Einrichtung eines Terrariums

 


DIE QUELLE ALLES LEBENS IST LICHT
DESHALB WERDE ICH MIT DIESEM THEMA BEGINNEN

Ich Teile hier meine Erfahrungen, und Messungen die wir selbst in Zusammenarbeit mit Fachleuten überprüft haben.
Da das Hobby nun mal nicht durch Froschverkäufe finanziert werden kann,
sollte man sich doch mal mit den Kosten und Leistungen verschiedener Leuchtmittel auseinandersetzen.



LICHT IM TERRARIUM




T8 Leuchtstoffröhren mit konventionellen Vorschaltgeräten verbrauchen je nach Hersteller, Ausführung und Lampenleistung weitere 20-200% der Lampenleistung (AKERET 2008:SAUER etal.2004) für eine 18W starke 60cm lange Leuchtstoffröhre sind das je nach Modell zwischen 3,6 und 36W die im wahrsten Sinne des Wortes verbraten werden.



Die Vorschaltgeräte werden nach ein paar Stunden Betriebsdauer so heiß, das man sich leicht die Hände daran verbrennen kann, was dann in den Sommermonaten im Froschraum wiederum zu Hitzeproblemen führen kann.





T8 Leuchtstoffröhren elektronisch geregelt. Der schonende Betrieb der Lampen durch die digitale Soft-Start Technologie ermöglicht eine wesentlich längere Lampenlebensdauer als bei einem konventionellen Starterbetrieb bis zu 20.000 Betriebsstunden sind möglich. Der Hochfrequenzbetrieb erlaubt einen höheren Lampenwirkungsgrad. Die Lampen wandeln zwischen 7 % und 11 % mehr Energie in Licht um.


Elektronische Vorschaltgeräte arbeiten zusätzlich wesentlich wirtschaftlicher als magnetische Geräte. Geringere Wärmeentwicklung bewirkt eine geringere Leuchtentemperatur und damit einen besseren Wirkungsgrad der Lampe. Die gesamte Leistungseinsparung hängt naturgemäß auch von der jeweiligen Lampe ab. Die Energieeinsparung durch den Betrieb der Lampen durch EVG gegenüber konventionellen Vorschaltgeräten beträgt bis zu 30 %.



T5 Leuchtstoffröhren

Neben dem Vorteil, daß man bei T5 mehr Licht bei vergleichbarer Länge bekommt (T5-Lampen sind üblicherweise 5 cm kürzer, z.B. T8 36 Watt: 120 cm, T5 54 Watt: 115 cm), besitzen T5-Lampen ein zu höheren Temperaturen verschobenes Lichtstrommaximum. Sie erreichen die höchste Lichtausbeute bei 35 °C Umgebungstemperatur, T8-Lampen schon bei 25 °C. Darüber fallen die Lampen wieder ab. In den in der Terraristik üblichen Leuchten werden jedoch unter dem reflektor leicht 35 °C erreicht, nicht selten sogar darüber. T5 ist also hier im Vorteil.



Zudem erlaubt der geringere Durchmesser der T5-Lampen die Konstruktion besserer Reflektoren. Die Lampe selber ist dem Licht nicht mehr so im Weg, weil sie dünner ist. Dieser Vorteil wird allerdings von manchen Herstellern wieder verschenkt, weil sie die Lampen in ihren Leuchten zu dicht aufeinander staffeln, was auch wegen der Temperatur nicht vorteilhaft ist. T5 LSR werden generell an EVG (elektronischen Vorschaltgeräten) betrieben sind also von vorne herein sparsamer und die Hitzeentwicklung ist auch geringer.

Bei der Auswahl an Lichtspektren ist man sowohl bei T8 und T5 gut versorgt, die Industrie hält für den Terrarianer alles bereit was das Herz begehrt. Selbst UV Anteile von 5%UVB und höher sind im Sortiment enthalten.


    
LED Eigenbau
Da ich ein kleiner Tüftler bin, versuchte ich mich sehr früh in der LED Technik. Im Elektrofachhandel waren damals noch keine Hochleistungs LED Stripes erhältlich, also versuchte ich es zuerst mit standard LED Stripes und RGB-LED Stripes dessen Leistung und Lichtfarbe mich noch nicht wirklich begeisterte.


 

Ich mischte also kaltweiße Dioden mit warmweiß und kam auf ein Licht das den Pflanzen völlig ausreichte. Als dann
High-Power LED Leisten (auch "LED Streifen" oder "LED stripes") auf den Markt kamen versuchte ich mich mit dieser Technik, High-Power LED Stripes gehören zu den hellsten Produkten im Bereich der LED Stripes müssen jedoch meist gekühlt werden und sind daher schwieriger zu verarbeiten als MultiBar LED´s.  High-Power sollen über 100lm/W leisten und einen Gesamtlichtstrom von über 4000lm pro Meter erreichen. Ich baute diese Stripes in alte Giesemann Alugehäuse ein, die ich aus meiner Aquaristikzeit noch im Keller liegen hatte und in denen zuvor vier T5 Röhren beherbergt waren, kühlte das ganze mit kleinen 6cm PC Lüftern. Die Wärmeentwicklung ging im Vergleich zur vorherigen Beleuchtung deutlich herunter und das Pflanzenwachstum steigerte sich.

Allerdings hatte ich noch das Problem, daß ich im vorderen Bereich des Beckens mit LED nicht voll bis zum Boden ausleuchten konnte, deshalb fuhr ich zweigleisig und beleuchtete vorne weiter mit T5 oder Exo Terra Repti Glo 2.0 Compact Vollspektrumlampen unter verchromten Edelstahl Reflektoren von Elstein.



LED Balken in der Aquaristik mitlerweile schon standard, tat sich die Industrie aber erstmal schwer Lichtspektren für die Terraristik auf den Markt zu bringen.

Nun sind im Handel mittlerweile Leuchtbalken mit LED Technik verfügbar zum Beispiel Repti SUN LED, die Terrarien wunderbar ausleuchten und eine versprochene Lebenserwartung von 20.000 Betriebsstunden haben.

S
elbst für die UV Bestrahlung wird gesorgt, wenn man die Repti SUN LED 5.0 UV-B kauft, allerdings wird dann eine Kombination aus LED und einer UV Leuchtstoffröhre geliefert. Die Ausleuchtung mit diesen Lampen war hervorragend ich habe das Ergebnis auf Becken mit den Maßen 100x50x100 und 80x50x80 gesehen und war begeistert. Und eine Nachtlichtumschaltung gibt es auch.


Meine ernüchternde Erfahrung bei 14 Stunden Tagesbeleuchtungszeit, versagte die Elektronik der einen Lampe nach 4;  bei der anderen Lampe nach brannte sie nach 6 Monaten durch.











Eine weitere Variante, die mich auf der Reptilienbörse in Offenburg auf viele Arten überzeugt hat, ist die Bionic Sun quad. Dieser LED Balken leuchtet nicht nur hohe Terarien sehr gut aus, sondern hat eine ultraflache Bauweise.

Ich werde mir bei meinem Kollegen im Shop mal eine Lampe kaufen um sie in einem meiner lichthungrigen Becken zu testen und meine Erfahrungen hier zum Besten geben. Denn ein Umstieg komplett auf LED ist für mich aus vielen Gründen unumgänglich, zumal ich den UV Bedarf der Tiere ohnenin anderweitig abdecke und zusätzliche Wärmequellen überhaupt nicht benötige.

Ich war im Jahr 2015 schon durch viel LED Technik in der glücklichen Lage einer derjenigen zu sein, die auch an den sehr heißen Sommertagen volle Beleuchtung fahren zu konne, wärend andere ihre Beleuchtung komplett herunterfahren mußten.


Leider kann ich nun doch nicht selbst über diese Lampe berichten, da die Maße der Lampen für meine Zwecke nicht geeignet waren. Im Shop meiner Freunde zeigen sich aber ein tolles Lichtspektrum und eine gute Ausleuchtung.

www.tropenundexoten.de/











Entgültiger Umstieg auf LED Technik meine Wahl
LED Fluter und LED Balken
Ein befreundeter Elektriker, den ich zu mir holte um mir eine saubere Lösung für mein Stecker und Kabelwirrwar zu unterbreiten, brachte mich dann auf die Idee, die Sparbirnen und T5 Röhren, die unter dem Reflektor immer wieder mal vorzeitig den Hitzetot starben, gegen  LED Fluter auszutauschen. Die Elektroinstallation mit großem ZentralenTrafo für die LED Technik und integrierter Zeitschaltuhr wurde also noch ein bisschen aufgeschoben um erst die optimale Lichtlösung für alle Becken zu finden.

Da man ja auf meiner Seite sehen kann, das ich auf seltene tropische Pflanzen sehr viel Wert lege, wollte ich zuerst nur in einem Terrarium einen Testlauf starten, und die Reaktion meiner Pflanzen auf das veränderte Lichtspektrum beobachten.


Siehe da, Bodendecker die in vier Jahren nicht ein mal nur einen Blütenstand hatten, fingen plötzlich an zu blühen. Orchideen, die ein bis zwei mal Jährlich geblüht hatten, stehen ab sofort ganzjährig in voller Blüte.

Die Fluter die eine relativ flache Bauweise haben und mit Kühlrippen versehen sind, werden nur handwarm. Das Lichtspektrum liegt bei einem Fluter mit 14W bei 6500K und 1250 Lumen. Die Lichtfarbe ist Tageslicht im leicht bläulichen Bereich, welches Tiere wie Pflanzen dankbar annehmen. Die Becken mit 70 und 80cm Höhe sind voll ausgeleuchtet und das mit ungefähr halber Wattleistung als zuvor mit den Exo Terra Repti Glo 2.0 Compact Vollspektrumlampen die mit 26W ordendlich heiß wurden und unter den Edelstahl Reflektoren, die ursprünglich für Elstein Wärmestrahler entwickelt wurden meist nach 6 Monaten das Zeitliche segneten.

Leider war diese Lösung aufgrund der Lichtkastenmaße nicht für alle Terrarien geeignet, dafür waren die Gehäusemaße der Strahler einfach zu groß.




6500K Kalt weiß 14W 1250lm

6500K Kaltweiß 20W 1800lm

6500K Kaltweiß 20W 1800lm




Entgültiger Umstieg auf LED Technik meine Wahl LED Leisten in kombination mit oben erwähnten LED-Flutern. Aber auch allein mit TOP Ausleuchtungswerten, selbst bei 80cm hohen Becken.

MEIN GEHEIMTIPP, DER SICH BEI MIR UND VIELEN FREUNDEN AUCH DURCH DIE LICHTLEISTUNG KLAR ETABLIERT HAT
BARI LED UNIVERSALLEUCHTE 60cm lang
900Lumen Lichtleistung
10W VERBRAUCH (gemessener echter Verbrauch)
Lichtfarbe 6500 Kevin Kaltweiß Sonnenlichtspektrum leicht bläulich.
Einbauhöhe 4,5cm

Erfahrungswerte bereits zwei Monate nach der Installation, viel bessere Ausfärbung der Bromelien.

Enormer Pflanzenwuchs, ob im Bodenbereich oder in Lichtnähe.

Siehe da, Bodendecker die in vier Jahren nicht ein mal nur einen Blütenstand hatten, fingen plötzlich an zu blühen.

Orchideen, die ein bis zwei mal Jährlich geblüht hatten, stehen ab sofort ganzjährig in voller Blüte.

Die Frösche sind nicht Verhaltensauffällig, weiterhin zu ihren festen Zeiten unterwegs.

Die Anzahl der Gelege hat sich sogar vermehrt, was aber auch mit dem Alter der Tiere zusammenhängen kann.

Also im Großen und Ganzen ist die Beleuchtung eine Bereicherung für die Anlage.








Eine eher unscheinbare Unterbauleuchte, die auf den ersten Blick nicht auf die Leistung schließen läßt.


Würde man sie so anschließen, hätte man zwar eine Leistungsstarke Lampe


doch wenn man mit Werkzeugen die Endkappen entfernt..........


.....indem man die Plastikkappe mit den aus den Verankerungen hebelt......


..........bis man sie entnehmen kann


.....und die Milchglas-Abdeckung seitlich wegschieben kann...


und somit die LED´s freiliegen.


hat man die Abdeckung entfernt,......


löst man die zweite Endkappe


.......und dreht sie um. Somit hat man die Möglichkeit die Lampe auf die Glasabdeckung des Terrariums zu legen und hat automatisch 3mm Abstand zum Glas,


Dann klappt man die Lysterklemme nach außen....


Und schließt das zweiadrige Stromkabel (nicht im Lieferumfang enthalten) an die LED an.

ACHTUNG!!!!!
Blau ist der Neutralleiter (N), der stromrückführende Leiter. Über diese Ader fließt der Strom vom Verbraucher zurück zur Stromquelle.
Schwarz ist Phase (L) der stromführende Leiter, auch Außenleiter genannt. Dieser Außenleiter steht unter Spannung und versorgt den Verbraucher mit Strom.

Diese zwei Phasen sollten nicht vertauscht werden.

Auch sollten die 2 Adrigen Stromkabel die aus feinen Kupferfasern bestehen noch mit Ader-Endhülsen versehen werden.


Dann zuklappen und anschließen.


Wegen der vielen Anfragen zu den LED Balken von Bari.
Diese wird man im internet wohl nicht so finden.
Bei den Bari Leuchten handelt es sich um Importware aus Asien.
Diese Lampen werden in unterschiedlichen Leistungen und unterschiedlichen Lichspektren geliefert.
Alle Leuchten mit 60cm haben sowohl identische Artikelnummer wie auch EAN-Codes bei komplett unterschiedlicher Spezifikation.
Ich war in unendlich vielen Baumärkten bis ich meinen Bedarf an Leuchten gedeckt hatte.
Der Anteil an 6500K und 900Lumen liegt bei wohl nicht mehr als 3%.
60% decken 6000K und 800Lumen ab, dieses Licht enthält zu viel Rotanteil, dieser verfälscht die Farben unserer Tiere und Pflanzen.
Bromelien verlieren an Farbpigmenten und werden grün und das schlimmste, es fehlt ihm fehlt an Leistung .
Im Bereich der 1m langen Bari LED-Balken sieht es jedoch besser aus, da ist im Lichtspektrum 6500K Tageslicht und
1800Lumen, doch noch im ganzen Bundesgebiet was zu finden.
Es ist also Glückssache oder Fleissarbeit bis man alles zusammen hat, doch man spart eine Unmenge Geld zu vergleichbaren Produkten.



Entdeckt in diversen Baumärkten
RITOS  LED 6500K Lichtfarbe und 850Lumen Lichtleistung






Ausleuchtung eines Beckens 80x60x80 BxTxH mit 4x10W


Man beachte die optimale Ausleuchtung bis zum Boden aus 80cm Höhe



ZUSÄTZLICHE UV - BELEUCHTUNG

AUCH BEI DENDROBATEN UNBEDINGT ERFORDERLICH !!!!!!

Eine Installation von UV Röhren außerhalb des Beckens ist dann möglich, wenn eine ausreichend große Gazefläche im Terrariendeckel vorhanden ist. Ohne Gazefläche wäre die UV-Bestrahlung sinnlos, weil Glas bekanntlich UV-Strahlen herausfiltert. Alternativ können Abdeckscheiben aus UV-durchlässigem Acrylglas verwendet werden.

Flach- / Floatglas UV Absorbierung
Zunächst besteht jede Scheibe aus Flach- bzw. Floatglas. Dieses trägt seinen Namen, weil das Glas im Herstellungsprozess auf einer Schicht aus flüssigem Zinn gleitet. Es ist das Ausgangsprodukt für verschiedene Glasarten und wird bereits seit über 50 Jahren auf diese Weise hergestellt.Flachglas besitzt in seiner ursprünglichen Form eine hohe UV-Transmission für langwellige Lichtstrahlen, ist also besonders durchlässig für UVA-Strahlung, während UVB weitestgehend absorbiert wird.

genau wie im IR-Bereich kann man UV in 3 verschiedene Klassen einteilen:

UV-A, UV-B und UV-C.

Hauptunterschied ist die Wellenlänge:

UV-A von 380 - 315 nm

UV-B von 315 - 280 nm

UV-C von 280 - 10 nm.

 



OSRAM Ultravitalux 300W

ULTRA-VITALUX Hochdruck-Ultraviolettstrahler 300W mit Sockel E27, für die Abdeckung des UV Bedarfs der Frösche. Einmal die Woche wird jedes Terrarium 25 Minuten lang bei entfernter Frontscheibe mit UV bstrahlt.


Der Abstand vom Becken sollte 80cm betragen um keinen Schaden bei den Tieren zu verursachen.

Selbst Jungtiere und Quappen werden im gleichen Zyklus bestrahlt, um Rachitis vorzubeugen und den Vitamin D Bedarf zu decken.

Alle meine Frösche nehmen das Sonnenbad gerne an, legen sich zum Teil flach mit ausgebreiteten Extremitäten mitten in den Lichtstrahl und genießen. Andere sind etwas weniger Sonnenanbeter und nehmen eher leicht durch eine große Pflanze geschützt, das UV Licht auf. Noch bei keinem Tier konnte ich beobachten, das es sich der Strahlung komplett entzieht.

Ich kann jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen, das die UV Bestrahlung allein dafür zuständig ist, doch ist es auffällig, das sich bei meinen Tieren der für Dendrobaten typische Dendrobatenbuckel nicht so ausgeprägt abzeichnet wie bei Tieren die nicht von klein auf mit UV bestrahlt wurden.





Da ich durchgehende Frontscheiben habe, die sich mit wenigen Handgriffen entfernen lassen


In dem man einfach die obere Halterung nach oben klappt


Ist es kein großer Aufwand .........


Die Scheibe zu entfernen........


zur Seite zu stellen .........


von Hand zu sprühen.............


oder den wöchentlichen UV-Bedarf der Tiere zu decken.

















JETZT ZUM EIGENTLICHEN THEMA
DER EINRICHTUNG EINES TERRARIUMS


Das Wichtigste zuerst, bitte den Bereich Silikon aufmerksam durchlesen.
Hier werden die meisten, für Pflanzen- selbst für Tiere meist tödlichen Fehler gemacht!!!!!



Silikone im Terrarium



Ein gutes und haftfähiges Terrariensilikon
gehört zur Grundausstattung bei der Terrarieneinrichtung und hier muss man schon beim Einkauf Sorgfalt walten lassen, denn nicht jeder Kleber ist hier geeignet.  Hier ist der Baumarkt nicht unbedingt die richtige Quelle, denn gerade Billigprodukte, die hier angeboten werden enthalten häufig auch jede Menge an Giftstoffen, die deren Einsatz im Terrarium von vorneherein verbieten. Leider verhält es sich bei höherwertigen Bau- und Sanitärsilikon auch nicht anders und an einen Einsatz im Terrarium sollte gar nicht gedacht werden. Herkömmliches Silikon wurde einfach nicht dafür konzipiert, damit ein Terrarium zu bauen oder damit einzurichten. Sie sind für den Einsatz in Bädern und sonstigen Feuchtbereichen konzipiert, in denen das Silikon eben nicht nur wasserdicht versiegeln- , sondern auch die Bildung von Schimmel unterbinden soll. Dies wird dadurch erreicht, dass dem Silikon hochwirksame Fungizide zugesetzt werden, die im Terrarium aber einen verheerenden Effekt auf die Pfleglinge haben können. Deshalb sollten Sie im Terrarienbau vollständig auf Silikon und Klebstoffe dieser Art verzichten.

Im Zoogeschäft gibt es Alternativen und mit denen sollte sich der Terrarien-Einrichter beschäftigen, bevor er mit dem Kleben beginnt. Im Terraristikfachhandel gibt es reichlich schadstofffreie Produkte, die speziell für den Terrarienbau hergestellt werden und die eben weder Fungizide, noch sonstige Giftstoffe enthalten, unter denen die Frösche im fertigen Terrarium zu leiden hätten. Setzen Sie bei allen Arbeiten im Terrarium also grundsätzlich auf geeignetes Terrariensilikon und Aquariumsilikon, damit das fertige Terrarium nicht nur gut aussieht, sondern den Pflanzen und Tieren auch eine sichere und gesunde Heimat bieten kann.

Die Industrie weist auf den Kartuschen nicht immer auf enthaltene Fungizide hin. Man muß schon auf die Webseite des Herstellers gehen.

Auch bei der Verwendung dieser Aquariensilikone sollte von einer sofortigen Bepflanzung oder Besetzung mit Tieren abgesehen werden. Die Essigsäure, die in diesen Silikonen als Lösungsmittel dient, dampft noch nach einigen Tagen aus. Das Terrarium sollte meiner Meinung nach, mindestens eine Woche noch offen stehen ehe man mit der Bepflanzung beginnt. Tiere sollten ohnehin erst nach einer Einlaufphase von mindestens zwei bis drei Monaten eingesetzt werden.

TIP

Für Reparaturen oder nachträgliches Einbringen von Wurzeln empfehle ich Innotec Adheseal.

Dieses Material ist absolut formstabil, hat hohe Klebekraft und ist absolut geruchsneutral.

Es gibt keinerlei Ausdunstungen ein wirklich geniales, jedoch teures Material um Wurzeln zu verkleben.







 


Materialien zur Gestaltung von Rückwänden  und Terassen  im Dendrobaten - Terrarium

Styrodur®:  Neben der Isolierung gegen Temperaturunterschiede und der leichten Verarbeitung ist das Material außerdem nur sehr schwer entzündbar, verrottet nicht und kann als Grundlage für allerlei Beschichtungen dienen. Dadurch sind alle denkbaren Gestaltungsmöglichkeiten gegeben. Ferner wurde schon bei der Herstellung auf Gase wie FCKW, HFCKW oder auch HFKW komplett verzichtet. Rankpflanzen können gut mit Pflanzennadeln auf Styrodur fixiert werden.



Styropor® oder kurz Polystyrol, ist ein synthetischer Dämmstoff, welcher in Form von Platten angeboten wird. Polystyrol wird aus Mineral- bzw. Erdöl hergestellt. Dabei wird ein Granulat gebildet, welches im Anschluss über ein Treibmittel aufgeschäumt wird. Es dämmt gut, verrottet nicht, ist aber leicht entflammbar, und schmilzt bei hohen Temperaturen was wiederum in direkter Nähe eines UV Strahlers nicht unbedingt von Vorteil ist. Die Beschichtung ist wie auch beim Styrodur leicht zu bewerkstelligen. Das Material lässt sich aber nicht so leicht bearbeiten wie Styrodur. Beim Schneiden mit einem Messer franst es gerne aus, und die Kanten müssen im Nachhinein mit Hitze geglättet werden. Rankpflanzen können gut mit Pflanzennadeln auf Styropor fixiert werden.


Xaxim: (sprich: Schaschim) ist ein Produkt von Baumfarnen (z. B. Cyathea contaminans) Eine Besonderheit gegenüber Rückwandverkleidungen aus anderen Materialien wie Kork, Kokosfasern oder  Ähnlichem  ist die Fähigkeit des Xaxims sich selbst zu begrünen. Da es ein Produkt ist, das aus feuchten Regionen stammt, befinden sich in den zahlreichen Zwischenräumen jede Menge Samen und Sporen dort lebender Pflanzen, in der Hauptsache Moose und Farne. Diese treiben einige Wochen bis Monate in gewohnt feuchten Klima, von alleine aus. Rankpflanzen können gut mit Pflanzennadeln auf Xaxim fixiert werden.



Schwarztorf: alle stärker zersetzten Torfe werden nachdem sie im Winter in einer Schicht von ca. 25 cm durchfroren  waren, als Rohstoff erst im Spätherbst gewonnen. Nach der Trocknung bis Juni/Juli des Folgejahres steht ein sehr gleichmäßiger Torfrohstoff zur Verfügung, der unter anderem eine hervorragende Wasserkapazität aufweist. Gestochene Schwarztorf Soden, etwas harte, stabile  Soden, die sich sehr gut für die Gestaltung von Terassen oder Hügeln im Terrarium eignen. Begrünung durch Moos lässt bei ausreichender Beleuchtung und Feuchtigkeit nicht lange auf sich warten. Rankpflanzen können aufgrund der Rohdichte des Materials nur erschwert mit Pflanzennadeln auf Schwarztorf fixiert werden.





Weißtorf:
Für die Weißtorfgewinnung stehen umfangreiche Ressourcen in Litauen, Lettland und Irland zur Verfügung, die die Versorgung der verschiedenen Produktionsstätten auf viele Jahrzehnte sichern. Bei der Gewinnung von Sodentorf setzen die Unternehmen auf das effektive Stechkastensystem. Innovative Verfahren zur Trocknung und Lagerung gewährleisten die Verfügbarkeit und Homogenität der wertvollen Rohstoffe. Weißtorf nimmt Feuchtigkeit sehr stark auf, und bemoost daher sehr schnell. Rankpflanzen können auf den weichen Soden sehr leicht mit Pflanzennadeln  fixiert werden.




Kork und Kokosfasermatten
halten meinen Erfahrungen nach, dem Feuchten Klima im Regenwaldterrarium nicht sehr lange stand. Auch befreundete Froschler, die diese benutzen bestätigen eine Lebenserwartung von ca. 5 Jahren im feuchten Klima. Diese Materialien sind eher in einem Becken für Gekkos und Chameleons, in einfach anderem, nicht so feuchtem Klima aufgehoben


Beschichtungsmöglichkeiten

Im Handel werden verschiedene Fertigbeschichtungen angeboten.
zwei sehr bekannte sind Ben´s Rainforest Background von Benjamin Schwarz und Frogwall von Frogwall Rainforest Concepts zwei sofort Gebrauchsfertige Beschichtungen, Latex Torf gemische als Terrariumbeschichtungsmasse mit Moos und Farnsporen vorgeimpft.




Eine weitere Beschichtungsmöglichkeit ist GFK Epoxidharz Laminierharz der sowohl für Aquarien und Terrarienrückwände geeignet ist. Die Oberfläche ist danach hochverdichtet, es können in der dritten Beschichtung Torf und Farbpigmente beigemischt werden um eine natürliche Optik zu erhalten. Ideal ist diese Beschichtung zum Beispiel für Bachläufe.




Epiweb Aufbinde- und Kulturmaterial
EpiWeb® ist ein neuartiges Kunststoffmaterial, welches bereits vielfach getestet wurde.
Es bietet eine Vielzahl von Vorteilen:
-Extrem lange haltbar, zersetzungsfrei.
-Absolut pH-Neutral und UV-stabil.
-Abstoßende Wirkung gegen Schnecken.
-Speichert bis zu 76% des Eigengewichtes an Wasser.
-Geringes Gewicht (97g/Liter)
-Kontrollierte Kultur möglich.
-Schutz der jungen Wurzelfasern, da die Wurzel in Epiweb hineinwächst und nicht "auf" der Rinde bleibt.
-Einfache Bearbeitung mit der Schere.
-Jede Größe möglich.
-Preiswert, jederzeit verfügbar.



Hygrolon® ist ein neues, einzigartiges Material, das völlig neue Kulturmethoden eröffnet.
- Es hält 280% Wasser.
- Als Docht kann es Wasser bis zu 320mm hochziehen.
- Es bleibt 100% inaktiv und zersetzt sich nicht.
- Eine umweltfreundliche Alternative
- Ist eine hervorragende Alternative zu anderen organischen Substraten wie Sphagnum, Kork, Rinde, Baumfarn etc.
- Für Orchideen in Terrarien, Vitrinen, Gewächshaus

Zu Beginn der Entwicklung von Hygrolon® standen Studien über die Lebensgrundlage von Moosen, Farnen und Orchideen, in anderen Worten: verschiedene Rindenarten.
Rinde besteht aus toten Zellen von Zellulose und Lignin. Diese Rinde ist hygroskopisch, sehr unterschiedlich je nach Art des Baumes. Diese Rinde speichert das lebensnotwendige Wasser für die Pflanzen für eine gewisse Zeit, und verteilt es gleichmäßig über die Oberfläche. Daher bleibt diese Unterlage nie für eine lange Zeit feucht.

Das Ziel bei der Entwicklung von Hygrolon® war ein Material, das sich wie eine gewöhnliche Rinde bzw. Rindensubstrat verhält. Außerdem sollte das Material inaktiv und 100% nicht kompostierbar sein.




Eine weitere, langlebige Möglichkeit ist es, die Scheiben sowohl die Modellierten Rückwände mit schwarzem oder braunen Aquariumsilikon zu bestreichen. Dies geschieht am besten mit einem Zahnspachtel, um ein dickes Silikonbett zu bekommen. In dieses Silikonbett wird zuerst Pinienrinde gedrückt um eine griffige Oberfläche zu bekommen, dann wird ein fein gemahlenes Torfgemisch, angereichert mit Moos-Sporen, Xaxim und Kokoshumus flächig darauf verteilt und fest angedrückt. An unebenen, modellierten oder schwer zugänglichen Stellen wird das Silikon mit einem Borstenpinsel aufgetragen. Um die zähe Silikonmasse gut verstreichen zu können, kürzt man die Borsten des Pinsels bis auf 5-8mm ein. Auf die Verwendung der um 50% billigeren Bau- oder Sanitärsilikone sollte auf jeden Fall verzichtet werden. Diese enthalten Fungizide die für die Pflanzen und Terrarientiere nicht ungefährlich sind.





Auch habe ich von Beschichtungs-Möglichkeiten mit Zement und Fliesen-Flexkleber und vielem anderem gelesen, doch kann ich hier für ein Dendrobatenbecken keinen Nutzen sehen.


TEST VERSCHIEDENER EINRICHTUNGSMETHODEN                  

Vor fünf Jahren hatte ich vier Terrarien auf verschiedenste Weise eingerichtet , um das Verhalten der unterschiedlichsten Materialien im feuchten Klima eines Regenwaldterrariums im Langzeittest zu erproben.

1. Terrarium 50x50x70 mit Weisstorfsoden beplankt und teilweise direkter Beschichtung auf Glas.

2. Terrarium 50x50x70 Rückwand sowie Seitenscheiben direkt beflockt. Boden und Terassen aus
    Weißtorf

3. Terrarium 100x50x100 genau nach Angaben eines bekannten Herstellers inclusive aufwändiger
    Vorarbeiten und Armierung danach mit einer Fertig angerührten Regenwaldbeschichtung versehen.

4. Terrarium 100x50x80 mit einer Korkrückwand und direkt beflockten Seitenscheiben.


Jetzt nach fünf Jahren bin ich um doch einige Erkenntnisse reicher.

Die Varianten 1 und 2 sind heute wunderbar von tropischen Moosen überzogen und die tropischen Ranken und Kletterpflanzen haben sich über das ganze Becken ausgedehnt.

Variante 3 habe ich bereits nach zwei Jahren aus meiner Anlage verbannt, weil die Oberfläche, durch das doch sehr unterschiedliche Abtrocknen der Beschichtung, ständig Risse hervorbrachte.

Letztendlich, nachdem ich schon unzählige Male mit dem Nachkauf der Beschichtung sowie dem Verspachteln der Risse zugebracht hatte, brach ein größeres Stück aus der modellierten Rückwand aus.

Ich kam bei einem Meter Beckenhöhe trotz dreimaliger Beregnungen am Tag, zu der Erkenntnis das es drei sehr verschiedene Klimazonen gab.

Der obere Bereich war bis abends komplett ausgetrocknet, mittig noch etwas feucht und im unteren Bereich hielt sich die komplette Nässe.

Die logische Konsequenz waren Schwundrisse. Das Flexmaterial in der Beschichtung konnte den Kräften die durch die verschiedene Ausdehnung zwischen den drei Klimazonen wirkten, nicht standhalten.

Ich vermag nicht zu sagen, ob es nun an den Maßen des Terrariums lag, welches für die Haltung  einer 1.2 Zuchtgruppe Tinctorius, mit den Beckenmaßen B100xT60xH100cm unüblich groß war, und ob es im Klima eines 50er Dendrobaten-Würfels eventuell besser funktioniert hätte, bei einigen Freunden hat es bis jetzt gut funktioniert. In diesem Fall funktionierte es eben mal absolut gar nicht und das Becken wurde daher durch ein ganz neues Terrarium ersetzt.

Die vierte Einrichtungs-Variante stellte sich nach nun fünf Jahren als ungeeignet heraus, die Kork Rückwand die werkseitig dreischichtig verklebt war, und als Sichtseite die natürliche Korkeichenrinde-Struktur hatte, löste sich in Ihre Bestandteile auf.

Die Feuchtigkeit, die tagsüber bei 60-80% liegt und nachts zwischen 80 und 100%, setzte der Korkwand massiv zu.

Den Rest erledigten dann die Wurzeln der Pflanzen, Asseln und Springschwänze, Tausendfüßler, Würmer und sonstiges Gekrabbel welche sich Gänge durch die Korkwand fraßen. Was nunmal in einem solch natürlichen Biotop ganz normal ist.

Also steht jetzt für mich nun fest, dass die Variante mit schwarzem Aquariumsilikon als flexiblen Kleber, beflockt mit einer Mischung aus Weißtorf, Moossporen, gemahlenen Xaxim und Kokoshumus die ideale Variante ist. Egal ob es nun direkt auf der Glasscheibe erfolgt oder auf Styrodur, Styropor oder Montageschaum, es hält ewig.

Allerdings möchte ich erwähnen,das diese Variante nicht aus meinem Mist gewachsen ist, vielmehr profitiere ich hier von jahrzehntelanger Erfahrung eines überall bekannten Froschhalters. Er hielt schon Tinctorius, Pumilios, Histrionica und Ranitomeya, da spielte ich noch im Sandkasten.

Ich habe mit folgendem Terrarium nun mittlerweile mein 40. Becken auf diese Art eingerichtet, nicht alle für mich, auch für befreundete "Froschler".

Alle Terrarien sind heute wild bewachsen und unverwüstlich. Und das ist ja auch im Sinne des Erfinders.

Denn nichts ist ärgerlicher als ein Becken zerlegen zu müssen indem gerade mal endlich die Bromelien und Orchideen gewurzelt haben.

So verhält es sich auch mit den Wurzeln, die man im Tropischen Terrarien verwendet. Sie sollten einfach den Belastungen im feuchtnassen Klima eines Tropenbeckens standhalten.



Lianen, Rebenholz und anderes gehören in ein Gecko-Terrarium, Subtropisch mit einem, vielleicht zwei Sprühstößen am Tag, dem halten sie Stand, mehr nicht.

Hier will ich nun in Bildern zeigen wie ich aus dem wüst aussehenden Becken, mit der zerfallenen Korkrückwand ein wirklich haltbares, gut strukturiertes Naturnahes Regenwaldterrarium gemacht habe.

Da ich in meinen Terrarien immer erfolgreicher Miniatur-Orchideen pflege und vermehre, teste ich nun zum ersten mal auch die Materialien EpiWeb® und Hygrolon®, die von vielen Orchideenzüchtern erfolgreich verwendet werden.

Die restliche Beschichtung erfolgt bewährtermaßen mit schwarzem Aquariumsilikon, auf Glasflächen mit einem Zahnspachtel aufgetragen, um maximale Haltbarkeit der Beflockung zu gewährleisten.

Auf modellierten Rückwänden und unebenen Untergründen verwende ich einen Borstenpinsel mit harten Borsten, die ich zusätzlich noch einkürze, um das widerspenstige Silikon auch verstreichen zu können.

Beflockt wird mit einer Mischung aus Weißtorf, Moossporen, gemahlenen Xaxim und Kokoshumus, aber das habe ich ja bereits erwähnt.



Aus alt mach neu. Das mit Kork beplankte Becken wird bis auf das Glas leer gemacht
und mit bewehrter Beflockung neu gestaltet.


Hier erkennt man sehr gut wie die Korkschichten aufgequollen sind. Auf der linken Seite kann man durch das Glas auf die Rückwand sehen.



Die Rückwand aus Kork läßt sich mit einem Spachtel sehr leicht entfernen.


Die neue Rückwand, Styrodur mit Silikon auf Glas geklebt, dient als Stütze für den Überhang, der aus Montageschaum modelliert wird. Savannen und Morkinenwurzeln als große Wurzeln, Seile als feines Wurzelwerk. (Alternativ haben sich auch Kabelisolierungen von Stromkabeln bewährt.) Ob es nun Kabelisolierungen sind oder Seile, sie werden mit Silikon bestrichen und ebenfalls beflockt.

EpiWeb® und Hygrolon® als Feuchtigkeitsspeicher für Moose, Farne und verschiedene Orchideen. Die normal beschichteten Flächen trocknen sehr schnell ab, was wiederum andere Tropischen Pflanzen und viele Orchideen sehr begrüßen. Hier sollte man sich wirklich über die Bedürftnisse der einzelnen Pflanzen im Klaren sein.



Fertig beflocktes Becken, bereit zur Bepflanzung.
14 eingearbeitete Filmdosen sollten ausreichend Unterschlupf für die Tiere bieten.



Die ersten Moose und Kletterfarne werden aufgebunden oder mit Pflanzennadeln aufgesteckt.


Jetzt fehlen noch die Bromelien, Kletterpflanzen und der Xaximboden dann kann das Terrarium einfahren, bis der gewünschte Besatz dann in sieben Monaten einzieht. Der Xaximboden ist eingebracht, verschiedene Pflanzen aufgesetzt, und das Xaxim mit den verschiedensten tropischen Moosen aus den Becken angeimpft. Langsam kommt das Moos. Kleine Modifizierungen und Änderungen, jetzt ist Geduld gefragt.