unterlage nie für eine lange Zeit feucht.

Das Ziel bei der Entwicklung von Hygrolon® war ein Material, das sich wie eine gewöhnliche Rinde bzw. Rindensubstrat verhält. Außerdem sollte das Material inaktiv und 100% nicht kompostierbar sein.




Eine weitere, langlebige Möglichkeit ist es, die Scheiben sowohl die Modellierten Rückwände mit schwarzem oder braunen Aquariumsilikon zu bestreichen. Dies geschieht am besten mit einem Zahnspachtel, um ein dickes und haftfähiges Silikonbett zu bekommen. In dieses Silikonbett wird zuerst Pinienrinde gedrückt um eine griffige Oberfläche zu bekommen, dann wird ein fein gemahlenes Torf/Erde Gemisch, angereichert mit Moos-Sporen, Xaxim und Kokoshumus flächig darauf verteilt und fest angedrückt. An unebenen, modellierten oder schwer zugänglichen Stellen wird das Silikon mit einem Borstenpinsel aufgetragen. Um die zähe Silikonmasse gut verstreichen zu können, kürzt man die Borsten des Pinsels bis auf 5-8mm ein. Auf die Verwendung der um 50% billigeren Bau- oder Sanitärsilikone sollte auf jeden Fall verzichtet werden. Diese enthalten Fungizide die für die Pflanzen und Terrarientiere nicht ungefährlich sind.





Auch habe ich von Beschichtungs-Möglichkeiten mit Zement und Fliesen-Flexkleber und vielem anderem gelesen, doch kann ich hier für ein Dendrobatenbecken keinen Nutzen sehen.


TEST VERSCHIEDENER EINRICHTUNGSMETHODEN                  

Vor fünf Jahren hatte ich vier Terrarien auf verschiedenste Weise eingerichtet , um das Verhalten der unterschiedlichsten Materialien im feuchten Klima eines Regenwaldterrariums im Langzeittest zu erproben.

1. Terrarium 50x50x70 mit Weisstorfsoden beplankt und teilweise direkter Beschichtung auf Glas.

2. Terrarium 50x50x70 Rückwand sowie Seitenscheiben direkt beflockt. Boden und Terassen aus
    Weißtorf

3. Terrarium 100x50x100 genau nach Angaben eines bekannten Herstellers inclusive aufwändiger
    Vorarbeiten und Armierung danach mit einer Fertig angerührten Regenwaldbeschichtung versehen.

4. Terrarium 100x50x80 mit einer Korkrückwand und direkt beflockten Seitenscheiben.


Jetzt nach fünf Jahren bin ich um doch einige Erkenntnisse reicher.

Die Varianten 1 und 2 sind heute wunderbar von tropischen Moosen überzogen und die tropischen Ranken und Kletterpflanzen haben sich über das ganze Becken ausgedehnt.

Variante 3 habe ich bereits nach zwei Jahren aus meiner Anlage verbannt, weil die Oberfläche, durch das doch sehr unterschiedliche Abtrocknen der Beschichtung, ständig Risse hervorbrachte.

Letztendlich, nachdem ich schon unzählige Male mit dem Nachkauf der Beschichtung sowie dem Verspachteln der Risse zugebracht hatte, brach ein größeres Stück aus der modellierten Rückwand aus.

Ich kam bei einem Meter Beckenhöhe trotz dreimaliger Beregnungen am Tag, zu der Erkenntnis das es drei sehr verschiedene Klimazonen gab.

Der obere Bereich war bis abends komplett ausgetrocknet, mittig noch etwas feucht und im unteren Bereich hielt sich die komplette Nässe.

Die logische Konsequenz waren Schwundrisse. Das Flexmaterial in der Beschichtung konnte den Kräften die durch die verschiedene Ausdehnung zwischen den drei Klimazonen wirkten, nicht standhalten.

Ich vermag nicht zu sagen, ob es nun an den Maßen des Terrariums lag, welches für die Haltung  einer 1.2 Zuchtgruppe Tinctorius, mit den Beckenmaßen B100xT60xH100cm unüblich groß war, und ob es im Klima eines 50er Dendrobaten-Würfels eventuell besser funktioniert hätte, bei einigen Freunden hat es bis jetzt gut funktioniert. In diesem Fall funktionierte es eben mal absolut gar nicht und das Becken wurde daher durch ein ganz neues Terrarium ersetzt.

Die vierte Einrichtungs-Variante stellte sich nach nun fünf Jahren als ungeeignet heraus, die Kork Rückwand die werkseitig dreischichtig verklebt war, und als Sichtseite die natürliche Korkeichenrinde-Struktur hatte, löste sich in Ihre Bestandteile auf.

Die Feuchtigkeit, die tagsüber bei 60-80% liegt und nachts zwischen 80 und 100%, setzte der Korkwand massiv zu.

Den Rest erledigten dann die Wurzeln der Pflanzen, Asseln und Springschwänze, Tausendfüßler, Würmer und sonstiges Gekrabbel welche sich Gänge durch die Korkwand fraßen. Was nunmal in einem solch natürlichen Biotop ganz normal ist.

Also steht jetzt für mich nun fest, dass die Variante mit schwarzem Aquariumsilikon als flexiblen Kleber, beflockt mit einer Mischung aus Weißtorf, Moossporen, gemahlenen Xaxim und Kokoshumus die ideale Variante ist. Egal ob es nun direkt auf der Glasscheibe erfolgt oder auf Styrodur, Styropor oder Montageschaum, es hält ewig.

Allerdings möchte ich erwähnen,das diese Variante nicht aus meinem Mist gewachsen ist, vielmehr profitiere ich hier von jahrzehntelanger Erfahrung eines überall bekannten Froschhalters. Er hielt schon Tinctorius, Pumilios, Histrionica und Ranitomeya, da spielte ich noch im Sandkasten.

Ich habe mit folgendem Terrarium nun mittlerweile mein 40. Becken auf diese Art eingerichtet, nicht alle für mich, auch für befreundete "Froschler".

Alle Terrarien sind heute wild bewachsen und unverwüstlich. Und das ist ja auch im Sinne des Erfinders.

Denn nichts ist ärgerlicher als ein Becken zerlegen zu müssen indem gerade mal endlich die Bromelien und Orchideen gewurzelt haben.

So verhält es sich auch mit den Wurzeln, die man im Tropischen Terrarien verwendet. Sie sollten einfach den Belastungen im feuchtnassen Klima eines Tropenbeckens standhalten.



Lianen, Rebenholz und anderes gehören in ein Gecko-Terrarium, Subtropisch mit einem, vielleicht zwei Sprühstößen am Tag, dem halten sie Stand, mehr nicht.

Hier will ich nun in Bildern zeigen wie ich aus dem wüst aussehenden Becken, mit der zerfallenen Korkrückwand ein wirklich haltbares, gut strukturiertes Naturnahes Regenwaldterrarium gemacht habe.

Da ich in meinen Terrarien immer erfolgreicher Miniatur-Orchideen pflege und vermehre, teste ich nun zum ersten mal auch die Materialien EpiWeb® und Hygrolon®, die von vielen Orchideenzüchtern erfolgreich verwendet werden.

Die restliche Beschichtung erfolgt bewährtermaßen mit schwarzem Aquariumsilikon, auf Glasflächen mit einem Zahnspachtel aufgetragen, um maximale Haltbarkeit der Beflockung zu gewährleisten.

Auf modellierten Rückwänden und unebenen Untergründen verwende ich einen Borstenpinsel mit harten Borsten, die ich zusätzlich noch einkürze, um das widerspenstige Silikon auch verstreichen zu können.

Beflockt wird mit einer Mischung aus Weißtorf, Moossporen, gemahlenen Xaxim und Kokoshumus, aber das habe ich ja bereits erwähnt.



Aus alt mach neu. Das mit Kork beplankte Becken wird bis auf das Glas leer gemacht
und mit bewehrter Beflockung neu gestaltet.


Hier erkennt man sehr gut wie die Korkschichten aufgequollen sind. Auf der linken Seite kann man durch das Glas auf die Rückwand sehen.



Die Rückwand aus Kork läßt sich mit einem Spachtel sehr leicht entfernen.


Die neue Rückwand, Styrodur mit Silikon auf Glas geklebt, dient als Stütze für den Überhang, der aus Montageschaum modelliert wird. Savannen und Morkinenwurzeln als große Wurzeln, Seile als feines Wurzelwerk. (Alternativ haben sich auch Kabelisolierungen von Stromkabeln bewährt.) Ob es nun Kabelisolierungen sind oder Seile, sie werden mit Silikon bestrichen und ebenfalls beflockt.

EpiWeb® und Hygrolon® als Feuchtigkeitsspeicher für Moose, Farne und verschiedene Orchideen. Die normal beschichteten Flächen trocknen sehr schnell ab, was wiederum andere Tropischen Pflanzen und viele Orchideen sehr begrüßen. Hier sollte man sich wirklich über die Bedürftnisse der einzelnen Pflanzen im Klaren sein.



Fertig beflocktes Becken, bereit zur Bepflanzung.
14 eingearbeitete Filmdosen sollten ausreichend Unterschlupf für die Tiere bieten.



Die ersten Moose und Kletterfarne werden aufgebunden oder mit Pflanzennadeln aufgesteckt.


Jetzt fehlen noch die Bromelien, Kletterpflanzen und der Xaximboden dann kann das Terrarium einfahren, bis der gewünschte Besatz dann in sieben Monaten einzieht. Der Xaximboden ist eingebracht, verschiedene Pflanzen aufgesetzt, und das Xaxim mit den verschiedensten tropischen Moosen aus den Becken angeimpft. Langsam kommt das Moos. Kleine Modifizierungen und Änderungen, jetzt ist Geduld gefragt.